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Kultur und Bildung zusammen denken!

Experten aus dem Beirat veröffentlichen Positionspapier zur Rolle von Kulturagenten

7. November 2014


Zu Beginn des letzten Programmjahres haben Expertinnen und Experten aus dem Beirat des Modellprogramms „Kulturagenten für kreative Schulen“ ein Positionspapier zur Rolle von Kulturagenten veröffentlicht. In fünf thematischen Bereichen werden Handlungsfelder der Kulturagenten als Mittler zwischen den Systemen Bildung und Kultur beschrieben und daraus Handlungsempfehlungen abgeleitet.

In dem Positionspapier heißt es: „Es wird deutlich, dass die Kulturagentinnen und Kulturagenten durch ihre Funktion eine Leerstelle besetzen, die so bisher weder von Schulen noch von Kulturinstitutionen oder von den Kommunen gefüllt werden konnte. Kulturagentinnen und Kulturagenten bringen die Systeme Bildung und Kultur aktiv und bedarfsorientiert zusammen – und das über die Grenzen der Schulfächer und künstlerischen Sparten hinaus. Gerade in großen Institutionen sind die zeitintensive persönliche Kommunikation sowie die individuelle und passgenaue Entwicklung von Angeboten unabdingbar, um kulturelle Bildung strukturell zu verankern. Hier leisten die Kulturagentinnen und Kulturagenten wertvolle Unterstützungsarbeit.“

Zudem werden in dem Papier zukünftige Arbeitsfelder der „Kulturagenten“ beschrieben, da sich bereits zum jetzigen Zeitpunkt die Frage stellt, wie die Arbeit der Kulturagentinnen und Kulturagenten, die sich im Rahmen des Programms als unverzichtbare Vermittler zwischen Schulen und Kultureinrichtungen erwiesen haben, z.B. in kommunalen Bildungslandschaften bedarfsorientiert fortgeführt werden kann.

Unterzeichnet haben das Positionspapier:

Tom Braun, Geschäftsführer der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung
Dr. Anja Durdel, Geschäftsbereichsleiterin Programme & Kommunikation der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung
Prof. Dr. Peter Fauser, Vorsitzender der Imaginata e.V., Jena
Yvonne Fietz, Geschäftsführerin der conecco UG – Management städtischer Kultur Hamburg
Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff,Kulturstaatssekretär in der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen a.D.
Prof. Dr. habil. Birgit Mandel, Leiterin des Bereichs Kulturmanagement und Kulturvermittlung im Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim
Barbara Mundel, Intendantin des Theaters Freiburg
Ulrike Kegler,Schulleiterin an der Staatlichen Montessori-Oberschule in Potsdam
Alex Pfeiffer, Geschäftsführer der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Baden-Württemberg
Diemut Schilling, Künstlerin / Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft
Albert Schmitt,Managing Director der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen

Download Positionspapier: Kultur und Bildung zusammen denken! (PDF-Datei - 336 KB)

Quelle: http://www.kulturagenten-programm.de

Kultur und Bildung zusammen denken!

Foto: a7.außeneinsatz

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