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Werkbundarchiv - Museum der Dinge

Das Werkbundarchiv – Museum der Dinge sammelt seit den 1970er Jahren designhistorisch bedeutsame Objekte sowie Archivalien und Gegenstände zur Dokumentation des von der Warenkultur geprägten, modernen Alltags. In einem ehemaligen Werkstattgebäude präsentiert sich das Museum als ein Offenes Depot, in dem die Besucher die Möglichkeit haben, auf ca. 500 qm den musealen Umgang mit den Sammlungen unmittelbar zu verfolgen. Die Sammlungsobjekte sind in Mustersammlungen zusammengestellt, die die Grundlagen der polarisierenden Werkbundprogrammatik vermitteln und allgemeine Aspekte der Material-, Form-, Funktions- und Nutzungsgeschichte der Dinge im 20. Jahrhundert und der zeitgenössischen Produktkultur zeigen. Objekte namhafter Designer und anonymes Design, funktionale, puristische Objekte und so genannte „Geschmacksverirrungen“ oder „Kitsch“, substantiell "ehrliche" Dinge und Materialsurrogate, Markenwaren und no-name-Produkte sind in spannungsvollen Konstellationen einander gegenüber gestellt. Die als „offenes Depot“ präsentierte Sammlung wird im Rahmen von Ausstellungsprojekten ständig neu befragt, weiterentwickelt und kommentiert.
Das Werkbundarchiv – Museum der Dinge versteht sich als museale Versuchsanstalt, in der sich die Aufmerksamkeit darauf richtet, ausgehend von der heutigen Produktkultur die Geschichte der Dinge im 20. Jahrhundert immer wieder neu wahrzunehmen und wahrnehmbar zu machen. Dabei gilt es, den Museumsraum und die Möglichkeiten von ästhetischer Bildung in Museen und Ausstellungen zu erforschen.

Werkbundarchiv - Museum der Dinge
Adresse
Oranienstraße 25
10999 Berlin

Kontakt
Telefon
030/ 921 063 11
Fax
030/ 921 063 12
Webseite
www.museumderdinge.de

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