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Kooperationen

Berlin Mondiale – Zusammenarbeit mit Geflüchteten in den Künsten

Stand November 2015

Ein Beitrag von Kristina Stang (Kuratorin Berlin Mondiale)

Die Berlin Mondiale ist als gemeinsame Initiative des Rat für die Künste und des Berliner Flüchtlingsrat in Kooperation mit dem Kulturnetzwerk Neukölln 2014 ins Leben gerufen worden. Das Projekt bringt Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Fluchthintergrund und Berliner Akteur*Innen aus Kunst und Kultur zusammen und ermöglicht kreative Begegnungen, die sowohl in den Unterkünften als auch in den Kultureinrichtungen stattfinden.

Den Rahmen für diese Begegnungen bilden Tandem-Partnerschaften zwischen je einer Kulturinstitution und einer Unterkunft für Geflüchtete. Im aktuellen zweiten Projektjahr hat sich die Berlin Mondiale von sieben auf 13 solcher Partnerschaften erweitert, wobei die Partner quer durch die Stadt und durch alle Kunstsparten sowie Organisationsformen – vom Verein bis zum Staatstheater – verteilt sind. Auf der anderen Seite stehen Aufnahmeheime und Notunterkünfte unterschiedlicher Größe im Stadtzentrum sowie an den Rändern der Stadt. In den Projekten der Berlin Mondiale geht es nicht um die Realisierung großer und öffentlichkeitswirksamer Bühnen- oder Ausstellungsprojekte mit jungen Geflüchteten. Im Zentrum soll die Begegnung und das Miteinander stehen sowie die Thematisierung des gemeinsamen Lebensraumes in Berlin.

Foto: Jo Parkes
Foto: Jo Parkes

Neben ganz praktischen Workshops, Vorstellungs- und Ausstellungsbesuchen, gemeinsamen Exkursionen und Ferienprojekten bedeutet die Teilnahme an der Berlin Mondiale für die Kultureinrichtungen auch, sich für das Aufbrechen der Isolation von jungen Bewohner*Innen in Sammelunterkünften zu engagieren, ihnen Wege zum künstlerischen Ausdruck, zur gesellschaftlichen Teilhabe und vielleicht sogar zu Beschäftigung zu verschaffen. Für die Unterkünfte bedeutet es, für die Bewohner*Innen und für die Gestaltung des Zusammenlebens in der Sammelunterkunft einen verlässlichen Partner in der Stadt zu haben. Die jungen Bewohner*Innen sind ja nicht nur auf ihre Fluchtbiografie zu reduzieren, sondern sind in erster Linie auch Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit vielfältigen Interessen und einem Bedürfnis, sich auszudrücken und auszuprobieren. So können die Projekte der Berlin Mondiale auch einen Raum bieten, in dem auch Kindsein und Spiel im Vordergrund stehen sowie das Ausprobieren von Talenten und Neigungen beim Gestalten oder Theaterspielen, beim Tanzen und Musikmachen. Anders als bei einmaligen Projektangeboten in der Schule oder in der Unterkunft können die jungen Geflüchteten in „ihrer“ Kulturinstitution eine feste Anlaufstelle in der Stadt finden. Sie lernen Künstler*Innen und Kunstvermittler*Innen kennen, die auch über den Workshop hinaus noch da sind und die wiederkommen; sie nehmen an regulären Angeboten der jeweiligen Einrichtung teil und kommen so in Kontakt mit Gleichaltrigen, die in Berlin beheimatet sind. Nicht umsonst hat eines der Tandems des ersten Projektjahres als Motto der Zusammenarbeit den lateinamerikanischen Willkommensgruß „mi casa es tu casa“ gewählt – mein Haus ist dein Haus. Offene Ohren, offene Türen füreinander zu haben, das ist ein Vorhaben auf der institutionellen Ebene, von dem die Beteiligten direkt profitieren. Ob der Freundeskreis eines Hauses die Verpflegung für einen mehrtägigen Workshop finanziert, Mitarbeiter*Innen Wegepatenschaften übernehmen, Gespräche, kostenlose Führungen und andere Blicke hinter die Kulissen anbieten, wechselseitige Praktika stattfinden; ob eine Choreografin irgendwann anfängt,  mit den Müttern zu tanzen, die ihre Kinder zum Workshop begleiten oder ob Mitarbeiter*Innen und Bewohner*Innen der Partnerunterkunft einen gemeinsamen Garten anlegen –  bei den Projekten der Berlin Mondiale steht das Bemühen um eine lebendige, aktive Beziehung beider Partner im Vordergrund. In den Hintergrund rückt hingegen die Außendarstellung: Bei den Projekten wird in aller Regel darauf geachtet, keinen Präsentationsdruck aufzubauen und Raum für die Begegnung zu lassen. Auch hier profitieren die Projekte – neben dem stabilen Rahmen ihres jeweiligen Tandems bietet die langfristige Anlage des Projekts ihnen einen entspannten Raum zum Entwickeln und Aufeinandereinlassen.

Für eine fruchtbare Zusammenarbeit gibt es einige Voraussetzungen, die bestenfalls in den Tandems verwirklicht sind:

-Personelle Ressourcen: Es muss in beiden Einrichtungen jemanden geben, die oder der sich wirklich zuständig fühlt. Ein*e Heimleiter*In und ein*e Intendant*In und dazwischen ein*e zur Projektdurchführung engagierte freie Künstler*In – das reicht nicht aus. Eine Einrichtung, die sich auf ein Tandem einlässt, muss auch, quasi als nicht-monetärer Eigenanteil, Zeit dafür mitbringen: Zeit für gemeinsame Konzepttreffen,  für Netzwerktreffen, Zeit sich neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit auszudenken und an die jeweiligen Leiter*Innen der Einrichtungen weiterzugeben; Zeit für das Entwickeln kreativer Ideen zur Einbindung von Bewohner*Innen, für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation sowie für Gespräche, Besuche und Engagement außer der Reihe.

-Interesse und Erfahrung: Die Arbeit mit geflüchteten Menschen darf für Kulturinstitutionen nicht zum Legitimationszwecke stattfinden. Die Arbeit mit Künstler*Innen darf in Flüchtlingsunterkünften nicht nur Dienstleistung im Freizeitbereich der Bewohner*Innen sein. Es braucht, so wenig messbar das ist, ein reales inhaltliches Interesse aneinander. Erfahrung in anderen Kooperationsprojekten mit künstlerischen bzw. sozialen Institutionen ist hier ganz sicher hilfreich.

-Nähe: Gerade wenn Kinder involviert sind oder junge Menschen, die sich in der Stadt noch nicht gut auskennen, ist es hilfreich, wenn keine weiten Strecken zwischen den Einrichtungen zurückgelegt werden müssen. Für BVG-Tickets gibt es zwar ein Budget im Projekt – aber lange und komplizierte Fahrwege machen es dennoch oft schwer, sich gegenseitig zu besuchen. Nachbarschaft ermöglicht Austausch und spontane Besuche. Es gibt aber auch tolle Beispiele aus der Berlin Mondiale, die Nachbarschaft selbst da ermöglichen, wo mehrere Stadtteile zu überwinden sind: Durch einen guten Kontakt der Beteiligten untereinander und entsprechende Planung werden reale Distanzen oft ganz klein. Eines der Projekte hat sogar ganz explizit den Weg von der Unterkunft zum Kunstort zum Thema der künstlerischen Arbeit gemacht.

-Umfeld: Eine Kultureinrichtung mit Abendspielplan oder komplexen Ausstellungskonzeptionen kooperiert mit einer Einrichtung, in der primär Familien untergebracht sind und dringend ein Angebot für viele kleinere Kinder benötigt wird? – Das kann auch funktionieren, keine Frage. Aber eine große Chance liegt darin, wenn man sich näher ist. Wenn die Bewohner*Innen auch Besucher*Innen sein können, wenn ihre Themen zu den Programmen passen, wenn für Mitarbeiter*Innen, die Programme entwickeln, auch die Stimmen der Geflüchteten aus der Kooperationseinrichtung relevant sind. Nachbarschaft kann eben auch auf geistiger Ebene stattfinden.

-Offenheit: Eine partnerschaftliche Beziehung setzt beiderseitige Offenheit voraus, sich auf die Bedürfnisse und auch auf die betrieblichen Abläufe des anderen einzulassen. Oft ist Umdenken und Flexibilität im Umgang mit den eigenen Ideen und Planungen erforderlich, will man Angebote machen, die auch wirklich auf einen Bedarf treffen.

Foto: Laura Fiori
Foto: Laura Fiori

Diese sicher unvollständige Aufzählung von möglichen „Gelingensbedingungen“ der Tandems macht deutlich: Es sind wenige strukturelle Voraussetzungen, die stimmen müssen, vor allem aber kommt es auf eine ehrliche Offenheit und Interesse der direkt Beteiligten an, sich aufeinander einzulassen. In der Berlin Mondiale kommen nach dieser Maßgabe Einrichtungen zusammen, die in Größe, Organisationsform, der finanziellen und personellen Ausstattung sehr unterschiedlich sind. Unser Ziel ist es, dass sie alle ein für sich passendes Partnerschaftsmodell entwickeln, das sich an den jeweiligen Bedürfnissen und Kapazitäten orientiert.

Unter dem Dach der Berlin Mondiale sind Fotografie-, Tanz-, Theater- oder Gestaltungsworkshops, Seminare an Hochschulen, Feste und Gärten, Exkursionen, Ausstellungen, partizipative Mapping- oder Architekturprojekte, Interventionen und vieles mehr versammelt. Die einen arbeiten eng am regulären Programm des Kulturpartners entlang, die anderen entwickeln eher unabhängige Projekte.  Manche nehmen eine bestimmte Idee zum Ausgangspunkt, andere beginnen mit dem Kennenlernen des Teams und der Bewohner*Innen  und entwickeln daraus erst die Idee. Manche Projekte bieten ein Ferienangebot für Kinder, andere arbeiten auf Austauschebene mit erwachsenen Bewohner*Innen. So divers wie die Partnereinrichtungen, die Projektbeteiligten und die künstlerischen Formate, so unterschiedlich sind auch die Herausforderungen, denen die Projekte begegnen. Und die Lösungen, die dafür gefunden werden. Das geringste Problem scheint dabei noch die allgegenwärtige Vielsprachigkeit zu sein. Natürlich werden hier und da Sprachmittler*Innen hinzugezogen, in den meisten Fällen versuchen die Beteiligten aber, sich untereinander zu behelfen. Die Leiter*Innen eines Workshops, egal in welchen Sprachen sie beheimatet sind, müssen sich auf die Situation einstellen, nicht automatisch verstanden zu werden und ihre Anliegen auf unterschiedliche Weisen transportieren zu müssen. Genauso wenig selbstverständlich ist die Konstanz der Gruppe. Von Woche zu Woche können die Bewohner*Innen wechseln, oder die Teilnahme schwankt aus anderen Gründen – hier ist viel Flexibilität gefordert. Die Projekte der Berlin Mondiale gelingen dort am besten, wo Workshop-Leiter*Innen in der Lage sind, sich auf die jeweilige Gruppenzusammensetzung, die aktuellen Bedürfnisse der Teilnehmenden und ihre gerade akuten Themen einzustellen. Darüber hinaus brauchen sie eine interkulturelle Kompetenz, die nicht zwangsläufig darin bestehen muss, sehr viel Wissen über unterschiedliche kulturelle und religiöse Gegebenheiten zu haben, wohl aber eine hohe Sensibilität dafür. Gerade wenn es zu Konflikten kommt, liegt die Kunst wahrscheinlich darin, genau hinzuhören und zu -schauen und nicht automatisch vom Eigenen auszugehen. Idealerweise findet diese Sensibilität auch schon Eingang in die Planung der Programme – sei es, dass man wenigstens die etwas älteren Teilnehmenden in die Konzeption miteinbezieht oder dass man auf die Expertise der Sozialarbeiter*Innen zurückgreift oder andere Wege findet, die Wünsche und Bedürfnisse der (potenziellen) Teilnehmenden zu integrieren.

Die Anforderung an Künstler*Innen kann nicht sein, nebenbei auch multilinguale Dolemtscher*Innen oder interkulturelle Pädagog*Innen zu sein sowie über sozialarbeiterische oder traumatherapeutische Kompetenzen zu verfügen. Aber wo auf der Liste der „Gelingensbedingungen“ auf institutioneller Ebene eben von Zeit, Nähe, Offenheit und Ressourcen die Rede war, muss sie auf persönlicher Ebene der Workshopleitenden wohl um die erwähnten Qualitäten Flexibilität und Sensibilität ergänzt werden. Es wird sich nicht vermeiden lassen, dass man wohlmeinend dennoch in kulturelle Fettnäpfchen tritt, dass man Situationen falsch einschätzt, von den eigenen Vorurteilen eingeholt wird oder auch mal überfordert ist, wenn Kinder plötzlich vom Krieg erzählen. Verunsicherung sollte aber vielleicht im besten Fall nicht als Problem, sondern als ganz normaler Bestandteil der Arbeit gesehen werden, so dass sich produktiv und im Dialog damit umgehen lässt.

Als übergreifendes Netzwerk bietet die Berlin Mondiale Unterstützung an, wo sie nötig wird – etwa Begleitung der Projekte durch Sprachmittler*Innen, Beratung oder Supervision zu bestimmten Themen. Zusätzlich gibt es Netzwerktreffen für alle Beteiligten, die einen Fortbildungs- und Austauschcharakter haben. Bei der übergreifenden Konzeption zeigt sich, dass weniger generelle Vorgaben und mehr flexibles Reagieren auf konkrete Anliegen Sinn macht. Die Akteur*Innen entwickeln in aller Regel selber aus der Praxis heraus einen Umgang mit spezifischen Herausforderungen innerhalb der Workshops. Für solche Anliegen gibt es innerhalb der Berlin Mondiale keine übergreifende Regelung. Wie in den einzelnen Partnerschaften gilt auch für das gesamte Netzwerk das dreifache Prinzip der Offenheit, des Austauschs und der Flexibilität.

Die aktuellen Partner der Mondiale sind (auf Seiten der Unterkünfte noch nicht vollständig): die ASB Notunterkunft Alt-Moabit, die AWO-Refugien in Buch, am Kaiserdamm und in der Pankstraße, die Berliner Festspiele zusammen mit der Universität der Künste, das Boardinghaus Rennbahnallee, die Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, das Deutsches Architektur Zentrum DAZ, das Deutsche Theater, die Gemeinschaftsunterkunft Stallschreiberstraße, das HAU Hebbel am Ufer, das Haus der Kulturen der Welt, Haus Elisabeth, Haus Leo der Berliner Stadtmission, die IB-Unterkünfte Radickestraße und Trachenbergring, das internationale literaturfestival berlin, die Jahnsporthalle am Columbiadamm, die KunstWerke Berlin, die Neuköllner Oper, der ohrenhoch Geräuschladen, die Sophiensæle, die Uferstudios und das Young Arts Neukölln.

Auf www.berlin-mondiale.de und https://www.facebook.com/berlin.mondiale finden Sie die Termine aktueller Projektpräsentationen und weitere Neuigkeiten.

Die Berlin Mondiale ist mit sechs Projekten in der Ausstellung „Refugees in Art & Education“ vertreten.

Interview mit Jasmin Ibrahim - Leiterin des JugendtheaterBüro Berlin

Jasmin Ibrahim  gehört zum Leitungsteam des JugendtheaterBüro Berlin. Sowohl am Freitag als auch am Samstag war sie bei den Interventionen 2016 aktiv beteiligt. Am Freitag als Moderatorin des Workshops „Jugendproteste“  und am Samstag als Guide bei den Kieztouren.

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Interview mit Lena Nising - [in:szene] der „W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V.“

"Meine Vision ist, dass sich eine vielfältige Gesellschaft in der Kulturszene widerspiegelt und Gehör findet – und somit letztendlich auch eine gerechte Teilhabe aller ermöglicht. "

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My Stories, My Terms - Meine Geschichten, Meine Bedingungen

"Geerdete, realistische kulturelle Projekte bieten einen Raum oder eine Plattform, in dem Geflüchtete ein besseres Verständnis für ihren neuen Kontext bekommen und durch das sich selbst ausdrücken, um besser mit ihren traumatischen Erfahrungen umgehen zu können."

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Interventionen 2016 - Keynote von Sinthujan Varatharajah "Self-organisation – what’s up with that?"

"Wir müssen uns konstant daran erinnern, dass jede geflüchtete Person selbstorganisiert ist, dass unsere Erfahrungen und Entscheidungen politisch sind: es beginnt mit dem Akt des Fliehens, der politisch ist und dem Akt des Überlebens, der genauso politisch ist."

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Interventionen 2016 - Begrüßungsvortrag von Bahareh Sharifi

"Es gilt daher von den Selbstorganisationen zu lernen und sie als Urheber*innen wahrzunehmen und anzuerkennen. Dazu gehört die Bereitschaft zuzuhören und dazuzulernen, ohne Expertisen abzugreifen und sich Diskurse anzueignen."

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Rückblick INTERVENTIONEN 2015

Wir sprachen mit Nevroz Duman rückblickend über den Ablauf der INTERVENTIONEN-Tagung und die Ziele und Errungenschaften der Organisation „Jugendlichen ohne Grenzen“.

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Erzählen

Wir sprachen mit Samee Ullah über neue Erzählungen, Bilder und kulturelle Praktiken von Geflüchteten in den Künsten und Medien.

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Evaluation Berlin Mondiale

Flüchtlinge & Kulturinstitutionen: Zusammenarbeit in den Künsten, eine Evaluation von Dr. Azadeh Sharifi im Auftrag des Beirats des Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung

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Kooperationen

Berlin Mondiale bringt Kinder und junge Menschen mit Fluchthintergrund und Berliner Akteur*Innen aus Kunst und Kultur zusammen und ermöglicht Begegnungen, die sowohl in den Unterkünften als auch in den Kultureinrichtungen stattfinden.

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Übersicht der Förderprogramme im Themenbereich Integration und Partizipation

Der Beauftragte des Berliner Senats für Integration und Migration hat eine Übersicht der Förderprogramme im Themenbereich Integration und Partizipation veröffentlicht.

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Dokumentation

Die Dokumentation der INTERVENTIONEN 2015 gibt Einblick in den Stand der Diskussionen, die gemeinsam mit Geflüchteten geführt und von ihnen mitbestimmt worden sind. Die darin präsentierten Ergebnisse sind Zusammenfassungen der während der Tagung protokollierten Gespräche.

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Wohnen

Ein Interview mit dem Projekt KUNSTASYL, in welchem die Bewohner*innen des Wohnheimes Staakener Straße Berlin durch eine künstlerische Herangehensweise versuchen, das Heim und seine Umgebung neu zu gestalten.

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Bildung

Ein Interview mit den Projektemacher*innen Simone Schander, Rainer Untch und Vanessa Gärtner zu ihrer Arbeit in Berliner Willkommensklassen.

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Arbeiten

Ein Interview mit Corinna Sy vom Projekt CUCULA – Refugees Company for Crafts and Design über die Schwierigkeiten von Geflüchteten auf dem deutschen Arbeitsmarkt.

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Fördermöglichkeiten

Der InfoPoint Kulturelle Bildung der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Berlin e.V. hat eine Sammlung verschiedener Informations- und Fördermöglichkeiten zum Thema Integration von Geflüchteten erstellt.

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Plattformen

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Vernetzungsmöglichkeiten und Orientierungshilfen für Geflüchtete, Projekte, Ehrenamtliche und Unternehmen. Diese Liste führt insbesondere berlinbezogene Plattformen auf und wird fortlaufend aktualisiert.

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Projekt FORUM VISUAL EXCHANGE

Ziel ist es, Strategien und Visionen für künstlerische und politische Arbeit zu entwickeln und damit nachhaltig in die Diskussion über Flucht und Asyl einzugreifen.

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Projekt: JUNG, GEFLÜCHTET, SELBSTBESTIMMT

Der Landesjugendring Berlin fördert im Jahr 2015 aus Mitteln der Stiftung Demokratische Jugend Maßnahmen von Berliner Jugendverbänden, Jugendbildungsstätten und anderen Trägern der freien Jugendhilfe mit jungen Geflüchteten.

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BKJ-Online-Dossier "Geflüchtete in der Kulturellen Bildung"

Neben einer Stellungnahmen der BKJ und ihrer Mitglieder werden Angebote, Ausstellungen, Initiativen und Projekte, Ausschreibungen und Fördermittel, Veranstaltungen und Publikationen veröffentlicht.

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Stiftung Lesen veröffentlicht Empfehlungen für Vorleseaktionen mit Flüchtlingskindern

Aufbereitet für unterschiedliche Altersstufen sind darin vorrangig Hilfen zum Spracherwerb enthalten.

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Berliner Projekte

Die Kubinaut-Redaktion hat eine Auswahl an Berliner Projekten und Initiativen zum Thema „Refugees in Arts & Education“ zusammengestellt, die im Bereich Kulturelle Bildung tätig sind.

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10 Dinge, die Künstler*Innen berücksichtigen sollen, wenn sie mit Geflüchteten und Asylsuchenden zusammenarbeiten

Die in Melbourne, Australien ansässige Organisation RISE: Refugees, Survivors and Ex-Detainees hat einen 10-Punkte-Forderungskatalog (in englischer Sprache) zusammengetragen.

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Ausschreibung für Projekte im Themenfeld „Geflüchtete, Fluchtursachen und Willkommenskultur“

Mit den Mitteln werden entwicklungspolitische Projekte gefördert, die eine kompetente Diskussion ermöglichen, migrantische Netzwerke unterstützen und im Land Berlin das Verständnis für Geflüchtete stärken.

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Aktion Mensch fördert Geflüchtetenprojekt von KulturLeben Berlin

Ziel ist der Aufbau einer Koordinierungs- und Vernetzungsstelle für Geflüchtete auf der Basis freiwilligen Engagements. Damit möchte der gemeinnützige Verein die kulturelle und gesellschaftliche Teilhabe für Menschen mit Fluchterfahrung fördern.

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Mit den Mitteln werden entwicklungspolitische Projekte gefördert, die eine kompetente Diskussion ermöglichen, migrantische Netzwerke und migrantisch-diasporische Vereine bei der Beschäftigung mit der Flüchtlingsthematik unterstützen und im Land Berlin die Willkommenskultur und das Verständnis für Geflüchtete stärken.

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Projekt SALONwelcome

Kreative arbeiten mit geflüchteten Kindern und ihren Eltern in Berlin-Mitte. Der Begriff des SALON ist als Ort der Begegnung, des gegenseitigen Lernens und der Emanzipation zu verstehen.

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Projekt Neue Heimat Berlin

Seit Januar 2016 wird zusammen mit „Friedrichshain hilft“ ein regelmäßigerVideoworkshop mit jungen Geflüchteten aus dem Irak, Syrien und dem Iran durchgeführt, die in einer Notunterkunft in Berlin-Friedrichshain untergebracht sind.

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Förderpreis „Verein(t) für gute Schule“ – 2016

Der Fokus der diesjährigen Ausschreibung liegt auf der Willkommenskultur in Schulen und dem Umgang mit Vielfalt. Gesucht werden  Projekte zu den Themen Migration, Willkommenskultur, Vielfalt und Einbeziehung aller Kinder und Jugendlichen, unabhängig von Herkunft, Religion, Behinderung, sexueller Orientierung oder Identität.

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"Was geht?" Das Heft zu Flucht und Asyl

"Was geht?" ist eine Publikationsreihe der Bundeszentrale für politische Bildung.In dieser Ausgabe von Was geht? dreht sich alles um das Thema Flucht und Asyl.

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Mehr als willkommen! Kulturarbeit mit, für und von Geflüchtete(n) in der Soziokultur

Am 20. und 21. Mai findet in der Berliner Kulturbrauerei die Fachtagung "Mehr als willkommen! Kulturarbeit mit, für und von Geflüchtete(n) in der Soziokultur" statt.

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Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung vergibt Fördermittel für neun stadtweite Projekte

Beirat des Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung entscheidet über Fördermittelvergabe in der Fördersäule 2 – thematischer Schwerpunkt auf Projektarbeit mit Geflüchteten.

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Projekt Hörgänge

Schüler*innen der Heinz Brandt Schule Pankow und Berliner*innen mit und ohne Fluchterfahrung haben Audiotouren durch die Ausstellung entwickelt.

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Projekt Kundschaft

Flüchtlingskinder in Berlin machen ein gemeinsames Projekt mit Kindern einer Reinickendorfer Schule. Aus den gemeinsamen Erkundungen entstehen eine Kiezausstellung und ein kurzer Trickfilm.

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Projekt WAS IST EIN VORMUND?

Ein Film-Projekt mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen und ihren Vormündern.

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Projekt RaumTeiler

Wie empfange ich meine Gäste, wie möchte ich als Gast aufgenommen werden? Welchen Raum gebe ich, welcher Raum wird mir zugeteilt?

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SAVE THE DATE! INTERVENTIONEN 2016: REFUGEES IN ARTS & EDUCATION

Die INTERVENTIONEN 2016 wollen die Zugangsfragen von Menschen mit Migrationserfahrung und Menschen mit Fluchterfahrung zusammenbringen. Wir laden zum praxisorientierten Erfahrungsaustausch von Migrant*innen- und Geflüchteten-Selbstorganisationen und zur Entwicklung gemeinsamer Handlungsperspektiven sowie notwendiger politischer Forderungen ein.

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