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"Ich sehe, was du nicht hörst!"

Der Anblick von abwesend wirkenden Menschen mit kleinen Ohrstöpseln ist allgegenwärtig mit Tendenz steigend. Wieso ziehen sich Menschen in ihre private Hör- und Sehwelt zurück? Wo liegen die Vorteile und wo die Nachteile bzw. sogar die Gefahren? 'Wie verändert diese Gewohnheit den Alltag bzw. den urbanen, sozialen Raum?

Einerseits sensibilisiert körperliche Bewegung und Walkmanhören das Hören und das Sehen und ist eine Form die Umwelt zu ästhetisieren. Die Welt wird durch die veränderte Hörsituation distanzierter, zugleich erscheint sie durch die Musik belebt und gegenwärtig. Das Alltägliche wird zum Film und die Musik zum Soundtrack der Straße. Andererseits entziehe ich mich dem sozialen Raum und ziehe mich in meine private "Blase" zurück. Dies kann bei dauernder, unreflektierter Nutzung zur sozialen Isolation führen.

Mit diesem Projekt wollen wir die veränderte Wahrnehmung durch das Kopfhören untersuchen und künstlerisch umsetzen. Die Jugendlichen bekommen so die Möglichkeit ihr kreatives Potential durch einen Alltagsgegenstand zu erschließen und gleichzeitig das Kopfhören kritisch zu hinterfragen.
Auch nach Abschluss des Projektes wird dies ihren Alltag weiter begleiten.

"Ich sehe, was du nicht hörst!"

Kontakt
Evi Kruckenhauser
Telefon
x

Laufzeit

20. Jul 2017 - 21. Jul 2017


Details
Alter
14 - 18
Kosten

Kostenlos

Teilnehmerzahl
10
Barrierefrei
Nicht definiert

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