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Berliner Projekt "Wilhelm und Hedwig" mit MIXED UP Preis ausgezeichnet

7. November 2016

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) zeichnet mit den MIXED UP Preisen modellhafte Konzepte aus. In diesem Jahr haben 8 Projekte aus der Bundesprojekte den Preis erhalten, darunter auch das Berliner Projekt "Wilhelm und Hedwig – Geschichten von Oktogon und Kuppeldach."  Alle Projekte zeigen eindrucksvoll: Kooperationen zwischen Akteur*innen der kulturellen Kinder- und Jugendbildung, Schulen und weiteren Partnern vor Ort ermöglichen gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe. Sie fördern selbstbestimmtes Lernen und aktive Mitgestaltung.

Am 17. November 2016 vergeben das Bundesjugendministerium und die Bundesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (BKJ) im Staatstheater Wiesbaden die diesjährigen MIXED UP Preise. Die Preisverleihung ist Teil des bundesweiten Fachforums „Vielfalt im Fokus: Kulturelle Bildungspartnerschaften diversitätsbewusst gestalten“.

Eine Jugend- und eine Fachjury haben aus 53 Finalisten die acht MIXED UP Preisträger 2016 ausgewählt. Insgesamt 152 Kooperationsteams aus Kultur und Schule hatten sich an der zwölften Wettbewerbsrunde beteiligt. Die Begründung der Jury lautet: "Die Gebäude, ihre Gestaltung und Nutzung der ausgewählten Sakralbauten ermöglichen eine interkulturelle und interdisziplinäre Auseinandersetzung - ausgehend von den individuellen Raumwahrnehmungen der Beteiligten."

Zum Projekt "Wilhelm und Hedwig – Geschichten von Oktogon und Kuppeldach:" Es handelt sich um ein Kooperationsprojekt des Vereins „kleine baumeister“, der Katholischen Schule St. Hildegard, der Katholischen Schule Liebfrauen, der Katholischen Schule St. Franziskus, der Grundschule am Kollwitzplatz, der Kita der Gedächtniskirche, dem Architekturforum Aedes, dem Förderverein der Gedächtniskirche und des Kathedralforums der Hedwigsgemeinde, gefördert u.a. aus Mitteln des Projektfonds Kulturelle Bildung. Unter architektonischen Gesichtspunkten, mit Bibliotheks-, Archiv-, Ortsbegehungen und Fachgesprächen wurde den Kindern spielerisch einetheoretischer und praktischer Wissenserwerb ermöglicht, woraus sie im Projektverlauf mobile Forschungsstationen entwickelten. Diese „Forschergruppen“ sollten zunächst sich selbst, sowie später „fremde“ Kindergruppen einladen, die Gebäude vielfältig zu entdecken.

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