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Diversität in der Kulturellen Bildung - Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung startet neues Fortbildungangebot

9. August 2016

Seit Januar 2016 kooperiert die Geschäftsstelle des Projektfonds Kulturelle Bildung im Rahmen der diversitätsorientierten Organisationsentwicklung mit den Regionalen Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie (RAA Berlin) und der Akoma Bildung und Kultur UG. Ziel ist es,  ein größeres Bewusstsein für diskriminierungskritische Perspektiven auf die Kulturelle Bildung zu schaffen und gleichzeitig die Ressourcen der Förderinstitution für eine diversere Antragsteller*innenschaft zugänglich zu machen.  

Im Rahmen der Initiative bietet die Geschäftsstelle ab Herbst 2016 erstmals Fortbildungs- und Diskursformate an, die sich an Zuwendungsempfänger*innen, potentielle Antragsteller*innen und andere Interessierte richten

„Stolpersteine und Fallstricke bei der der Konzeption von Projekten zum Thema ‚Flucht und Migration‘” – ein Workshop mit Jacqueline Alex und Julia Lemmle

Mit dem Ziel, kulturelle Teilhabe auf Augenhöhe zu ermöglichen richten sich Projekte der Kulturellen Bildung häufig an Angehörige gesellschaftlich benachteiligter Gruppen (z.B. Menschen ohne gesicherten Aufenthalt, Menschen mit Behinderung, Bildungsbenachteiligte). Dabei kann es strukturell bedingt zu Konflikten und Missverständnissen kommen, die die gewünschte Zusammenarbeit auf Augenhöhe erschweren. Wie kann ein gleichberechtigtes und diskriminierungskritisches Miteinander im Projekt gewährleistet werden? Wie können Projekte von Anfang an die Bedürfnisse und Perspektiven der Teilnehmenden einbeziehen? Welche Überlegungen sind bei der Bestimmung einer Zielgruppe wichtig? Wie kann ein verantwortungsbewusster Umgang mit den unterschiedlichen Erfahrungen und Standpunkten aller Beteiligten aussehen? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich der Workshop, indem er beispielhaft das Thema “Flucht und Migration in der Kulturellen Bildung” aufgreift. Angeleitet von Julia Lemmle und Jacqueline Alex erhalten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, ihre eigene Arbeitspraxis kritisch zu reflektieren.

Termine: 3. September 10- 16 Uhr oder  14. September 15 - 20 Uhr

Ort: Podewil, Klosterstraße 68, 10179 Berlin, U2 Klosterstraße

Die Anzahl der Plätze ist begrenzt, wir bitten daher um Anmeldungen bis zum 28. August unter https://goo.gl/forms/scO5PWIy5lwU1ON62.

Bei Fragen wenden Sie sich an die Geschäftsstelle des Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung unter fondsinfo@kulturprojekte-berlin.de

Jacqueline Alex ist Mimin, Trainerin und Coach. Sie vermittelt die Themen
Präsenz, Gesprächsführung und Körpersprache, Aufrichtigkeit in Vielfalt und Wertschätzung und Achtsamkeit.

Julia Lemmle ist Trainerin, Coach & Performerin. Sie hat das "Rhetorik-Empowerment-Training für Frauen (FLTI)" entwickelt und konzentriert sich darüber hinaus auf die Themen Selbstsorge und Achtsamkeit (insbesondere für Aktivist*innen) und Anti-Diskriminierung.

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