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DAGESH. Jüdische Kunst im Kontext

DAGESH. Jüdische Kunst im Kontext ist eine Initiative der Berliner Leo Baeck Foundation, , dass durch Mittel des Bundesministerium für Bildung und Erforschung (BMBF) ermöglicht wird. DAGESH bewegt sich an der Schnittstelle zwischen kultureller und politischer Bildungsarbeit. Als Plattform und Netzwerk fördert DAGESH junge jüdische Künstler*innen und gibt Stimmen und Ausdrucksformen zur Neudefinition eines gegenwärtigen und zukunftsgewandten jüdischen Selbstverständnisses und -bewusstseins in Deutschland einen Raum. Ziel ist es, anhand künstlerischer Arbeiten und Auseinandersetzungen unterschiedlicher jüdischer Perspektiven und Positionen auf unsere Gesellschaft die Lücke zur Gegenwart jüdischen Lebens zu schließen.

Ein jüdisch situierter Blick und jüdische künstlerische Praxis sind vielfältig. DAGESH macht dies sichtbar, ohne notwendigerweise von einer harmonischen jüdischen Pluralität auszugehen. Es geht um die gestalterische Erprobung und Inszenierung von etwas Neuem. 

Seit seiner Gründung konnte DAGESH durch Ausstellungen, Lesungen, Kunst- und Literaturfestivals, öffentliche Diskussionen, Kooperationen mit dem Jüdischen Filmfestival, dem Literaturhaus Berlin oder dem gemeinsamen DAGESH-Kunstpreis mit Jüdischem Museum Berlin, neue Akzente setzen und den Diskurs um jüdische Gegenwartskünste auch durch entsprechende Publikationen entscheidend mitgestalten. Im Juni 2020 ist ein Zweig der kulturellen Bildung zu DAGESH hinzugekommen, der auf die personale Vermittlung von Kunst als gesellschaftswirkende Praxis setzt.

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