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"Einen richtigen Alltag haben wir gar nicht. Nichts läuft so, wie wir es planen." 

Die CUCULA Education und die CUCULA – Refugees Company for Crafts and Design ist eine Bildungs- und Ausbildungseinrichtung für junge Geflüchtete in Berlin. Wir trafen die Mitbegründerin Corinna Sy zu einem gemeinsamen Gespräch über das Projekt und die Schwierigkeiten von Geflüchteten auf dem deutschen Arbeitsmarkt.

Interview: Justine Donner

Wie ist die Idee zu CUCULA entstanden?

Während des Refugee Protest Camps hat Barbara Meyer, die Geschäftsführerin des JugendKunst- und Kulturhauses Schlesische27, den Bewohner*Innen des Oranienplatz‘ ein Kälteobdach sowie die kostenlose Teilnahme an Workshops und Deutschkursen angeboten. Eine Gruppe aus dem Camp kam dann beständig. Unser Kollege Sebastian hat dort einen Workshop angeboten und begonnen Möbel nach dem Selbstbaukonzept von Enzo Mari zu bauen. Die  Beteiligten hatten jedoch den Einwand, dass das Letzte, was sie bräuchten, Möbel wären, auch wenn ihnen das Bauen sehr viel Spaß machte. So kam die Idee, die Möbel zu verkaufen und dadurch einen Weg zu finden, wie wir sie in den Arbeitsmarkt integrieren können. Daraufhin haben wir CUCULA gegründet.

Ihr bezieht euch auf den Designer Enzo Mari, der durch seine Möbelentwürfe zum Selbermachen für die Demokratisierung des Designs steht. Nun habt ihr seine Rechte erworben und strickt den Demokratisierungsgedanken im Grunde fort. Wie ist das abgelaufen? Wie fand er eure Idee?

Wir haben Enzo Mari einen Brief geschrieben und ihn von unserer Idee überzeugen können. Er hat bereits in den 70ern in seinem Buch "Autoprogettazione" Konsumkritik geübt und einen sozialen Anspruch an seine Arbeit vertreten. Darin gibt es 19 Möbelentwürfe, die man mit einfachen Mitteln bauen kann. Deswegen haben wir dieses Konzept verwendet. Das hat für die Beteiligten sogar sehr gut über die Sprachbarrieren hinweg funktioniert, weil sie vom ersten Tag an etwas schaffen konnten. Da bereits von Anfang an von Besucher*Innen der Schlesischen27 Kaufinteresse bestanden hatte, haben wir Mari angeschrieben. Im Mai letzten Jahres haben wir in Mailand, seinem Wohnsitz, unsere Möbel ausgestellt und uns mit ihm persönlich getroffen. Da gab es unsere Firma noch nicht, aber wir haben ihm viele Möbel von uns gezeigt und so sein Go erhalten.

Corinna Sy (2. v. l.) und das CUCULA-Team. Foto: Verena Brüning
Corinna Sy (2. v. l.) und das CUCULA-Team. Foto: Verena Brüning

Haltet ihr euch ausschließlich an seine Designvorlagen oder gibt es auch Eigenkreationen? Gibt es auch künstlerische Kreationen?

Wir machen gelegentlich Spezialanfertigungen. Davon möchten wir uns in Zukunft eventuell etwas zurückziehen, außer es geht um Kunstentwürfe, nicht um professionelle Designs. Das ist einfach zu schwierig und die Teilnehmer sollen ja möglichst viel involviert sein und ihre eigenen Fähigkeiten weiterentwickeln. Ein Teilnehmer hat sehr viele Variationen der Stühle entwickelt, indem er angefangen hat die Größen individuell zu verändern. Das wird natürlich unterstützt, aber die Vorlage von Enzo Mari bleibt der Rahmen, um die Qualität beizubehalten und so einen gewissen Absatz zu schaffen. Aber im Kontext der Kunst arbeiten wir ohne Vorlagen. Wir haben ein Bühnenbild für die Philharmonie gebaut, Boote für die Künstlerin Rebecca Raue und sind auch von den Kammerspielen München beauftragt worden. Im Grunde geht es bei CUCULA nicht einfach nur darum, ein Handwerk zu erlernen, sondern um das Miteinander. 

Ihr habt auch zahlreiche Botschafter aus der Kultur, sind diese auch auf eine Art beteiligt?

Wir haben für die Crowdfundingkampagne mit den Botschaftern angefangen. Wir haben eine Aktion mit dem Lampedusa-Schiffsholz gestartet, aus dem wir Stühle gemacht haben. Die Stühle selbst gelten als Botschafter für das Projekt und als Botschaft der Fluchterfahrung der Erbauer. Dadurch wird jeder Käufer zum Botschafter. Dann kam auch der Gedanke sich prominente Botschafter zu holen, um die Kampagne bekannter zu machen. Mit manchen ist dann auch ein reger Kontakt entstanden. Wir haben Nils Holger Moormann, einen bekannten Designer aus Bayern, gewinnen können, der sehr gut vernetzt ist in der Möbelindustrie. Er wird uns weiterhin begleiten. Auch Robert Stadlober engagiert sich sehr für CUCULA.

Seid ihr ein festes Team? Wie kann man bei Euch mitmachen?

Wir befinden uns noch in der Pilotphase und es sind noch die Beteiligten von Anfang an dabei, aber wir versuchen das Projekt zu öffnen und können derzeit auch Praktikant*Innen annehmen. Wir würden das sehr gerne weiter öffnen, aber das ist natürlich eine Kosten- und Ressourcenfrage. Wir sind derzeit immer noch dabei, Arbeitsvisa für die aktuellen Beteiligten zu erhalten, danach können wir weitere Pläne schmieden.

Wie sieht es dann mit einer Vergütung aus?

Die Geflüchteten sind vorerst Teilnehmer*Innen am Bildungsprogramm und bekommen eine Lebensnothilfsspende für Wohnung, Lebensmittel, Krankenbesuche und Anwaltskosten. Ab Erteilung der Arbeitsgenehmigung können wir die Teilnehmer*Innen ein festes Arbeitsverhältnis übernehmen und ein Gehalt auszahlen. Mit dieser Firma wollen wir einen Weg finden, wie Geflüchtete beim Ankommen unterstützt werden und gleichzeitig ihren eigenen Lebensunterhalt verdienen können.

Wie arbeitet ihr im Team? Wie sieht euer Alltag aus? Und wie bringen sich alle ins Projekt ein? Welches Mitspracherecht gibt es?

Einen richtigen Alltag haben wir gar nicht. Nichts läuft so, wie wir es planen. Mittlerweile läuft es mit der Kommunikation sehr gut. Die Woche ist folgendermaßen strukturiert: 2,5 Tage sind sie in der Werkstatt, leider gerade wegen eines Brands in einer Werkstatt in Weißensee. Wir essen gemeinsam, eine Person kocht immer. Die Werkstatt war immer offen, viele Ehrenamtliche waren vor Ort. Die restliche Woche finden Deutsch- und Schulkurse statt, welche auch offen sind für 15 weitere Geflüchtete. Das ist der CUCULA Education-Bereich. Manche sprechen mittlerweile sehr gut deutsch, für viele ist es immer noch schwierig, eine neue Sprache und Schrift zu erlernen. Manchmal müssen wir uns mit Englisch oder Französisch behelfen.

CUCULA-Botschafter. Foto: Verena Brüning
CUCULA-Botschafter. Foto: Verena Brüning

cucula – ein Begriff aus der Hausa-Sprache (Westafrika): „etwas verbinden, zusammenbringen“ – ist euch dieses Zusammenbringen geglückt?

Wir sind immer noch dabei Verknüpfungen herzustellen. Wir haben gemeinsam diese Firma aufgebaut und dieses Modell mitgestaltet, jede/r auf seine/ihre Art. Alle stecken mit ihrem Herzen drin und haben sich mit ihren kulturellen Einflüssen eingebracht. Aber es ist noch ein langer Weg, den wir vor uns haben, und wir lernen alle immer noch, was dieses Gemeinsam-etwas-schaffen bedeutet. Wir versuchen uns dieser Entwicklung offen und konstruktiv zu stellen. Und wir suchen auch noch den Dialog mit der Politik.

Wie ist der derzeitige Aufenthaltsstatus der Beteiligten? Hat sich durch das Projekt etwas geändert?

Der Aufnthaltsstatus unserer Teilnehmer*Innen ist bisher noch ungeklärt. Gerade eröffnen sich konkrete Möglichkeiten, da CUCULA dafür die Rahmenbedingungen geschaffen hat. Jeder Fall ist als Einzelfall zu betrachten und insofern müssen vorerst die Zuständigkeiten geklärt werden. Das ist ein aufwendiger bürokratischer Prozess. Das Schöne ist, dass zwei in einer Wohngemeinschaft leben und dort positive zwischenmenschliche Erfahrungen sammeln und neue Projekte kennenlernen. Einer hat angefangen unseren Garten zu bebauen. Man merkt den Wandel in den Persönlichkeiten. Wir bilden hier natürlich aus, aber unser Ziel ist es, Perspektiven zu schaffen und ihnen beim Umsetzen ihrer Pläne zu helfen. Die Mitwirkenden konnten zuvor nichts mit der Frage anfangen, was sie mit ihrem Leben machen wollen. Das hat sich in dem letzten Jahr extrem gewandelt.

Gab es auch Reaktionen aus der Verwaltung/ Politik/ IHK?

Zur Handwerkskammer und die Arbeitsagentur pflegen wir ein gutes Verhältnis. Wir haben die Anträge bei der Ausländerbehörde inklusive der Arbeitsverträge mit Stipendien vorliegen. Die stehen derzeit noch aus. Abgeordnete verschiedener Parteien besuchen uns. Aber als Einzelperson können Sie auch nicht viel tun. Das Gute ist, ignorieren kann man uns auch nicht mehr.

Wie geht es weiter? Wie wollt Ihr CUCULA weiterentwickeln?

Vorerst müssen wir eine neue Werkstatt finden und die ausländerrechtlichen Schritte angehen. Wir wollen an unserer Struktur arbeiten. Wir wollen unseren Vertrieb ausbauen und Partnerschaften mit anderen Organisationen eingehen, um uns inhaltlich und strategisch zu stärken. Irgendwann sollen auch neue Produkte aufgenommen und entwickelt werden.

Vielen Dank für das Interview!

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