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DENK.MAL INKLUSIV – Ausstellung mit Begleitprogramm

Erinnerung: Wer erinnert? An welche Personen oder an welche Ereignisse wird erinnert? Wo und in welcher Form wird erinnert? Diesen Fragen hat sich das Projekt „Denk.mal Inklusiv“ gestellt, um die Deutung und Vermittlung historischer Ereignisse zu analysieren. Es sind Fragen, die zeigen, dass Menschen mit Behinderungen und ihre Perspektiven auf die Erzählung der Vergangenheit sowie ihrer Erfahrbarkeit häufig ausgeschlossen bleiben. Die Projektbeteiligten haben sich zum Ziel gesetzt, auf die Leerstellen der Erinnerung im Hinblick auf Behinderung aufmerksam zu machen und auch hier den Fragen nach Inklusion nachzugehen.

Im Projekt wurden Formate entwickelt, die Partizipationsmöglichkeiten innerhalb erinnerungskultureller Diskurse stärken. Für diesen Zweck haben angehende Inklusionsberater*innen und bildende Künstler*innen mit und ohne Behinderung gemeinsam Streetart-Workshops entwickelt, die Gestaltungsmöglichkeiten im öffentlichen Raum anbieten. So wurden beispielsweise die Techniken Braille-Graffiti und Ad-Busting in neue, barrierearme Formate gebracht, die schließlich als Teil des Besucher*innen-Programms am Tag des Offenen Denkmals als öffentliche Workshops angeboten wurden. Die Ergebnisse dieses umfassenden Austauschs zu den Themen Denkmal, Erinnerung und Inklusion werden nun in einer inklusiven Ausstellung gezeigt.

Wann & Wo
Ausstellungseröffnung 16.11.2019 ab 19 Uhr
Ausstellungsdauer 18.11.2019 bis 8.12.2019
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 12-20 Uhr
Adresse: Galerie neurotitan, im Haus Schwarzenberg, Rosenthaler Str. 39, 10178 Berlin

Weitere Informationen zu Begleitprogramm, Anmeldung und Barrierefreiheit unter: www.neurotitan.de (auch in Leichter Sprache).

Ein Projekt von Schwarzenberg e.V. in Kooperation mit KOPF HAND + FUSS gGmbH. Gefördert vom Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung.

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