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Förderkriterien

Fördermöglichkeiten des Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung

Der Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung stellt jährlich insgesamt mindestens 2.930.000 Millionen Euro aus Mitteln des Landes Berlin für kulturelle Projekte mit aktiver Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 27 Jahren zur Verfügung. Gefördert werden Projekte inhaltlicher, künstlerischer und pädagogisch-partizipativer Qualität im Kontext aktueller gesellschaftlicher Fragestellungen. Seit 2008 konnten durch den Projektfonds mehr als 2500 Projekte realisiert und rund 150 000 junge Menschen in mehr als 1500 Schulen, Kitas und Kinder- und Jugendeinrichtungen beteiligt werden.

Gefördert werden künstlerische Aktivitäten, welche die eigenen Lebenswelten und Themen der jungen Menschen verhandeln. Das Konzept sollte erkennen lassen, wie die tatsächlichen Bedarfe von Kindern, Jugendlichen oder jungen Erwachsenen berücksichtigt sind. Dabei werden Vorhaben favorisiert, die konkrete Erlebnisse mit den Künsten, ihren Techniken und Methoden ermöglichen und die Teilnehmenden im Projektverlauf als aktiv gestaltende Akteur*innen begreifen.

Voraussetzung für eine Antragsstellung ist die Zusammenarbeit zwischen mindestens zwei Partnern: mindestens einem aus dem Bereich Kunst/Kultur und mindestens einem aus den Bereichen Bildung und/oder Jugend. Die Partner bringen ihre jeweiligen Kompetenzen und Ressourcen in das Projektvorhaben ein. Die Partner können Einzelpersonen sein – professionelle Künstler*innen oder Kulturschaffende und ebenso Institutionen, Schulen, Vereine etc. Über den Förderantrag entscheidet die Jury des Projektfonds entlang der Förderrichtlinien. 

Die ausführlichen Förderrichtlinien des Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung (PDF)

Aktuelle Ausschreibungen werden hier im Terminbereich angekündigt.

Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung

In dem Fördermodul können Partnerschaftsprogrammen von Kulturinstitutionen mit sichtbarem Entwicklungspotential für eine dauerhafte Zusammenarbeit mit Bildungs- oder Jugendeinrichtungen aus mindestens drei Bezirken beantragt werden.
Die geförderten Partnerschaften müssen sich strukturell in den beteiligten Einrichtungen verankern (bspw. auf der Leitungsebene, im Programm, durch Vorhalten von Eigenmitteln bzw. institutionell geförderter personeller, räumlicher sowie sonstiger materieller Ressourcen, bei der Publikumsansprache).
Die Projektförderung wird im Sinne einer Anschubförderung jeweils für ein Jahr gewährt: Im ersten Jahr können bis zu 80% der Gesamtkosten, im zweiten Jahr bis zu 50% und im dritten Jahr bis zu 30% der Gesamtkosten gefördert werden. Maximal die Hälfte der Eigenmittel kann durch Personalkosten gedeckt werden, sofern deren Beitrag zum Projekt explizit ausgewiesen ist. Anschlussförderungen mit demselben Projektinhalt können für bis zu zwei Folgejahre vergeben werden.