Kinderlieder diskriminierungssensibel vermitteln
Die Transformation der deutschen Gesellschaft hat zur Folge, dass bestimmte Themen der herkömmlichen Kindermusik nicht mehr in den pädagogischen Kontext passen. Die Gruppen werden internationaler, der Umgang mit Aussehen, Einschränkungen und Gewalt wird sensibler und die Geschlechterbilder werden vielfältiger. Wie lässt sich feststellen, welche Lieder sich eignen, um Kinder in ihrer Persönlichkeitsentwicklung positiv zu unterstützen? Welche Möglichkeiten gibt es, beliebte Stücke so zu bearbeiten, dass sie weiterhin gesungen werden können? Mit welchen Argumenten können wir Personen entgegentreten, die an diskriminierenden Liedern festhalten wollen? Der Workshop bietet eine theoretische Einführung in Diskriminierungsformen im Kinderliedrepertoire und sensibilisiert für einen kritischen Umgang mit kommerzieller Kindermusik. Er fördert das eigenverantwortliche Auswählen und Bearbeiten von Musik und stärkt die Argumentationsfähigkeit in Konfliktsituationen.
In Kooperation mit dem sfbb. Dieser Kurs ist gefördert, daher steht er vorrangig Mitarbeitenden aus der Kinder- und Jugendhilfe offen. Personen aus anderen Arbeitskontexten können sich als Vollzahler anmelden. Sie erhalten zunächst einen Platz auf der Warteliste und werden bei Anmeldeschluss benachrichtigt, ob ein Kursplatz frei ist.
12459 Berlin
54,50 Euro
für Erzieher*innen an Berliner und Brandenburger Einrichtungen (mit Nachweis): 20,00 Euro