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#2 ALLES BERLIN?!

Anziehungspunkt, Freiflächenschwund, Urbane Parklandschaften, Gentrifizierung, Kulturelle Vielfalt, Wohnungsknappheit: Wo steht Berlin? Wo soll es damit hingehen? Vielerorts werden diese Fragen in Berlin diskutiert – in Planungsbüros, Bezirksverwaltungen, Bürgerbegehren, Konsultationen oder am Kneipentisch. Aber ist das Alles Berlin?!

Künstlerinnen und Künstler arbeiten seit Jahren in partizipativen Projekten mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, beforschen den urbanen Raum, reflektieren seine Gestaltungsmöglichkeiten, entwerfen Zukunftsideen und stellen Bezüge zwischen Ökonomie, Politik und Architektur her. Denn jede/r ist Experte für sein unmittelbares Lebensumfeld – die Stadt.

Um die Zukunft Berlins zu planen, hat der Senat für Stadtentwicklung und Umwelt mit dem Stadtforum 2030 erstmals einen breit angelegten Partizipationsprozess gestartet. Neben Expertenmeinungen aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung werden über 100 Jugendliche in drei künstlerischen Projekten an vier Berliner Schulen involviert. Die Künstler_innen Seraphina Lenz, Folke Köbberling und Adam Page & Eva Hertzsch entwickeln mit den Jugendlichen einen ganz eigenen Zugang zum Thema Stadt und liefern so einen wichtigen Beitrag zur Debatte.

Zu diesem Thema hat die Kubinaut-Redaktion Interviews mit den Künstler_innen und weiteren Akteuren aus dem Feld Stadtentwicklung geführt und eine umfassende Linkliste zusammengetragen.

Bei den KulturBildern Vol. 13 am 13. Februar im Podewil Berlin gab es direkte Einblicke in die künstlerische Arbeit von partizipativen Projekten zum Thema urbaner Raum. Neben der Präsentation der Zwischenergebnisse aus den drei Stadtforum 2030-Schulprojekten zeigten Initiativen wie Urban Dialogues, Pappenheimer und Kotti-Shop, welchen Beitrag künstlerisch-partizipative Auseinandersetzungen zur Stadtentwicklung leisten.

"Kunst und kulturelle Bildung bereichern Berlin als Metropole, sie bereichern auch Stadtentwicklung und Planung."

Elke Plate ist Projektleiterin für das Stadtentwicklungskonzept Berlin 2030, welches unter der Federführung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt erarbeitet wird.

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"Kinder wissen am besten, was ihnen gefällt, warum also fragen wir nicht die, die es betrifft?"

Manuela Elsaßer arbeitet seit 6 Jahren als Koordinatorin für Kinder- und Jugendbeteiligung im Bezirksamt Lichtenberg.

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"Mehr Battles, mehr Brandwände, mehr Aufträge für bezahlte Graffitimaler."

Im Gespräch mit dem Künstler-Duo Adam Page und Eva Hertzsch und dem Leiter der Albert-Schweitzer-Schule Georg Krapp über ein langjährige Kooperation.

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"Erst einmal bin ich Künstlerin und keine Politikerin."

Mit ihren subtilen, kritischen und komplexen Bauten und Strukturen arbeiten Köbberling/Kaltwasser an einer Ästhetik des Widerstands gegen unsere eindimensional ausgerichtete Lebensumwelt.

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"Mich interessiert, was 13-jährige über die Stadt wissen, in der sie leben und was für sie relevant ist."

Von 2003 bis 2010 führte Seraphina Lenz das Projekt Die Werkstatt für Veränderung im Neuköllner Carl-Weder-Park durch.

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"Ich glaube, es ist nicht so gut durchmischt in Berlin."

Anne Paffenholz über 19 Interviewer im Alter zwischen 15 und 28 Jahren, die von Juli bis Oktober 2013 in allen zwölf Berliner Bezirken, um Gleichaltrige zum Thema „Wohnen in Berlin“ zu befragen.

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SAVE THE DATE! KulturBilder Vol. 13 ALLES BERLIN?!

Die nächste Klubreihe zur kulturellen Bildung fragt: Braucht die Stadtentwicklung künstlerisch-partizipative Perspektiven?

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Linkliste

Hier haben wir eine umfangreiche Linksammlung zu interessanten Berliner Initiativen, Institutionen, Netzwerken und Projekten zusammengefasst, die sich mit dem Zustand und der Zukunft der Stadt befassen.

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