Navigation Kulturelle Bildung

Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung fördert 44 Projekte mit rund 750.000 Euro

21. Juni 2019

TACHELES! – Speak out loud!
Aus insgesamt 105 Projektanträgen hat die Jury des Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung 44 Projekte ausgewählt – eine große Herausforderung angesichts der Vielzahl qualitativ hochwertiger, abwechslungsreicher Anträge.

In der zweiten diesjährigen Runde der Fördersäule 1 werden erneut Projektideen unterstützt, die sich den vielseitigen Lebenswelten junger Menschen widmen und den Projektteilnehmer*innen eine künstlerische  Auseinandersetzung mit Fragestellungen und Themen, die sie in ihrem Alltag beschäftigen, ermöglichen.

So werden zum Beispiel Jugendliche und junge Erwachsene dazu ermächtigt, im Sinne einer gewaltfreien Debattenkultur eigene politische Forderungen mit  künstlerischen Mitteln sichtbar zu machen. Student*innen werfen einen machtkritischen Blick auf die Meditationspraxis und Bewegungskunst  Yoga und lassen eine neue partizipative „Yoga-Schule“ entstehen. Kita-Kinder erforschen und zeigen mit Kameras und Audiorekordern die Natur Berlins. Frauen* of Color erarbeiten eine interaktive Performance, die einen Raum für die kollektive Erprobung von Widerstands- und Solidaritätspraxen öffnet.

Alle Förderprojekte basieren auf Kooperationen zwischen Partner*innen aus den Bereichen Kunst/Kultur und Bildung/Jugend. Alle beziehen Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene im Alter zwischen 0 und 27 Jahren künstlerisch wie inhaltlich in die Umsetzung mit ein. Für die Fördersäule 1 können zweimal im Jahr innovative Projekte zwischen 5.001 und 23.000 Euro beantragt werden.

Die Jury setzt sich aus sieben Expert*innen aus dem Feld der Kulturellen Bildung zusammen: Saraya Gomis (Vorsitz), Olad Aden, Kunigunde Berberich, Chang Nai Wen, Constanze Eckert, Sandra Ortmann und Branka Pavlovic. Darüber hinaus stimmt ein Gremium junger, im Kulturellen Bildungsbereich erfahrener Menschen mit insgesamt einer Stimme über die Förderentscheidung mit ab. Diese „Junge Jury“ betrachtet die Projektanträge insbesondere in Hinblick auf den Einbezug der Perspektiven junger Teilnehmender. Die Mitglieder der Jungen Jury sind:  Momo Bera, Lasse Kühlcke, Mareike Kühr, Hannes Raphael und Muhammad Shasho.

Eine Antragstellung in der Fördersäule 1 ist voraussichtlich wieder ab Ende Juli bis zum 22. Oktober 2019 möglich. Informationen sind unter www.projektfonds-kulturelle-bildung.de erhältlich. Zur Liste mit den bewilligten Projekten geht es hier.

Informationen:
Geschäftsstelle Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung
c/o Kulturprojekte Berlin GmbH
Klosterstr. 68
10179 Berlin
Tel.: (030) 30 30 444 - 49
fondsinfo@kulturprojekte.berlin

Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung fördert 44 Projekte mit rund 750.000 Euro
„We are born free! Humanity Matters“. Ein Projekt von Bino Byansi Byakuleka und GRIPS Werke e. V. / Foto: Natascha Nassir-Shahnian
Zurück zur Übersicht
© Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Bonn
"denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule"

Mit "denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule" fördern die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und ihre Partner seit 2002 bundesweit schulische Projekte zu den Themen Kulturelles Erbe ......

Mehr…
Foto: Claire Weber / Aus dem Projekt „ballout – urbane Darstellung“ von Jonas Spilles und ballout e.V. (Durchstarten 2018)
„Durchstarten“-Runde 2020 – Jury gibt Startschuss für 16 neue Projekte

Im dritten Jahr des barriere-armen Förderprogramms „Durchstarten“ werden erneut zahlreiche Vorhaben von unterrepräsentierten Projektemacher*innen der Kulturellen Bildung unterstützt. Die Jury des Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung ......

Mehr…
©Stiftung Genshagen | René Arnold
3. KIWit-School zur Förderung junger Talente in Kunst und Kultur

Vom 12.-15. März 2020 findet die 3. Auflage der KIWit-School zur Förderung junger Talente in der Stiftung Genshagen statt. Das Nachwuchsförderungsprogramm hat zum Ziel, kunst- ......

Mehr…

Seit dem 1. Januar 2020 wird Kubinaut von der Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung und der LKJ Berlin e.V. betrieben. Sollten Sie der damit einhergehenden Übertragung Ihres Nutzerprofils nicht zustimmen, wenden Sie sich bitte an: kontakt@kubinaut.de. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier. Mit unserem Newsletter werden Sie weiterhin über alle Neuigkeiten informiert.