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Keynote “Stadt von Draußen - Produktion, Vernetzung und Vermittlung als Kunstpraxis am Stadtrand”

In diesem Jahr widmete sich die Partnerbörse dem Urbanen Lernen und damit dem öffentlichen Raum als einem Ort „informeller Bildung“, in dem Bildungs- und Raumaneignungsprozesse von Kindern und Jugendlichen selbst ausgehen: Wie kann Kulturelle Bildung junge Menschen dabei unterstützen, sich als handlungsfähige Akteur*innen in der Stadtgesellschaft zu verwirklichen, eigene Räume zu erschließen und zu gestalten? Wie können sich formelle Bildungsinstitutionen wie Schulen und Kultureinrichtungen solchen informellen Bildungsprozessen öffnen? Wie kann von Kindern und Jugendlichen gelernt werden – ganz ohne Instrumentalisierung ihrer Freiräume?

AG Kunst im Untergrund/nGbK (station urbaner kulturen, Kastanienboulevard, Hellersdorf, 2017)

In seiner Keynote “Stadt von Draußen - Produktion, Vernetzung und Vermittlung als Kunstpraxis am Stadtrand” sprach Adam Page über informelle künstlerische Beteiligungsprojekte in (stadt-)gesellschaftspolitischen Prozessen.

Hier gibt's den Vortrag zum Nachhören:

Hertzsch & Pages Projekte reflektieren die Hierarchien, die den urbanen Lebensraum prägen. Ihr Aktionsfeld ist der öffentliche Raum. Mithilfe von Kooperationen mit Bürgerinnen verfolgen sie das Ziel, Teilhabe an künstlerischen Prozessen in neuen sozialen Zusammenhängen zu erweitern und junge Berlinerinnen mit Wissen über Beteiligung in (stadt-)gesellschaftspolitischen Prozessen auszustatten.

 

Kotti-Shop
Kotti-Shop zum "Begriff" des Urbanen Lernens

Wenn man "Urbanes Lernen" weiter fasst, hat es aber vor allem Potential für das generationsübergreifende, künstlerische Arbeiten mit Nachbarschaften und Selbstermächtigung. Das ist, was uns in unserer Praxis interessiert: das geteilte räumlich-soziale Gefüge innerhalb einer Nachbarschaft gemeinsam zu gestalten - auf Augenhöhe.

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Urbanes KennenLernen - das Projekt „All Included!“ als Erfahrungsraum zwischen Schule, Museum und Stadt.

Urbane Räume sind Erfahrungsräume, in denen Kinder und Jugendliche sich ihre Umwelt aneignen. Das Projekt “ALL INCLUDED! Museum und Schule gemeinsam für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt” greift genau in diese Dynamik ein und integriert die Stadt als Ort informellen Lernens.

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Urban dialogues
Interview mit Stefan Horn - Stadtkunstverein urban dialogues

Das Stadtkunstprojekt urban dialogues widmet sich seit 1998 der künstlerischen Erforschung des sozialen und urbanen Raumes der Großstadt. Der Verein zeichnet sich durch seine vielfältige Erfahrung mit partizipativen Jugendprojekten aus.

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AG Kunst im Untergrund/nGbK (station urbaner kulturen, Kastanienboulevard, Hellersdorf, 2017)
Keynote “Stadt von Draußen - Produktion, Vernetzung und Vermittlung als Kunstpraxis am Stadtrand”

Bei der Partnerbörse #6 hielt Adam Page die Keynote “Stadt von Draußen - Produktion, Vernetzung und Vermittlung als Kunstpraxis am Stadtrand” über informelle künstlerische Beteiligungsprojekte in (stadt-)gesellschaftspolitischen Prozessen.

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Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
Lektüretipps Urbanes Lernen

Hier finden Sie einige Lesetipps zu den Themen Stadtgesellschaft, Stadtentwicklung, Gentrifizierung, Diversität, urbane (Spiel-)Räume & Selbstorganiastion im Kontext von Kultur und Bildung.

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PROJEKT: DER TIGER KOMMT ZU DIR?!

In drei Workshops haben wir mit Alt- und Neu-Berliner Kindern über alternative Wohnformen geredet und phantasiert, wie ein gerechtes Zusammenleben in der Stadt zukünftig aussehen könnte. Gemeinsam erforschten wir anhand von Interviews und Zeichnungen verschiedene Nachbarschaften, entwarfen utopische Wohnmodelle und bauten Behausungen für den Tiger.

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PROJEKT: Die Vermessung der Stadt

Die Vermessung der Stadt nimmt den Grundsatz der Stadtentwicklung wörtlich und vermisst die Stadt in Form einer künstlerischen Untersuchung und kreativen Forschung mit Schüler*Innen und Jugendlichen. Dabei entscheiden die Schüler*Innen selbst über die Fragestellung, die den Ausgangspunkt für eine Erforschung bildet.

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PROJEKT: wohnwut – Kampagne JUGEND/STADT/WOHNEN

Mit einer Peer-to-Peer-Umfrage zur Lebens- und Wohnsituation von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Berlin startete im Sommer 2013 eine Kampagne, die auf einem experimentellen und künstlerisch-aktionistischen Pfad jugendpolitische Forderungen aufgreift und kreative Entwürfe für Jugendwohnen in unserer Stadt entwickelt.

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PROJEKT: StadtRebellen - 1 km² x anders

Bei „StadtRebellen – 1 km² x anders“ geht es um Bildung im Bereich Stadtentwicklung und Baukultur. Dabei lernen die Kinder nicht nur, wie eine Stadt entsteht und wie sie funktioniert, sondern auch, wie sie selbst in dieses Stadtgefüge aktiv eingreifen können.

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PROJEKT: Es ist so Deutsch in Kaltland

Über Umwege und Irrwege, durch Innenhöfe und Parkhäuser, über Baustellen und Spielplätze werden die Zuschauer_innen von ihrem persönlichen "Walker" begleitet und erleben Berlin, wie es einmal sein könnte: Ein Theater-Hörspiel zum Mitgehen, dass die Stadt bezugnehmend auf andere Großstädte, andere Krisen, Bedrohungslagen und soziale Spannungen verortet.

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PROJEKT: Genius Loci

Genius Loci ist ein Kurs (und Diskurs) im öffentlichen Raum Berlins, der die heutige Stadtgestaltung aus politischer und künstlerischer Perspektive untersucht und hinterfragt.

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