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Die Leben des Berl Kostinski

Berl Kostinski ist zwanzig Jahre alt, als er im August 1941 auf Soldaten der Wehrmacht stößt. Er ist lebensgefährlich verwundet, ukrainischer Jude und sowjetischer Kriegsgefangener. Er gibt sich als Deutscher aus, als Hans Vogeler. So wird er medizinisch vorsorgt, später als Dolmetscher im Süden Berlins eingesetzt. Als im Sommer 1944 die Gefahr der Enttarnung bzw. des Fronteinsatzes zu groß wird, wechselt er wieder die Identität und taucht als Boris Kostin in einem Transport unter, der Zwangsarbeiter ins Rheinland bringt. Dort erlebt er das Kriegsende. Jugendliche machen sich auf Spurensuche: nach Berl Kostinski und seinen Leben. Sie tragen Dokumente zusammen, lesen Erinnerungen, forschen nach den Lagern im Berliner Umland. Nun zeigen sie ein Spiel mit Identitäten – in dem es um Leben und Tod ging. Eine Koproduktion vom Deutsch-Russischen Museum, Haus der Jugend Zehlendorf, Fontane Gymnasium Rangsdorf & Vajswerk - Recherchetheater Berlin.

Gefördert durch den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung.

10. Apr 2016 - 16. Apr 2016 , 19:00 - 20:30: Aufführung, Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst, Zwieseler Straße 4, 10318 Berlin

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