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Referent*in für Kommunikation (m/w/d) für den Berliner Projektfonds Urbane Praxis

Die Stiftung für kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung – Stiftung öffentlichen Rechts sucht zum 01.12.2020 eine Referent*in für Kommunikation (m/w/d) für den Berliner Projektfonds Urbane Praxis

Vergütung: 12 TV-L Berlin
Besetzbar: ab 01.12.2020
Arbeitszeit: 50%, befristet bis 31.12.2021
Kennzahl: 09/2020

Die öffentlich-rechtliche Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung (SKWK) wurde 1990 gegründet. Satzungsmäßiger Zweck der Stiftung ist insbesondere die kulturelle Weiterbildung und Beratung von Kulturschaffenden sowie kultureller Einrichtungen, die Förderung und Unterstützung kunst- und kulturbezogener Vorhaben sowie die Durchführung kultureller und kulturbezogener Veranstaltungen und Maßnahmen.
Nachdem die Stiftung viele Jahre kein operatives Geschäft verfolgte, werden seit 2020 auf Basis einer institutionellen Förderung durch das Land Berlin folgende drei Arbeitsbereiche etabliert:

Diversity Arts Culture:
Diversity Arts Culture fördert Diversität, indem es Kulturinstitutionen und -verwaltung berät, Kulturschaffende qualifiziert, von Diskriminierung betroffene Kulturschaffende empowert und die Erhebung von Gleichstellungsdaten beauftragt.

Institut für Kulturelle Teilhabeforschung (IKTf):
Das IKTf liefert Forschungsdaten und -berichte auf deren Basis Kultureinrichtungen, Kulturpolitik und - verwaltung Strategien für Kulturelle Teilhabe entwickeln können.

Kulturelle Bildung:
Der Arbeitsbereich Kulturelle Bildung besteht aus dem Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung, Veranstaltungs- und Qualifizierungsprogrammen sowie der digitalen Community-Plattform Kubinaut. Seit Oktober 2020 wird darüber hinaus der Berliner Projektfonds Urbane Praxis aufgebaut, der 2021 künstlerische Projekte im Stadtraum im Rahmen einer Pilot-Ausschreibung fördern soll.

Der Berliner Projektfonds Urbane Praxis ist Teil der neuen, von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa geförderten Plattform DRAUSSENSTADT, die Draußen-Erlebnisse, Stadtkultur und urbane Praxis als Plattform für Berliner Stadtkultur im Freien bündelt. Mit der Vergabe von 1,2 Mio € Fördermittel soll der Berliner Projektfonds Urbane Praxis im Rahmen einer Pilot-Ausschreibung künstlerische Projekte im Stadtraum ermöglichen, die die Menschen vor Ort (z.B. lokale Initiativen und Vereine, Nachbarschaften, Stadtteilzentren, Community-Verbände etc.) frühzeitig in das Projekt mit einbinden und es gemeinsam mit ihnen umsetzen. So soll sichergestellt werden, dass strukturelle Ausschlüsse im Stadtraum im Rahmen der Projekte berücksichtigt werden und ihnen entgegengewirkt wird, um möglichst viele, barrierearme Zugänge zu den kulturellen Angeboten im Stadtraum zu schaffen und eine solidarische Stadtgesellschaft zu fördern. Die Schnittstellen zwischen Kunst/Kultur und anderen gesellschaftlichen Bereichen – Stadtentwicklung, Architektur, Politik, Umwelt, Wirtschaft – sollen gestärkt und neue, innovative Partnerschaften und Netzwerke in der Stadtgesellschaft gefördert werden.

Formale Anforderungen:
• Hochschulabschluss in einer aufgabenrelevanten Fachrichtung (z.B. Kommunikationswissenschaften, Publizistik, Journalismus, Kulturmanagement) oder entsprechend gleichwertige Fähigkeiten und Erfahrungen
• Mehrjährige tätigkeitsrelevante Berufserfahrungen

Ihre Aufgaben:
• Konzeption und Umsetzung einer Kommunikationsstrategie für den Berliner Projektfonds Urbane Praxis
• Verantwortung für die externe Kommunikation inklusive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit mit Fokus auf potentielle Antragstellende und Multiplikator*innen, unter Berücksichtigung von Kriterien der Barrierefreiheit sowohl im digitalen Bereich als auch für Präsenzveranstaltungen
• Entwicklung digitaler Kommunikationswelten in Verbindung mit einem modernen Internet-Auftritt und Social Media-Aktivitäten sowie laufende operative Betreuung der Webseiten und Social Media Inhalte
• Verantwortung für die operative Schnittstelle bei Kommunikationsthemen zu allen externen Partnern der Plattform DRAUSSENSTADT
• kontinuierliche Medienbeobachtung und -auswertung

Sie bringen mit:
• Exzellentes Sprachgefühl, hohe Textsicherheit und zielgruppengerechte Kommunikationsfähigkeit
• Erfahrung im Umgang mit neuen Trends der Digitalisierung, dabei insbesondere Kenntnisse der gängigen Kommunikationstechnologien und -instrumente sowie Social Media
• Diversitätskompetenz, auch im Hinblick auf diskriminierungssensible Sprache
• Sozialkompetenz, Teamfähigkeit, Flexibilität und Lösungsorientierung
• Kenntnisse über die Barrieresituation von Menschen mit Behinderungen und digitale und analoge Barrierefreiheit, sowie die Bereitschaft, sich in diesen Bereichen kontinuierlich weiter zu qualifizieren
• Sicherer Umgang mit MS Office (v. a. Word, Excel, Outlook und PowerPoint), gängiger Software im Kommunikationsbereich und mit Content Management Systemen (z.B. TYPO3, WordPress, MODX)
• Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift

Außerdem freuen wir uns über:
• Kenntnisse der Berliner Kulturlandschaft und Kreativwirtschaft, insbesondere im Bereich der Urbanen Kultur und der Freien Szene
• Gute Vernetzung mit für das Tätigkeitsfeld relevanten Akteur*innen der Berliner Stadtgesellschaft
• weitere Sprachkenntnisse

Die detaillierten fachlichen und außerfachlichen Anforderungen und Kompetenzen sowie deren Ausprägung können dem Anforderungsprofil, welches auf Anforderung übersandt wird, entnommen werden (siehe Ansprechpartner*in). Es ist Bestandteil der Stellenausschreibung und damit Grundlage für die Auswahlentscheidung.

Wir bieten:
• einen Arbeitsvertrag mit Vergütung 12 TV-L Berlin
• Betriebliche Altersvorsorge
• Arbeit in einem kleinen Team
• Flexible Arbeitszeiten nach Gleitzeitmodell
• Möglichkeit zur Mobilen Arbeit
• die Möglichkeit zu stellenbezogenen Weiterbildungen
• ein BVG-Firmenticket

Für die Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung hat eine diskriminierungssensible Arbeitsumgebung hohe Priorität und wir streben an, die gesellschaftliche Vielfalt (Diversität) der Stadt auch innerhalb des Teams widerzuspiegeln. Wir begrüßen deshalb ausdrücklich Bewerbungen von Personen, die von Diskriminierung betroffen sind. Das Berliner Landesgleichstellungsgesetz findet Anwendung. Wir fördern aktiv die Gleichstellung aller Mitarbeiter*innen.

Anerkannt Schwerbehinderte oder diesen gleichgestellte behinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Wir bitten, auf eine Schwerbehinderung ggf. bereits in der Bewerbung hinzuweisen. Gerne kommen wir mit Ihnen darüber ins Gespräch, was wir tun können, um noch vorhandenen Barrieren abzubauen.

Ihre Bewerbung:
Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit tabellarisch abgefasstem Lebenslauf und den üblichen Unterlagen – vorzugsweise als zusammenhängende PDF-Datei (max. 5 MB) – bis zum 01. November 2020 an: jobs@stiftungkwk.berlin
Die Vorstellungsgespräche sind für die 45. und 46. KW (02.-13.11.2020) vorgesehen.
Bitte richten Sie etwaige Rückfragen ausschließlich per Mail an: jobs@stiftungkwk.berlin.

Stiftung für kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung
Stiftung öffentlichen Rechts
Spandauer Damm 19, 14059 Berlin
www.stiftungkwk.berlin

Referent*in für Kommunikation (m/w/d) für den Berliner Projektfonds Urbane Praxis


Kontakt
Franziska Münz

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  • Biete

Kategorie
  • Jobs

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