KIEZ-MONATSSCHAU VOL. XIV
Nachrichten aus der Naunynstrasse
Der NSU (Nationalsozialistischer Untergrund) ist mutmaßlich verantwortlich für neun rassistisch motivierte Morde an Mitbürgern mit Migrationshintergrund und für die Tötung einer Polizistin, außerdem zwei Sprengstoffattentate und 14 Banküberfälle. Doch hat sich seit der Aufdeckung der Terrorzelle am 4. November 2011 irgendetwas in Deutschland geändert? Wie verhält sich die Öffentlichkeit?
Üblicherweise werden nach dem Aufdecken politischer Skandale weitreichende Konsequenzen in der Politik gezogen. Gleichzeitig setzt in Gesellschaft und Medien ein ausführlicher Diskurs über die Ereignisse ein. Beides ist im Fall der NSU-Morde nicht geschehen.
Die Kiez-Monatsschau Vol. XIV fängt Stimmen und Reaktionen zu diesem Thema ein: In Form eines politischen Nachrichtenformats gehen jugendliche PostmigrantInnen auf der Bühne mit einem Programm mit ModeratorIn, Einführungstexten und eingespielten Clips "auf Sendung", die zuvor an öffentlichen Plätzen gedreht wurden.
Naunynstraße
10997 Berlin
Verena Schimpf
20 Uhr
Eintritt frei