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DAS PHÄNOMEN - Auf Spuensuche des Faschismus - THEATER DER UNTERDRÜCKTEN - Theaterformen von Augusto Boal

Was ist das für ein Phänomen/Fast kaum zu hören, kaum zu sehn/Ganz früh schon fängt es in uns an/Das ist das Raffinierte dran. - So beginnt ein Gedicht von Hanns-Dieter-Hüsch, das sich mit dem Phänomen Faschismus in all seinen Facetten-Fremdenhass-Ausländerfeindlichkeit-Ausgrenzung bestimmter Personengruppen- beschäftigt. Es begleitet mich seit Jahrzehnten; ich hörte es erstmals bei der Premiere von DAS NEUE PROGRAMM von Hanns-Dieter-Hüsch in der Manufaktur Schorndorf bei Stuttgart 1980.
Und das Gedicht endet mit dem Aufruf/Plädoyer: Nur wenn wir eins sind überall/Dann gibt es keinen neuen Fall/Von Auschwitz bis nach Buchenwald/Und wer´s nicht spürt der merkt es bald/Nur wenn wir in uns alle sehn/Besiegen wir das Phänomen/Nur wenn wir in uns alle sind/Fliegt keine Asche mehr im Wind

Ich suche einen Kooperationspartner, das kann eine Schule, ein Jugendzentrum, eine Jugendgruppe sein, die mit mir auf Spurensuche des Phänomen Faschismus gehen möchte.
Ausgangspunkt kann sehr gerne das oben vorgestellte Gedicht sein. - Wie derPfad weiter verläuft, möchte ich bewusst ganz offenlassen. Vielleicht steht plötzlich die Idee im Raum, dasß die Teilnehmer selbst Gedichte und Szenen verfassen.
Unter Verwendung von Theaterformen Augusto Boals, die er ausgezeichnet in seinem Buch
THEATER DER UNTERDRÜCKTEN beschreibt- auch dieses Buch begleitet mich seit Jahrzehnten- würde ich gerne mit dem Teilnehmern Szenen entwickeln, die endlich wieder einmal als Straßentheater in Berlin aufgeführt werden sollten und müssten!!!

DAS PHÄNOMEN - Auf Spuensuche des Faschismus - THEATER DER UNTERDRÜCKTEN - Theaterformen von Augusto Boal
Hanns-Dieter-Hüsch, 1980 . Cover-Bild der LP DAS NEUE PROGRAMM


Institution

Löwenecker-Theaterchen Berlin/Göttinger Puppen-und Schattenspielbühne


Kontakt
Jürgen Rassek
Telefon
0151-26526366

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