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Wessen Geschichten 
werden erzählt und wessen nicht?

Zahlreiche Initiativen, Aktivist*innen, Künstler*innen und Selbstorganisationen arbeiten daran, Geschichte(n) jenseits des deutschen Mainstreams sichtbar zu machen: Geschichte(n) über Rassismus, über den europäischen Kolonialismus, den deutschen Faschismus, queere Geschichte(n), Geschichte(n) über Widerstand, Überleben und Selbstorganisation. All diese Gruppen haben dabei immer wieder mit Infragestellung ihrer Kompetenz und Anfeindungen zu kämpfen. Wir glauben, dass es in Zeiten zunehmender Gewalt von Rechts, wichtig ist, gemeinsam vielstimmige und solidarische Perspektiven auf struktureller Gewalt in Deutschland und Europa zu formulieren, die sich gesellschaftlichen Zuschreibungen widersetzen. Auch, weil es immer wieder dazu kommt, dass unterschiedliche Gruppen gegeneinander ausgespielt werden.
Wir laden daher zu einer solidarischen Diskussion über die (Un)Möglichkeiten, in Deutschland antirassistisch, feministisch, antikolonial und machtkritisch Geschichte(n)zu erzählen.

Beiträge und Performances von Iris Rajanayagam (Xart Splitta), Micha Brumlik (Jalta – Positionen zur jüdischen Gegenwart), Nadija Samour (Muslim Feminists), Felix Axster (Zentrum für Antisemitismusforschung) und Theater X.

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