Mit Blick auf die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus hat die Landesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (LKJ) Berlin e. V. ein Positionspapier zur Zukunft der Kulturellen Bildung veröffentlicht. Darin formuliert sie sieben zentrale Forderungen an die Landespolitik, darunter eine verlässliche mehrjährige Finanzierung, weniger Bürokratie, die strukturelle Verankerung Kultureller Bildung sowie die Stärkung von Inklusion, Diversität und Fachkräften. Die LKJ macht deutlich: Kulturelle Bildung ist keine freiwillige Zusatzleistung, sondern ein wichtiger Beitrag zu Teilhabe, Demokratie und gesellschaftlichem Zusammenhalt.
Zum Positionspapier: https://lkj-berlin.de/sites/default/files/file-uploads/LKJ-Positionspapier%20zur%20Berlin-Wahl_20260826.pdf
Darüber hinaus hat die LKJ die Wahlprogramme der Parteien geprüft und diese im Hinblick auf die Belange der Kulturellen Kinder- und Jugendbildung analysiert. Der Wahlprogrammcheck zeigt deutliche Unterschiede im Verständnis kultureller Bildung: Parteien, die Kultur-, Jugend-, Sozial- und Bildungspolitik stärker miteinander verknüpfen, erreichen die höchste Übereinstimmung mit den Forderungen der LKJ Berlin e. V.
Der Check versteht sich ausdrücklich nicht als Wahlempfehlung, sondern als Vergleich der Parteiprogramme mit den Positionen der LKJ.
Für die LKJ besonders relevante politische Signale sind:
- langfristige und auskömmliche Förderung statt kurzfristiger Projektlogik
- stärkere Beteiligung der Fachpraxis und junger Menschen
- verbindliche Inklusions- und Diversitätsstandards
- bessere Rahmenbedingungen für Fachkräfte
Hier geht's zum gesamten Ergebnis des LKJ-Wahlprogrammcheck für die Berlin-Wahl 2026