Zum insgesamt elften Mal haben Bund und Länder gemeinsam mit dem DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation den nationalen Bildungsbericht „Bildung in Deutschland 2026“ vorgestellt. Der nationale Bildungsbericht 2026 zeigt: Chancengerechtigkeit und Fachkräftesicherung bleiben zentrale Zukunftsaufgaben. Trotz Fortschritten beim Ausbau von Kitas, Ganztagsangeboten und Sprachförderung hängen Bildungschancen in Deutschland weiterhin stark von der sozialen Herkunft ab. Bund und Länder wollen deshalb frühkindliche Bildung, Basiskompetenzen und lebenslanges Lernen weiter stärken, um mehr Teilhabe zu ermöglichen und den Fachkräftebedarf langfristig zu sichern.
Zu den 13 Programmen, die im Rahmen des Berichts auf Bundesebene ausgewertet wurden, zählt auch „Kultur macht stark“ (S. 290). Dessen Handlungsansatz ist unter den Bundesförderprogrammen singulär. Das Programm zielt auf mehr Bildungsgerechtigkeit von Kindern und Jugendlichen: individuell, direkt und vor Ort. Lokale Bündnisse für Bildung sorgen unter Einbeziehung der Zivilgesellschaft dafür, dass insbesondere Kinder und Jugendliche mit erschwerten Zugängen durch Kulturelle Bildung profitieren.
Den Bildungsbericht 2026 finden Sie hier