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Open Call KIEZ-MONATSSCHAU Vol. XXVII

Die 27. Ausgabe der Kiez-Monatsschau lädt dazu ein, sich festgeschriebenen Normen über Geschlecht, Sexualität und (körperlichen) Grenzen zu widersetzen – für alle zwischen 14 und 27 Jahren.

Gemeinsam mit der Performance-Künstlerin Rima Najdi und Filmemacherin Zara Zandieh werden die Teilnehmenden queere Perspektiven entwickeln. Gearbeitet wird mit Elementen aus Tanz, Theater, Choreographie, Kampfkunst und Video. Inspirationen kommen aus Familiengeschichten, unterschiedlichen Selbstbildern, Popkultur, Erfahrungen mit Krieg, Religion, Armut, sozialer Ungleichheit und Ausgrenzung, Sexualität, Körper und Geschlechterrollen oder verschiedenen gesprochenen Sprachen. Neben den Kostümen und Requisiten vor Ort werden persönliche Dinge integriert, die für die Teilnehmenden eine besondere kulturelle, politische oder spirituelle Bedeutung haben. Jede*r kann Lieblingsobjekte, Videoclips, Musiktracks, Fotos, Bilder, Zitate, Magazinausschnitte darüber, was queer ist oder queer sein könnte mitbringen. Im Laufe des Workshops entstehen Figuren und Alter-Egos (z.B. Cyborgs, Aliens, Hexen, Monsterwesen oder Heilige) und werden in Szene gesetzt. 

Ablauf:
7., 8. & 9. August: Workshop
10. August – 14. August: Videodreh
17. August – 28. August: Filmschnitt
6. September, 19.00 Uhr, Kiez-Monatsschau Vol. XXVII – Das Goldene, Der Vorhang & Queer

Ort: Ballhaus Naunynstraße, Naunynstraße 27, 10997 Berlin

Teilnahme: Vorwissen über das Thema ist nicht notwendig. Jede*r zwischen 14-27 Jahren kann mitmachen, die/der zwischen dem 5. August – 28. August Zeit und Lust hat. Vorraussetzung ist eine regelmäßige Teilnahme.

Anmeldung unter: c.lindenmaier@ballhausnaunynstrasse.de
Mehr Informationen unter: http://www.akademie-der-autodidakten.de

Rima Najdi’s Arbeit beschäftigt sich vor allem mit Performance, die sie mit verschiedenen anderen Ausdrucksformen wie Video, Fotografie, Installationen und Texten verbindet. Sie hat ein Diplom des Instituts für Hohe Künste der Libanese Universitiy im LIbanon in Darstellender Kunst und einen MA in Performance Studies der Tisch School of the Arts der New York University, USA.

Zara Zandieh lebt in Berlin und arbeitet als freischaffende Kamerafrau und Filmemacherin. 3,5 Jahre ging sie zur selbstorganisierten Filmschule filmArche und lernte dort Kamera und Bildgestaltung. Zum Filmemachen ist sie über verschiedene Projekte und Arbeiten gekommen. In London und Berlin studierte sie Gender Studies, Sexualities, Postcolonial Studies und Cultural Studies.

Ein Projekt der akademie der autodidakten im Ballhaus Naunynstraße, gefördert durch den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung und der Medienanstalt Berlin-Brandenburg.

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