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Susanne Bosch, Künstlerin

"Teilnahme an sich führt nicht notwendigerweise zu Ermächtigung und Emanzipation."

Redaktion Kubinaut: Seit vielen Jahren bist Du im Bereich der sogenannten Partizipationskunst verortet. Für viele ist dieser Begriff nach wie vor fremd. Was ist partizipatorische Kunst?

Susanne Bosch: Das ist eine riesige Frage und erzeugt den Eindruck, als gäbe es “DIE” partizipatorische Kunst. So ist das nicht, vielmehr gibt es unendliche, mitunter sich scharf voneinander abgrenzende Definitionen von partizipatorischer Kunst. Das ganze Feld ist im ständigen Diskurs, immer im Prozess, so scheint mir. Auch geographisch unterscheiden sich die Diskussionen und Auffassungen, inklusive dem Namen (z.B. im englisch-sprachigen Raum: socially engaged art, useful art, participatory art, public art, … um nur einige zu nennen). Deshalb, ich kann die Frage nur subjektiv in diesem Moment für mein Verständnis beantworten, da auch ich ständig etwas dazu lerne und mich dauernd korrigieren muss in meinen Ideen, was ich denn eigentlich tue, warum, in welchem Feld und an welchem Ort.

Das Gefühl, das Pablo Helguera in seinem Buch Education for Socially Engaged Art (Jorge Pinto Books, New York, 2011) beschreibt, ist so: man sitzt ständig (und das nicht aus Versehen oder vorübergehend) zwischen allen Stühlen. Während andere sich auf bequemen Polstersesseln einsitzen, hängt man mit einer oder beiden Pobacken in der Luft. Die Position ist nicht bequem. Aber das gibt unglaublich Muskeln. Wofür?

Mich inspiriert von Anfang an und immer noch die Art, wie Beuys in den 1970ern über Gesellschaft, den Menschen und unsere zukünftige Aufgabe in Beziehung zum Kunstschaffen gesprochen hat. Die Theorie der „Sozialen Plastik“ nach Joseph Beuys besagt, jeder Mensch könne durch kreatives Handeln zum Wohl der Gemeinschaft beitragen und dadurch plastizierend auf die Gesellschaft einwirken. Aus dieser Vorstellung entstand die viel zitierte These der „Sozialen Plastik“: „Jeder Mensch ist ein Künstler“, die Beuys erstmals 1967 im Rahmen seiner politischen Aktivitäten äußerte. Dem fügte Beuys seine Vorstellung hinzu, dass jeder daran teilnehmen kann, das Leben, insbesondere in Politik und Wirtschaft sozial und kreativ zu gestalten. [1] Beuys ging davon aus, dass die notwendigen Fähigkeiten zur Verwirklichung einer Sozialen Plastik – er sprach hierbei oft von einem „Sozialen Organismus” – Spiritualität, Offenheit, Kreativität und Phantasie seien, die in jedem Menschen bereits vorhanden sind. Diese Fähigkeiten müssten nur erkannt, ausgebildet und gefördert werden.

Nach Beuys erhält jeder Mensch mit der Forderung der sozialen Plastik die individuelle Freiheit, innerhalb der Gesellschaft zu handeln; somit sei der Einzelne auch für die gesamte Gesellschaft verantwortlich. Die Soziale Plastik bringe die verschiedenen Bereiche der Gesellschaft und insbesondere die Probleme einer Gesellschaft, wie vor allem die militärische Bedrohung, die ökologische Krise oder die Probleme der Wirtschaft, durch eine kreative Gestaltung und Mitverantwortung in eine inhaltliche Überschneidung, die einen „gesunden“ Austausch ermöglichen könne.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der mit dem Verständnis der „Sozialen Plastik“ erweiterte Kunstbegriff seinerseits nichts Feststehendes bezeichnet und einen Übergang vom Werk zum Ereignis beschreibt. [2] Er äußert sich in seiner sozialen Wirkung und beinhaltet unsichtbare Prozesse wie Dialog und Kommunikation, das Relationale also im weitesten Sinne. Wenn ich also im Oktober 2012 mit 70 vorwiegend PalästineserInnen einen 3-stündigen, stummen Spaziergang, alle in einer Reihe hintereinander gehend, in Jericho/Palästina mache, dann kann man das einerseits als eine kollektive Handlung verstehen, in der wir gemeinsam durch Aktion Erfahrung und Wissen über den Raum akkumulieren. Die Arbeit entsteht durch körperliche Teilhabe. Gleichzeitig bedeutet das Laufen in dem Kontext des okkupierten Landes etwas völlig anderes als ein Spaziergang durch Berlin: das Begehen des eigenen Landes von einem Ende der Zone A [3] zur anderen ist ein politischer Bewusstseinsakt um Freiheit und Wiederaneignung des Eigenen; ist das Gehen auf eigenem Land doch so umkämpft, dass viele es einfach nicht mehr tun. Wie soll man aber ein verbindendes Verhältnis zum eigenen Land haben, wenn man es immer nur durch die Autoscheibe anschaut?
Es verbindet sich für mich mit einer solchen partizipativen Intervention die Hoffnung, dass ein Bewusstsein entsteht, als einzelner mit der individuellen Freiheit für die gesamte Gesellschaft verantwortlich zu stehen. Wir können gemeinsam Form schaffen und Form verändern. Das kann im Rahmen einer ästhetischen Handlung passieren und sehr kraftvoll als Erlebnis sein.

Crossing Jericho, Intervention, 2012, Jericho, © Susanne Bosch
Crossing Jericho, Intervention, 2012, Jericho, © Susanne Bosch
Crossing Jericho, Intervention, 2012, Jericho, © Susanne Bosch
Crossing Jericho, Intervention, 2012, Jericho, © Susanne Bosch
Crossing Jericho, Intervention, 2012, Jericho, © Susanne Bosch
Crossing Jericho, Intervention, 2012, Jericho, © Susanne Bosch

Warum hast Du Dich entschieden diese Form von Kunst zu praktizieren?

Das ist eine Frage, die vorgibt, ich hätte mich frei “entscheiden” können. Tatsächlich ist das so etwas, was eher passiert. Phänomenologisch gesehen könnte man sagen: meine gesamte Biographie, meine Herkunftsfamilie, mein Studium, Begegnungen, Fragen zu der Zeit an dem Ort, mein Alter, z.B. ein Teenager im Kalten Krieg gewesen zu sein, die 1990er, mein Geschlecht, Größe, Alter, … alles hat zu einer bestimmten Form der Wahrnehmung von Welt geführt. Es gibt etwas an dieser Praxis, was mir liegt, was mir sogar sehr am Herzen liegt. Meine Praxis gibt es nicht ohne mein buchstäblich verkörpertes Dasein in der Welt.
Es ging immer um das Gefühl, ich muss etwas konstruktiv arbeitend tun können in einer Welt, die mir, so wie sie ist, nicht gefällt. Ich bin so früh mit Beuys in Kontakt gekommen und das war so relevant für mich, dass ich es vorgezogen habe, selber die Tanzfläche zu betreten. Die Selbstermächtigung habe ich u.a. der feministischen Bewegung zu verdanken, dass Frauen meiner Generation sich so etwas getraut haben.
In meiner eigenen künstlerischen Praxis interessieren mich vorrangig Themen, die mich als Künstlerin in der Regel selber betreffen. Themenschwerpunkte beinhalten folglich: Überleben, Geld und Arbeit, aber auch Migration (ich lebe als Deutsche in Irland und bin bi-national verheiratet), gesellschaftliche Visionen und Beteiligungsmodelle. Mit meinen künstlerischen Projekten möchte ich öffentliche Plattformen schaffen und Impulse geben für Auseinandersetzungen mit dem täglichen Leben. Ich sehe mich in einem Spannungsfeld globaler Veränderung arbeitend sowie an neuen gesellschaftlichen Brennpunkten und aktuellen Bedürfnissen. Ich setze Ideen einer partizipatorischen Demokratie um. Die Betrachter/innen sind aktiv eingebunden, indem sie zu Mitproduzent/innen und somit zum aktiven Teil meiner künstlerischen Praxis werden. Einen Ansatz, das individuelle Gefühl der Machtlosigkeit zu verändern und eine „Ermächtigung“ („Empowerment“) zu erfahren, spreche ich einer spezifischen Form der künstlerischen Praxis zu. Es bedarf öffentlicher, nicht kommerzieller oder politischer Plattformen, um spielerisch unbekannte und neue Formen des Engagements und der Beteiligung kennenzulernen und zu verinnerlichen.

Die künstlerische Arbeit, die ich im Folgenden vorstellen möchte, ist der Film Progress II (Fortschritt II). [4] Dieser entstand in einer langfristigen Zusammenarbeit mit dem irischen Künstler Anthony Haughey und einer wechselnden Gruppe von Migrant/innen zwischen 2006 und 2008. Wir starteten mit der Bildung einer Migrant/innen-Gruppe „Whose Voice is it anyway“ [5], die zwei Jahre in Belfast existierte. Anthony und ich waren dabei sowohl die Initiatoren der Gruppe als auch aktive Mitglieder. Anthony hat eine typisch nordirische Migrationsbiographie, die seine Eltern zur vorübergehenden Migration nach England zwangen. Er verbrachte somit seine Kindheit in Liverpool und lebt heute als Nordire in Südirland.

Whose Voice is it anyway, Workshop, 2007, Belfast, © Anthony Haughey
Whose Voice is it anyway, Workshop, 2007, Belfast, © Anthony Haughey

Migrant/innen in größerer Zahl waren 2006 in Nordirland aufgrund der politischen Situation neu. [6] Die relativ stabile politische Situation nach 30 Jahren ideologisch aufgeladener Auseinandersetzung und eine prosperierende ökonomische Situation zog viele osteuropäische, aber auch andere EU- und internationale Einwanderer an. Anders als in Deutschland gab es bislang keine öffentliche Möglichkeit der Selbstrepräsentation. [7] Somit hatten wir die Idee, Migrant/innen in dem Medium Video und dem Format Fernsehen zu schulen und somit eine migrantische Kultur der Sichtbarkeit zu schaffen.

Whose Voice is it anyway, Filmsituation, 2007, Belfast, © Susanne Bosch
Whose Voice is it anyway, Filmsituation, 2007, Belfast, © Susanne Bosch
Whose Voice is it anyway, Filmsituation, 2007, Belfast, © Susanne Bosch
Whose Voice is it anyway, Filmsituation, 2007, Belfast, © Susanne Bosch

Im Januar 2008 luden Anthony Haughey und ich zusammen mit Filmemacher Kevin Duffy elf Einzelpersonen ein, an der Produktion einer dialogisch angelegten Videoarbeit teilzunehmen. Die meisten Teilnehmer/innen aus Nordirland waren Teil der Migrant/innen-Gruppe „Whose Voice is it anyway“. Alle Darsteller/innen waren – wie auch ich – vor kurzem aus Ländern wie Brasilien, Nigeria, Somalia, Polen, Deutschland und der Tschechischen Republik nach Nord- und Süd-Irland eingewandert. Das Projekt startete mit einer Reihe virtueller Treffen, die wir via Internet-Blog organisierten, da wir in beiden Irlands residierten und manche nicht legal die Grenze passieren konnten. Diese interaktiven Treffen im Internet fanden zum einen während des Produktionsprozesses zwischen den Gruppenmitgliedern statt. Zum anderen wurde das Internet eine Plattform der Verbreitung und Distribution der fertigen Video-Produktion.

Progress II, Filmsituation, 2008, Dublin, © Susanne Bosch
Progress II, Filmsituation, 2008, Dublin, © Susanne Bosch
Progress II, Filmsituation, 2008, Dublin, © Susanne Bosch
Progress II, Filmsituation, 2008, Dublin, © Susanne Bosch

In unserem Projekt haben wir mit einer lebensweltlichen Raumbeziehung gearbeitet, die sich in einer Migrationsbiographie mit wechselnden Lebensorten vollzieht. Die individuellen Geschichten spiegeln die Ambiguität der Wahrnehmung des Fremden und des Bekannten und die eigene Rolle darin wieder. Trotz individueller Biographien verweist die Arbeit auf kollektive Erfahrungen. So entsteht ein gemeinsamer Klang der Stimmen durch den gemeinsamen Dialog, welcher mit den Medien Blog und Video dokumentiert wurde und der sich in den weiteren Austauschprozessen, in Ausstellungen, public screenings etc. mit dem Publikum immer neu fortsetzt

Progress II, Screeningsituation, 2010, Belfast, © Susanne Bosch
Progress II, Screeningsituation, 2010, Belfast, © Susanne Bosch

Wie siehst Du den Unterschied zwischen Partizipationskunst und kultureller Bildung?

Der Begriff „kulturelle Bildung“ definiert einen klaren Auftrag, nämlich einen, der in dem Feld der Pädagogik angesiedelt ist. Auch wenn es scheint, als würden beide Arbeitsbereiche auf die Idee von Transformation abzielen, gibt es sehr feine Unterschiede zwischen partizipatorischer Kunst und kultureller Bildung. Der Begriff Transformation (aus lat. transformare, umformen) bezeichnet allgemein die Veränderung einer Gestalt, Form oder Struktur. Er wird in einer Vielzahl von vor allem wissenschaftlichen Themengebieten verwendet. In der Bildungstheorie bedeutet der Begriff den Veränderungsprozess eines bestehenden Welt- und Selbstbildes, der zur Entstehung von neuen Handlungs- und Deutungsmustern führt.

Ulrich Schötker machte in seinem Vortrag "Zum Verhältnis von Kunst | Erziehung und Kunstvermittlung | Vermittlungskunst" [8] deutlich, dass kulturelle Bildung dem Erziehungssystem angehört, während partizipatorische Kunst dem Kunstsystem angehören.

Beide [Kunstpädagogik und Kunstsystem] instrumentalisieren Kunst überaus stark. Die Kunstpädagogik zum Wohl pädagogischer Ziele, das Kunstsystem für die symbolische oder ökonomische Wertschöpfung. [9]

Die gültige Unterscheidung zwischen Erziehungssystem und Kunstsystem ist damit problematisiert. Die Differenz von Erziehung und Kunst gerät ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Schötker spricht von den Vergabelungen, die wir in der Unterscheidung Erziehung | Kunst sehen können. Er benennt die Differenz in dem jeweiligen Verhältnis zur Freiheit. Hier geht es um die Autonomie – die Autonomie des Pädagogen und des Künstlers, die Autonomie des lernenden, bzw. gestaltenden Teilnehmers und die Autonomie der Kunst als funktionale Anwendungsform. Er benennt am Ende als Basis der Kultur der Gesellschaft die Notwendigkeit eines Dritten Raumes, welcher in dem Kulturbegriff des Öffentlichen liegen muss und diese konfrontativen Verhältnisse auflöst.

Parallel zu Beuys und der Fluxusbewegung entstand in Deutschland in den 1970ern eine Bewegung "Kultur für alle", die sich in der sogenannten Soziokultur manifestierte. In dieser wird an der Auflösung von konfrontativen Verhältnissen gearbeitet. Demokratisierung der Kultur als auch Demokratisierung durch Kultur “brachte ein breites Spektrum neuartiger Kunst- und Kulturformen jenseits des bildungsbürgerlichen Kanons hervor”. [10] Diese Soziokultur ist ausgerichtet auf eine enge Verknüpfung des Alltagslebens der Menschen mit Kunst und Kultur. Sie verkörpert andererseits aber keine Bewegung gegen die Kunst, sondern setzt auf die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen mit künstlerischen und kulturellen Mitteln. Der alte Gegensatz zwischen Soziokultur und Hochkultur scheint heute weitgehend überholt.

„Kunst und Kultur sind Motoren gesellschaftlicher Entwicklungen – das macht kulturelle Bildung so bedeutsam. Kulturelle Bildung schafft neue Lernkulturen und beeinflusst nachhaltig unser Leben innerhalb und außerhalb der Schulen.” [11]

Trotzdem empfinde ich einen riesigen Unterschied in meiner Herangehensweise, ob ich beauftragt als Künstlerin oder in der Bildung unterwegs bin. Ich arbeite in beiden Gebieten. Partizipatorische Kunstprojekte verlassen sich auf freiwillige Teilnahme als eine Form der aktiven Bürgerschaft. Teilnahme an sich führt nicht notwendigerweise zu Ermächtigung und Emanzipation. Dabei unterscheiden sich die Rollen von (manchmal nicht) bezahlte Künstler/innen, Kurator/innen, Förderern und die freiwillige Beteiligung anderer bei der Erstellung der Arbeit. Dies alles muss verhandelt werden und dabei denke ich nicht in pädagogischen Strukturen, ich denke und handle in Strukturen, die dem Inhalt dienen. Das ist anders, wenn ich das Lernen an und für sich in den Mittelpunkt stelle.

Susanne Bosch, Künstlerin (*1967, Wesel) leitete von 2007-2012 den MA Art in Public an der Ulster University in Belfast. Sie arbeitet überwiegend im öffentlichen Raum und an Langzeitfragen, die sich mit kreativen Auseinandersetzungen um Demokratiebegriffe beschäftigt. Das beinhaltet u.a. Arbeiten um Geld, Migration, Überleben, Arbeit, gesellschaftliche Visionen und Beteiligungsmodelle. www.susannebosch.de

Fußnoten:
[1] Hierfür richtete er 1972 auf der documenta 5 ein Informationsbüro der Organisation für direkte Demokratie durch Volksabstimmung ein und kandidierte 1979 als Vertreter der Grünen für das Europaparlament. Zuvor rief er die Deutsche Studentenpartei (DSP) sowie die Free International University (FIU) ins Leben, um gesamtgesellschaftliche Veränderungen zu bewirken.
[2] Mersch, Dieter (o.J. b): Reflexion und Performativität. Ausbruch der Kunst aus dem Ghetto der Avantgarde. http://nyitottegyetem.phil-inst.hu/kmfil/MERSCH/kunst_1.htm [1.3.2012]
[3] “Die Autonomiebehörde darf alle Entscheidungen, die die Zone A betreffen, allein treffen, solche für die Zone B teilweise nur mit Erlaubnis der Israelis (z. B. Baugenehmigungen).” http://de.wikipedia.org/wiki/Pal%C3%A4stinensische_Autonomiegebiete [12.9. 2013]
[4] Bosch, Susanne; Haughey, Anthony (2008): Progress II. Film auf DVD. 22 min 22 sec. Courtesy the artists
[5] Wessen Stimme ist es denn eigentlich?
[6] 20,000 Migrant/innen kamen im Jahr an. Siehe Gilligan, Chris: Migration and migrant workers in Northern Ireland. Birmingham: Aston University. Siehe online www.ark.ac.uk/publications/updates/update53.pdf [1.3. 2012]
[7] So hat sich in Deutschland in über 40 Jahren Immigrationsgeschichte ein weites Netzwerk an Radiostationen, Zeitschriften und Archiven entwickelt, aber auch politische Repräsentation durch Politiker/innen mit Migrationshintergrund, mehrsprachige Schulen, Kindergärten, Jugend- und Alteneinrichtungen, sowie Verwaltungseinrichtungen, die speziell in Migrationsthematiken beraten.
[8] Schötker, Ulrich “Zum Verhältnis von Kunst | Erziehung und Kunstvermittlung | Vermittlungskunst”, in VorOrt, Hamburg, 2006, siehe online http://www.sculpture-citynord.de [20.4.2010]
[9] ebenda
[10] siehe online http://www.bpb.de/gesellschaft/kultur/kulturelle-bildung/59951/partizipation-durch-kultur?p=all [15.9.2013]
[11] siehe online http://www.bpb.de/gesellschaft/kultur/kulturelle-bildung/ [15.9.2013]

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