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Rückblick

"Kunst schafft neue Begegnungen die oftmals dazu führen, sich zu solidarisieren und aktiv zu werden."

Die Tagung im Rahmen des Festivals INTERVENTIONEN – REGUGEES IN ARTS & EDUCATION wurde von der Kulturprojekte Berlin GmbH gemeinsam mit dem bundesweiten Netzwerk Jugendliche ohne Grenzen (JOG) – darunter Nevroz Duman, Tschingis Sülejmanov, Pauline Henze, Mohammed Jouni – und der Kulturwissenschaftlerin Susanne Stemmler kuratiert. Wir sprachen mit Nevroz Duman rückblickend über den Ablauf der Workshops und die Ziele und Errungenschaften des im Jahre 2005 gegründeten Netzwerkes von sich selbst organisierenden jugendlichen Flüchtlingen.

Interview: Justine Donner

Wie und wann bist du zu den JOG gekommen?

2008 hat mich eine Freundin, die mich und meine Familie unterstützt hat, weil wir selber von der Abschiebung betroffen gewesen sind, auf die JOG aufmerksam gemacht. Ich habe daraufhin an einem Vernetzungstreffen in Bremen teilgenommen und seitdem auch nicht mehr aufgehört, aktiv zu sein.

Wie sieht deine Tätigkeit dort aus? Wieviel Zeit investierst du dort?

Vor einigen Jahren habe ich die Koordination übernommen und bin hauptsächlich für die Kampagnenarbeit, Konferenzvorbereitung und allgemeine Organisation zuständig.

Wie seid ihr allgemein organisiert? Euch gibt es ja mittlerweile in vielen Bundesländern, wie läuft da die Organisation ab?

Wir haben mehrere Ländergruppen, die sich lokal organisieren und entscheiden, was, wann und wie sie etwas machen wollen. Auf Bundesebene treffen wir uns mehrmals im Jahr und besprechen aktuelle Themen und Kampagnen oder erstellen einen Zeitplan für gemeinsame Aktionen. Die Kommunikation läuft über Mailinglisten und soziale Medien. Alle Anfragen an die JOG werden rumgeschickt, sodass jede*r die Möglichkeit hat, Interviews zu geben, an Gesprächen mit Politiker*innen teilzunehmen oder Veranstaltungen und Workshops zu leiten.

Einmal jährlich organisieren wir eine Jugendkonferenz parallel zur Innenministerkonferenz, die auch an demselben Ort stattfindet. Es gibt dort auch ein mehrtägiges Aktions-Kultur-Programm. Circa 100 Jugendliche kommen aus ganz Deutschland zusammen und protestieren gemeinsam für Bleiberecht für alle Geflüchteten.

Foto: Jugendliche ohne Grenzen
Foto: Jugendliche ohne Grenzen

Ihr habt dieses Jahr euer 10-jähriges Jubiläum gefeiert. Wie hat sich eure Organisation entwickelt in dem letzten Jahrzehnt?

Aus einer Initiative jugendlicher Geflüchteter, die keine Partizipationsmöglichkeiten hatten, hat sich in den letzten Jahren eine selbstbewusste, selbstorganisierte Jugendinitiative entwickelt, die durch die Unterstützung von mehreren Organisationen eine Jugendkonferenz und Kampagnen organisieren kann.

Welche Ziele konntet Ihr erreichen? Wo gibt es noch viel zu tun?

Wir haben es geschafft, eine Plattform für junge Menschen zu schaffen, die sonst kaum Möglichkeit haben aus der Isolation herauszukommen. Eine Plattform, in der sie sich austauschen und zusammen entscheiden können, wie sie gegen die Isolation und Ausgrenzung vorgehen können. Es gab in den letzten Jahren mehrere Bleiberechtsregelungen, an denen wir mit Sicherheit auch mitgewirkt haben. Insgesamt haben wir als betroffene Jugendliche auf der Lobbyebene immer eine wichtige Rolle gespielt – durch Öffentlichkeitsarbeit, Aktionen und Lobbygespräche. Doch solange Menschen, die Schutz suchen, nicht den gleichen Zugang zu Gesundheitsversorgung, Arbeitsmarkt, Bildung, Unterbringung und Bewegungsfreiheit haben, solange Duldungen noch existieren, gibt es noch viel zu tun.

Euch ist es besonders wichtig, dass ihr euch selbst organisiert. Sind auch Erwachsene beteiligt? Wenn ja, auf welche Art?

In den ersten Jahren haben Erwachsene viel Verantwortung übernommen, vor allem organisatorische Aufgaben. Irgendwann haben die Jugendlichen die Erwachsenen gebeten sich zurückzuziehen, damit sie alles selber entscheiden und organisieren können. Vor allem bei den Konferenzen sind ein paar Erwachsene dabei, aber diese gehören einfach auch zu der Gruppe und sind nicht in einer Begleiterfunktion.

Ihr arbeitet auch mit anderen Organisationen zusammen, z.B. Pro Asyl, Landesflüchtlingsräten und auch dem Grips-Theater. Wie sehen solche Kooperationen aus?

Wir haben gemeinsam Kampagnen ins Leben gerufen, die Konferenzen werden von Organisationen unterstützt, wir bekommen unterstützende Beratung und Begleitung für die Jugendlichen, die von der Abschiebung bedroht sind, sowie organisatorische Hilfe an manchen Stellen.

Habt ihr mit dem Grips-Theater auch künstlerisch zusammengearbeitet?

Ja, es gab mehrere Kampagnen, die wir zusammen organisiert haben und die vom Grips-Theater mit Theaterstücken begleitet worden sind. Zu der Kampagne „Hiergeblieben“ und „SOS for Human Rights“ gab es Theaterstücke vom Grips-Theater, die bundesweit auf Tour waren und auch in Brüssel im EU-Parlament aufgeführt wurden. Verschiedene künstlerische Aktionen wurden gemeinsam realisiert.

Ihr seid an den diesjährigen INTERVENTIONEN ganz entscheidend beteiligt gewesen, habt u.a. mit der Kulturwissenschaftlerin Susanne Stemmler die Tagung geleitet. Wie ist das für euch abgelaufen?

Die INTERVENTIONEN-Tagung ist gut gelungen. Natürlich hat auch sehr viel Arbeit dahinter gesteckt. Da wir mehrere Workshops mitorganisiert haben, konnten wir neue Erfahrungen sammeln und haben neue Akteur*Innen kennengelernt, mit denen wir auch in Zukunft sicherlich gemeinsam neue Ideen entwickeln werden. Es ist aber auch so, dass man durch solche Aktionen mit neuen Herausforderungen konfrontiert wird.

Wie hast du das gesamte Festival – beispielsweise in Hinblick auf die Aufführungen, Diskussionen oder den Teilnehmendenkreis – wahrgenommen?

An der Tagung fand ich sehr gut, dass das Publikum so gemischt war und so viele verschiedene Initiativen vertreten waren. Es gab in den Workshops viel Zeit für Austausch. Dadurch konnten Ideen entwickelt werden. Es war jedoch schade, dass es nicht die Möglichkeit gab, diese weiter zu diskutieren und eventuell neue Aktionen oder Projekte zu starten. Ich hätte es besser gefunden, wenn wir noch einen weiteren Tag zur Verfügung gehabt hätten, um das Erarbeitete auszudifferenzieren und für die Zukunft Pläne zu schmieden. Aber generell ist es gelungen, eine neue Plattform für unterschiedliche Akteur*Innen zu schaffen und auch manche für die Zukunft zusammenzubringen.

Was können Kulturinstitutionen deiner Meinung nach wirklich tun, um sich konstruktiv für die Belange geflüchteter Menschen und Asylsuchender einzusetzen oder sich in die Geflüchtetendebatte einzubringen?

Kulturinstitutionen können ein breites Publikum erreichen, um auf die Belange der Schutzsuchenden aufmerksam zu machen. Gleichzeitig könnten sie auch mehr Kritik auf die aktuelle Flüchtlingspolitik ausüben, um die Menschen damit zum Nachdenken zu bringen oder vielleicht auch zum Handeln. Ich finde es durchaus erstrebenswert, die Gesellschaft und Politik mit künstlerischen Mitteln so zu beeinflussen, dass sich etwas ändert.

Welche Auswirkungen können Kunstprojekte für Geflüchtete haben?

Kunstprojekte ermöglichen Formen von Partizipation für die Geflüchteten. Partizipation am gesellschaftlichen Leben wird sehr oft durch diskriminierende Gesetze und Regelungen verhindert. Oftmals können Menschen in Kunstprojekten Grenzen überwinden, aus ihrer Isolation ausbrechen oder sich trotz Perspektivlosigkeit einen neuen Anfang schaffen. Kunst schafft neue Begegnungen die oftmals dazu führen, sich zu solidarisieren und aktiv zu werden.

Wie kann Kulturelle Bildung tatsächlich junge Geflüchtete und Menschen mit unsicherem Aufenthaltsstatus unterstützen? 

Es ist wichtig, Projekte gemeinsam mit Geflüchteten zu entwickeln und gemeinsam über die Themen zu entscheiden. Egal um welche Aktionen es sich handelt, es führt immer dazu, dass Menschen in einen Austausch kommen. Kunstprojekte fördern die persönliche Entwicklung der Einzelnen und können die Möglichkeit bieten, Erlebtes zu verarbeiten.

Ein wichtiger Aspekt, für den ihr euch einsetzt, ist der Zugang zu Bildung. Welche weiteren Arbeitsfelder bearbeitet ihr? Was machen die JOG im Bereich Kultur?

Bildung ist ein Thema, an dem wir seit einigen Jahren verstärkt arbeiten. Mit unseren Kampagnen, Lobbygesprächen und anderen Aktionen versuchen wir die Bildungssituation für Geflüchtete zu verbessern. Ein weiteres Thema ist das Bleiberecht für alle Geflüchteten, das ist von Anfang an eine der Hauptforderungen der JOG. Wenn es um den Kulturbereich geht, überlegen wir immer gemeinsam mit dem Grips-Theater, was wir realisieren können.

Was planen die JOG in den nächsten 10 Jahren? Wie geht es für die JOG und auch für dich weiter?

Die Situation ändert sich im Moment fast tagtäglich… Grenzen auf, Grenzen zu… Gesetze ändern sich sehr schnell.  Die Geflüchteten haben durch ihre Entschlossenheit die EU-Grenzen überwunden und bewirkt, dass die Politik und Zivilgesellschaft handeln muss – in Deutschland und in allen europäischen Ländern. Wir machen uns um die nahe Zukunft Gedanken. Was in 10 Jahren passiert, hängt nicht nur von uns ab, sondern auch davon, wie wir als Zivilgesellschaft agieren und uns für ein gleichberechtigtes und menschenwürdiges Leben einsetzen.

Vielen Dank für das Interview!

Interview mit Jasmin Ibrahim - Leiterin des JugendtheaterBüro Berlin

Jasmin Ibrahim  gehört zum Leitungsteam des JugendtheaterBüro Berlin. Sowohl am Freitag als auch am Samstag war sie bei den Interventionen 2016 aktiv beteiligt. Am Freitag als Moderatorin des Workshops „Jugendproteste“  und am Samstag als Guide bei den Kieztouren.

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Interview mit Lena Nising - [in:szene] der „W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V.“

"Meine Vision ist, dass sich eine vielfältige Gesellschaft in der Kulturszene widerspiegelt und Gehör findet – und somit letztendlich auch eine gerechte Teilhabe aller ermöglicht. "

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My Stories, My Terms - Meine Geschichten, Meine Bedingungen

"Geerdete, realistische kulturelle Projekte bieten einen Raum oder eine Plattform, in dem Geflüchtete ein besseres Verständnis für ihren neuen Kontext bekommen und durch das sich selbst ausdrücken, um besser mit ihren traumatischen Erfahrungen umgehen zu können."

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Interventionen 2016 - Begrüßungsvortrag von Bahareh Sharifi

"Es gilt daher von den Selbstorganisationen zu lernen und sie als Urheber*innen wahrzunehmen und anzuerkennen. Dazu gehört die Bereitschaft zuzuhören und dazuzulernen, ohne Expertisen abzugreifen und sich Diskurse anzueignen."

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Rückblick INTERVENTIONEN 2015

Wir sprachen mit Nevroz Duman rückblickend über den Ablauf der INTERVENTIONEN-Tagung und die Ziele und Errungenschaften der Organisation „Jugendlichen ohne Grenzen“.

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Erzählen

Wir sprachen mit Samee Ullah über neue Erzählungen, Bilder und kulturelle Praktiken von Geflüchteten in den Künsten und Medien.

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Flüchtlinge & Kulturinstitutionen: Zusammenarbeit in den Künsten, eine Evaluation von Dr. Azadeh Sharifi im Auftrag des Beirats des Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung

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Berlin Mondiale bringt Kinder und junge Menschen mit Fluchthintergrund und Berliner Akteur*Innen aus Kunst und Kultur zusammen und ermöglicht Begegnungen, die sowohl in den Unterkünften als auch in den Kultureinrichtungen stattfinden.

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Übersicht der Förderprogramme im Themenbereich Integration und Partizipation

Der Beauftragte des Berliner Senats für Integration und Migration hat eine Übersicht der Förderprogramme im Themenbereich Integration und Partizipation veröffentlicht.

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Dokumentation

Die Dokumentation der INTERVENTIONEN 2015 gibt Einblick in den Stand der Diskussionen, die gemeinsam mit Geflüchteten geführt und von ihnen mitbestimmt worden sind. Die darin präsentierten Ergebnisse sind Zusammenfassungen der während der Tagung protokollierten Gespräche.

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Wohnen

Ein Interview mit dem Projekt KUNSTASYL, in welchem die Bewohner*innen des Wohnheimes Staakener Straße Berlin durch eine künstlerische Herangehensweise versuchen, das Heim und seine Umgebung neu zu gestalten.

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Bildung

Ein Interview mit den Projektemacher*innen Simone Schander, Rainer Untch und Vanessa Gärtner zu ihrer Arbeit in Berliner Willkommensklassen.

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Arbeiten

Ein Interview mit Corinna Sy vom Projekt CUCULA – Refugees Company for Crafts and Design über die Schwierigkeiten von Geflüchteten auf dem deutschen Arbeitsmarkt.

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Fördermöglichkeiten

Der InfoPoint Kulturelle Bildung der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Berlin e.V. hat eine Sammlung verschiedener Informations- und Fördermöglichkeiten zum Thema Integration von Geflüchteten erstellt.

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Plattformen

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Vernetzungsmöglichkeiten und Orientierungshilfen für Geflüchtete, Projekte, Ehrenamtliche und Unternehmen. Diese Liste führt insbesondere berlinbezogene Plattformen auf und wird fortlaufend aktualisiert.

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Projekt FORUM VISUAL EXCHANGE

Ziel ist es, Strategien und Visionen für künstlerische und politische Arbeit zu entwickeln und damit nachhaltig in die Diskussion über Flucht und Asyl einzugreifen.

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Projekt: JUNG, GEFLÜCHTET, SELBSTBESTIMMT

Der Landesjugendring Berlin fördert im Jahr 2015 aus Mitteln der Stiftung Demokratische Jugend Maßnahmen von Berliner Jugendverbänden, Jugendbildungsstätten und anderen Trägern der freien Jugendhilfe mit jungen Geflüchteten.

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BKJ-Online-Dossier "Geflüchtete in der Kulturellen Bildung"

Neben einer Stellungnahmen der BKJ und ihrer Mitglieder werden Angebote, Ausstellungen, Initiativen und Projekte, Ausschreibungen und Fördermittel, Veranstaltungen und Publikationen veröffentlicht.

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Stiftung Lesen veröffentlicht Empfehlungen für Vorleseaktionen mit Flüchtlingskindern

Aufbereitet für unterschiedliche Altersstufen sind darin vorrangig Hilfen zum Spracherwerb enthalten.

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Berliner Projekte

Die Kubinaut-Redaktion hat eine Auswahl an Berliner Projekten und Initiativen zum Thema „Refugees in Arts & Education“ zusammengestellt, die im Bereich Kulturelle Bildung tätig sind.

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10 Dinge, die Künstler*Innen berücksichtigen sollen, wenn sie mit Geflüchteten und Asylsuchenden zusammenarbeiten

Die in Melbourne, Australien ansässige Organisation RISE: Refugees, Survivors and Ex-Detainees hat einen 10-Punkte-Forderungskatalog (in englischer Sprache) zusammengetragen.

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Ausschreibung für Projekte im Themenfeld „Geflüchtete, Fluchtursachen und Willkommenskultur“

Mit den Mitteln werden entwicklungspolitische Projekte gefördert, die eine kompetente Diskussion ermöglichen, migrantische Netzwerke unterstützen und im Land Berlin das Verständnis für Geflüchtete stärken.

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Aktion Mensch fördert Geflüchtetenprojekt von KulturLeben Berlin

Ziel ist der Aufbau einer Koordinierungs- und Vernetzungsstelle für Geflüchtete auf der Basis freiwilligen Engagements. Damit möchte der gemeinnützige Verein die kulturelle und gesellschaftliche Teilhabe für Menschen mit Fluchterfahrung fördern.

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Ausschreibung für Projekte im Themenfeld „Geflüchtete, Fluchtursachen und Willkommenskultur“

Mit den Mitteln werden entwicklungspolitische Projekte gefördert, die eine kompetente Diskussion ermöglichen, migrantische Netzwerke und migrantisch-diasporische Vereine bei der Beschäftigung mit der Flüchtlingsthematik unterstützen und im Land Berlin die Willkommenskultur und das Verständnis für Geflüchtete stärken.

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Projekt SALONwelcome

Kreative arbeiten mit geflüchteten Kindern und ihren Eltern in Berlin-Mitte. Der Begriff des SALON ist als Ort der Begegnung, des gegenseitigen Lernens und der Emanzipation zu verstehen.

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Projekt Neue Heimat Berlin

Seit Januar 2016 wird zusammen mit „Friedrichshain hilft“ ein regelmäßigerVideoworkshop mit jungen Geflüchteten aus dem Irak, Syrien und dem Iran durchgeführt, die in einer Notunterkunft in Berlin-Friedrichshain untergebracht sind.

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Förderpreis „Verein(t) für gute Schule“ – 2016

Der Fokus der diesjährigen Ausschreibung liegt auf der Willkommenskultur in Schulen und dem Umgang mit Vielfalt. Gesucht werden  Projekte zu den Themen Migration, Willkommenskultur, Vielfalt und Einbeziehung aller Kinder und Jugendlichen, unabhängig von Herkunft, Religion, Behinderung, sexueller Orientierung oder Identität.

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"Was geht?" Das Heft zu Flucht und Asyl

"Was geht?" ist eine Publikationsreihe der Bundeszentrale für politische Bildung.In dieser Ausgabe von Was geht? dreht sich alles um das Thema Flucht und Asyl.

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Mehr als willkommen! Kulturarbeit mit, für und von Geflüchtete(n) in der Soziokultur

Am 20. und 21. Mai findet in der Berliner Kulturbrauerei die Fachtagung "Mehr als willkommen! Kulturarbeit mit, für und von Geflüchtete(n) in der Soziokultur" statt.

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Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung vergibt Fördermittel für neun stadtweite Projekte

Beirat des Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung entscheidet über Fördermittelvergabe in der Fördersäule 2 – thematischer Schwerpunkt auf Projektarbeit mit Geflüchteten.

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Schüler*innen der Heinz Brandt Schule Pankow und Berliner*innen mit und ohne Fluchterfahrung haben Audiotouren durch die Ausstellung entwickelt.

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Projekt Kundschaft

Flüchtlingskinder in Berlin machen ein gemeinsames Projekt mit Kindern einer Reinickendorfer Schule. Aus den gemeinsamen Erkundungen entstehen eine Kiezausstellung und ein kurzer Trickfilm.

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Projekt WAS IST EIN VORMUND?

Ein Film-Projekt mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen und ihren Vormündern.

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Projekt RaumTeiler

Wie empfange ich meine Gäste, wie möchte ich als Gast aufgenommen werden? Welchen Raum gebe ich, welcher Raum wird mir zugeteilt?

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SAVE THE DATE! INTERVENTIONEN 2016: REFUGEES IN ARTS & EDUCATION

Die INTERVENTIONEN 2016 wollen die Zugangsfragen von Menschen mit Migrationserfahrung und Menschen mit Fluchterfahrung zusammenbringen. Wir laden zum praxisorientierten Erfahrungsaustausch von Migrant*innen- und Geflüchteten-Selbstorganisationen und zur Entwicklung gemeinsamer Handlungsperspektiven sowie notwendiger politischer Forderungen ein.

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