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Kooperationen zwischen Schulen und Kultureinrichtungen

Publikation des Modellprogramms „Kulturagenten für kreative Schulen“ veröffentlicht

13. August 2014


In der Diskussion um den Stellenwert von Bildung und Kultur in unserer Gesellschaft wird immer wieder darauf verwiesen, dass sich Bildungs- und Kultureinrichtungen füreinander öffnen und die Systeme Kultur und Bildung politisch stärker zusammengedacht werden müssen. Doch welchen Mehrwert hat die Zusammenarbeit für Schulen und Kultureinrichtungen? Geht es dabei vornehmlich um Profilierung und Selbsterhaltung des eigenen Systems? Oder eröffnen sich durch Kooperationen neue Perspektiven auf den Bildungsauftrag und das Selbstverständnis der Institutionen? Als Beitrag zu dieser Diskussion bringt nun das Modellprogramm „Kulturagenten für kreative Schulen“ eine Sammlung von Texten von Wissenschaftlern und Praktikern heraus.

Bei der Fachtagung „Gemeinsam etwas bewegen: Kooperationen zwischen Schulen und Kultureinrichtungen“ im November 2013 haben mehr als 300 Experten aus Bildung, Kultur und Politik anhand konkreter Praxisbeispiele diskutiert, wie den unterschiedlichen Interessen von Schulen und Kulturinstitutionen in künstlerischen Projekten Rechnung getragen werden können. In insgesamt 16 Workshops zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten stellten Kulturagenten, Lehrer, Künstler und Vertreter von Kultureinrichtungen Kooperations-strategien und Vermittlungsformate vor, die im Rahmen des Kulturagentenprogramms entwickelt wurden.

Die Ergebnisse dieser Workshops wurden von Wissenschaftlern und Praktikern aus Schule, Kunst und Kultur zusammengefasst und kommentiert und sind nun in der Online-Publikation „Kooperationsprozessor – Gemeinsam etwas bewegen“ veröffentlicht. Ergänzt werden diese Texte durch Fachvorträge von der Schulministerin des Landes NRW Sylvia Löhrmann, Prof. Dr. Max Fuchs von der Universität Duisburg/Essen, Prof. Carmen Mörsch von der Zürcher Hochschule der Künste sowie Dr. Tobias Fink von der Universität Hildesheim. In einem begleitenden Kurzfilm wurden darüber hinaus Eindrücke der Tagung eingefangen und Perspektiven der Tagungsteilnehmer dokumentiert. Mit der Online-Publikation und dem Film sollen praktische Erfahrungen aus dem Kulturagentenprogramm veröffentlicht und Impulse für die Zusammenarbeit von Schulen und Kulturinstitutionen gegeben werden.

Über "Kulturagenten für kreative Schulen":
„Kulturagenten für kreative Schulen“ ist ein Modellprogramm der gemeinnützigen Forum K&B GmbH, initiiert und gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und die Stiftung Mercator in den Bundesländern Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Nordrhein Westfalen und Thüringen in Zusammenarbeit mit den zuständigen Ministerien, der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V., der conecco UG – Management städtischer Kultur und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung. Ziel des Programms ist es, bei Kindern und Jugendlichen Neugier für die Künste zu wecken sowie die selbstverständliche und aktive Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur zu ermöglichen. Für insgesamt vier Jahre wird den insgesamt 138 beteiligten Schulen ein Kulturagent an die Seite gestellt, der gemeinsam mit den Schülern, dem Lehrerkollegium, der Schulleitung, Künstlern und Kulturinstitutionen vor Ort ein vielfältiges Angebot der kulturellen Bildung entwickelt und langfristige Kooperationen mit Kulturinstitutionen aufbaut.

Nähere Informationen zum Kulturagentenprogramm finden Sie unter www.kulturagenten-programm.de

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