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Forderungen der BKJ zur Bundestagswahl 2025

In die Zukunft von Kindern und Jugendlichen investieren mit Kultureller Bildung

Am 23. Februar 2025 wird ein neuer Bundestag gewählt. In der nächsten Legislaturperiode müssen dringend wichtige Weichen für die Zukunft junger Menschen in Deutschland gestellt werden. Es bedarf Bildungskonzepte, die Kinder und Jugendliche dabei unterstützen, aktuellen und zukünftigen Herausforderungen kompetent, resilient und gemeinschaftlich zu begegnen.

Kulturelle Bildung leistet hierzu mit ihrem umfassenden Angebot einen wesentlichen Beitrag. In Verantwortung für Rahmenbedingungen in der Kinder- und Jugendarbeit, die langfristig tragen, hat die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) ihre „Forderungen zur Bundestagswahl 2025“ in neun Punkten festgehalten. Als Dachverband für Kulturelle Bildung in Deutschland mit über 50 Mitgliedern bündelt die BKJ darin aktuelle Kernfragen für die künftige Kinder- und Jugendpolitik.

"Die Ressourcen unserer Gesellschaft sind da gut eingesetzt, wo Kinder und Jugendliche gefördert werden − denn die Weichen werden am Anfang gestellt. In Zeiten knapper Budgets werden harte Priorisierungen vorgenommen. Kinder und Jugendliche gehören ins Zentrum politischer Maßnahmen. Dafür setzt sich die BKJ ein und das fordert die BKJ mit ihrem Neun-Punkte-Papier auch von der zukünftigen Bundesregierung." Julia Nierstheimer, Vorstand Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ)

Im Dezember 2024 wurden die Forderungen der BKJ zur Bundestagswahl 2025 an die demokratischen Parteien versendet. Sie lauten wie folgt:

1. Die BKJ fordert, Kinder und Jugendliche verbindlich und nachhaltig ins Zentrum politischer Maßnahmen zu rücken und Kinderrechte ins Grundgesetz aufzunehmen.

2. Für eine leistungsfähige bundeszentrale Infrastruktur der Kinder- und Jugendhilfe bedarf es einer verlässlichen Finanzierung; deshalb fordert die BKJ, den Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP) auf 300 Mio. Euro aufzustocken und die Förderung jährlich zu dynamisieren. 

3. Das bundesweite Programm „Kultur macht stark“ befördert Bildungsgerechtigkeit, weshalb die BKJ eine Fortsetzung und Weiterentwicklung des Programms einfordert.  

4. Der Ganztag muss als Koproduktion von schulischer und außerschulischer (kultureller) Bildung verstanden und verankert werden. Die BKJ fordert hierzu eine Enquete-Kommission „Bildung in Deutschland“

5. Ein Rechtsanspruch auf Freiwilligendienste sowie eine auskömmliche Finanzierung sind notwendig, um freiwilliges Engagement zu fördern und zugänglich zu machen. 

6. Zum Schutz von Kindern vor sexualisierter Gewalt fordert die BKJ ein Förderprogramm zur Entwicklung von Schutzkonzepten und zum bundesweiten Ausbau von Beratungsstrukturen.

7. Die BKJ fordert den Ausbau der digitalen Infrastruktur als auch die Finanzierung von Programmen der außerschulischen kulturellen Medienbildung, denn diese sind wichtige Pfeiler für die Persönlichkeitsbildung und die digitalen Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen.

8. Die BKJ fordert, bürokratische Hürden wie unnötige Zwischennachweise, übermäßig aufwändige Vergabeverfahren und starre Mittelauszahlungsprozesse in der Projektförderung abzubauen, um Träger zu entlasten und flexible sowie innovative Projekte zu ermöglichen.    

9. Die Empfehlungen des UNESCO-Framework for Culture and Arts Education müssen in Deutschland umgesetzt und durch ein Monitoring begleitet werden. 

Um eine zukunftsfähige Finanzierung der bundeszentralen Infrastruktur der Kinder- und Jungendhilfe zu erwirken, engagiert sich die BKJ außerdem seit 2023 gezielt im Zusammenschluss mit sechs weiteren bundeszentralen Verbänden in der initiativeKJP. Nähere Informationen gibt es auf der neuen Website der Initiative unter www.DeutschlandHatNenPlan.de.

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