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Kinder zu Stadtrebellen!

Neues Projekt des Labyrinth Kindermuseum und der kleinen baumeister

9. Oktober 2014


Das Labyrinth Kindermuseum Berlin startet in Kooperation mit der Initiative „kleine baumeister“ das Projekt „StadtRebellen – 1 km² x anders“. In sechs Berliner Bezirken erforschen Kinder aus Kita und Schule ihren Kiez und sagen, wie sie die Stadt verändern wollen.

Wie sieht mein Kiez aus, wenn ich genau hinschaue? Was gefällt mir im Kiez? Warum führt der Zebrastreifen zur Eckkneipe und nicht zur Eisdiele? Und wieso schaffe ich es nie in einem Rutsch über die Ampel? Mit diesen und vielen anderen Fragen werden sich Kinder im Rahmen des Projektes „StadtRebellen – 1km² x anders“ ein Jahr lang bis Sommer 2015 beschäftigen. In kreativen Projekten erforschen die Mädchen und Jungen aus Berliner Kitas und Grundschulen ihre Stadt und schlüpfen anschließend in die Rolle von Stadtplaner*innen, die formulieren, wie ein Kiez im Sinne der Kinder verändert werden muss. Im Frühjahr 2015 finden zusätzlich zwei Stadtforen statt, in denen die Kinder ihre Ideen mit Experten aus Architektur und Stadtverwaltung diskutieren können. Im Blog www.stadtrebellen.berlin werden alle Schritte und Ergebnisse des Projekts dokumentiert.

Nach einer Vorbereitungsphase startete das Projekt im September mit einer ersten Aktion in Wilmersdorf. Kinder stellten über eine T-Shirt-Wäscheleine vor, was ihnen im Kiez nicht gefällt. Die Abschlusspräsentation der Wilmersdorfer StadtRebellen findet am 17. Oktober 2014 um 10.15 Uhr am Ludwigkirchplatz in Wilmersdorf statt. Diesmal haben sich die Kinder der Aufgabe gestellt, in ihrem Kiez dauerhaft mit Zigarettenkippen und Hundekot aufzuräumen und präsentieren ein neues Konzept.

An „StadtRebellen – 1km² x anders“ beteiligen sich Berliner Kindertagesstätten des Caritasverbandes für das Erzbistum Berlin e.V. sowie Berliner Grundschulen. Zusätzlich werten Profilkurse der Marie-Elisabeth-Lüders-Oberschule (MELO) Schöneberg – Fachschule für Erzieher und Studierende der Bauhaus-Universität Weimar (Kurs: Architektur und Schule) das Projekt auf der Ebene von Forschung und Lehre aus. Das Projekt wird gefördert vom Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung und schließt inhaltlich an die interaktive Bauausstellung des Kindermuseums an: „Platz da! Kinder machen Stadt“, Mitbau-Spektakel und Ausstellung zum Ausmalen in einem.

Das Labyrinth Kindermuseum Berlin gehört seit 1997 mit jährlich 80.000 Besuchern zu den beliebtesten Kultur- und Lernorten für Kinder, Familien und Pädagog*innen in der Region. Ziel ist es, mit interaktiven Ausstellungen und Programmen die kulturelle Bildung von Kindern im Alter von 3-11 Jahren spielerisch anzuregen und zu fördern. Bis heute konnte das Kindermuseum über 1,3 Millionen Besucher begrüßen.

Kinder zu Stadtrebellen!

Foto: Ragnar Schmuck/Labyrinth Kindermuseum

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