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Neu: Fördersäule 2plus: Partnerschaften

Einladung zur Informationsveranstaltung am 11. Oktober 2018 hier

Seit dem Jahr 2018 verfügt der Berliner Projektfonds über ein zusätzliches Fördermodul. Damit können Partnerschaften zwischen Kulturpartnern (Künstler*innen, freie Gruppen oder Kultureinrichtungen) und Bildungs- oder Jugendeinrichtungen (z. Bsp. Schulen, Kitas, Jugendfreizeitzentren) gefördert werden, die einen besonders langfristigen oder nachhaltigen Charakter verfolgen.

Was? Kooperationen, die eine gemeinsame künstlerische Zusammenarbeit im Fokus haben, die sich weiterentwickelt und einen besonders nachhaltigen Charakter aufweist
z.Bsp. Künstler*innenresidenzen, Dependancen von Kultureinrichtungen, Kulturlabore, aktive Hospitationen junger Menschen in Kulturhäusern, etc.
Bildungs- oder Jugendeinrichtungen aus mindestens 3 Berliner Bezirken sind einzubeziehen.

Wer? Freie Künstler*innen, Kulturpraktiker*innen, Gruppen, Duos, Kulturhäuser wie Theater, Museen, oder sonstige Einrichtungen, die einen künstlerischen Schwerpunkt haben in Kooperation mit Schulen, Kitas, Jugendkulturzenten, Jugendfreizeiteinrichtungen, Jugendvereinen, Jugendclubs, etc.

Wieviel? Fördersumme ab 23.000 Euro jährlich, bis zu 3 Jahre förderbar;
Anschubfinanzierung: Einbringen von jährlich ansteigend einzubringenden Eigenmitteln erforderlich (1. Jahr: 20%, 2. Jahr: 50 %, 3. Jahr: 70%, jeweils bis zur Hälfte der Eigenmittel sind alternativ über nachweisbare Personalstellen möglich einzubringen)

 

Als nachhaltig gelten Vorhaben, welche die dauerhafte Verankerung Kultureller Bildung in einem oder mehreren der kooperierenden Einrichtungen anstreben, beispielsweise durch Veränderungen auf Personalebene, von Prozessen der Programmgestaltung, des schulischen Curriculums, der Partizipation verschiedener Akteur*innen, dauerhaftes zur Verfügung stellen personeller, räumlicher oder materieller Ressourcen, etc.

Gefördert werden künstlerische Aktivitäten, welche die eigenen Lebenswelten und Themen junger Menschen verhandeln. Die Partnerschaften sollten erkennen lassen, wie die tatsächlichen Bedarfe von Kindern, Jugendlichen oder jungen Erwachsenen berücksichtigt sind.

Die nächste Ausschreibung läuft von Dezember 2018 bis 14. Februar 2019.