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Wohnen

"Keine Erfahrung garantiert, dass es gelingt, eine gemeinsame Plattform herzustellen. Passiert es, ist es immer auch ein Wunder."

KUNSTASYL ist ein im Februar 2015 gestartetes Projekt mit den Bewohner*innen des Wohnheimes Staakener Straße Berlin, welches durch eine künstlerische Herangehensweise versucht das Heim und seine Umgebung neu zu gestalten. Dadurch sollen die Themen Flucht und Wohnen nach außen sichtbar gemacht werden. barbara caveng, Aymen Montasser, Dakel Sado, Therry Kornath und Till Rimmele geben Einblick in die Entstehungsgeschichte und den bisherigen Verlauf des Projekts.

Interview: Justine Donner

Was sind Anspruch und Ziel des Projektes?

KUNSTASYL ist nicht mit einer konkreten Zielsetzung angetreten, sondern mit der Fragestellung, wie es Ansässigen und Einwanderern, bzw. Geflüchteten, gelingen kann, physischen und sozialen Raum gemeinsam zu nutzen und damit der IST-Situation von Isolation und Ausgrenzung entgegenzuwirken. In seiner Phase I ist es Anspruch des Projektes, die Lebensbedingungen von Menschen, die fliehen mussten und die, in diesem konkreten Falle, zur Zeit im Heim für Geflüchtete und Asylsuchende in der Staakener Straße in Berlin – Spandau provisorisch untergekommen sind, begreifen und verstehen zu lernen. Seit nunmehr fünf Monaten erprobt und erforscht KUNSTASYL, wie diese Lebensbedingungen innerhalb der engen Grenzen und vorgegebenen Strukturen verändert werden können und wie der abgeschottete Raum des Heimes für Kommunikation zwischen Bewohnern und der „Außenwelt“ durchlässig gemacht werden kann.

Wie ist das Projekt genau aufgebaut?

Die Basis des Projektes und damit wichtigstes Organ sind die Heimbewohner*innen. Ein zur Zeit sechsköpfiges Kernteam versucht Zugänge zu schaffen, Ideen aufzunehmen, zu entwickeln und ihnen Gestalt zu geben. KUNSTASYL orientiert sich an der Struktur des Rhizoms. Das Heim als konkreter Ort ist Ausgangspunkt der Entwicklung.

Hat sich das Projekt bisher so entwickelt, wie es geplant war?

Partizipatorische Projekte, die gemeinsames Tun und Handeln von Menschen anstreben und die sich zu Projektbeginn nicht kennen, können vorbereitet, aber in ihrer Entwicklung nicht geplant werden. Sie sind mit dem höchsten Risiko behaftet. Keine Erfahrung garantiert, dass es gelingt, eine gemeinsame Plattform herzustellen. Passiert es, ist es immer auch ein Wunder. Oder eben genau die  KUNST partizipatorischen Arbeitens. KUNSTASYL ist innerhalb der letzten Monate zu etwas geworden, was viele der Bewohner*innen und uns als Team mit Stolz erfüllt. Diese gemeinsame Identität formuliert sich in dem oft und öffentlich postulierten Statement: „Wir sind KUNSTASYL!“ .

Wohnheim Staakener Straße Berlin. Foto: Till Rimmele
Wohnheim Staakener Straße Berlin. Foto: Till Rimmele

Welche Schwierigkeiten gab es? Was ist besonders gut angekommen?

Projekte dieser Art sind knallhart. Sie erfordern die permanente Bereitschaft, die eigenen Handlungsweisen zu überprüfen, Gedachtes neu zudenken und Gewolltes dem Unvorhersehbaren zu Gunsten aufzugeben. Die größte Herausforderung für ein solches Projektist es, die Verantwortung für das Geschaffene zu übergeben und die Idee zu emanzipieren.

KUNSTASYLtours  im Rahmen des Festivals 48 Stunden Neukölln ist sicher ein Höhepunkt der letzten Monate. Die zweitägige Aktion ist aber nicht als Einzelne zu betrachten, sondern als Ausdruck von Allem, was wir die letzten Monate getan und gemeinsam geschaffen haben.

Auf welche Art sind die Bewohner*innen beteiligt? Wie gestalten Sie das Projekt mit? Wie entstehen beispielsweise die Ideen für die  KUNSTASYLtours zu 48 Stunden Neukölln?

Die meisten Ideen entstehen aus Gesprächen über das Leben vor der Flucht, die den verlorenen Alltag der Einzelnen beschreiben. Durch sie wird das Können des/der Einzelnen erfahrbar,  was er/sie gerne tut oder welche Wünsche und Sehnsüchte er/sie hat. Viele Menschen im Heim haben in der Landwirtschaft gearbeitet oder hatten eigene Gärten. Viele waren Teil von Gesellschaften, in denen das öffentliche Leben eine große Rolle spielt. Somit war es naheliegend, dass wir erst mal einen „Garten“ geschaffen haben, in dem auch ein bisschen Gemüse wächst, der aber primär die Funktion eines Kommunikationsraumes außerhalb der Heimwände bietet. Darüber hinaus  trägt dieser Raum wesentlich zur Kontaktaufnahme zwischen Anwohner*innen und Passant*innen bei. Während die Fassade des Heimes  abschreckend wirkt, erleichtert der Garten den Vorbeikommenden und Anwohner*innen den Zugang.
Über jedes Tun entwickeln sich Ideen weiter und es entstehen neue. Irgendwann ist das Problem eher, dass der Ideen zu viele sind, um sie umzusetzen. Manchmal setzen wir auch einfach einen Impuls durch ein bestimmtes Werkzeug  oder eine Maschine, die wir anschleppen, oder wir initiieren eine Handlung und schauen, was passiert.
Die Idee zu KUNSTASYLtours geht auf Mawlud zurück. Wir erfuhren in einem Gespräch, dass der 37-jährige Syrer Busfahrer ist. Aus dem Wissen um seinen beruflichen Traum und seine Leidenschaft entstand  die Vision der KUNSTASYLtours – Bewohner*innen des KUNSTASYLS bieten sich für eine Bustour durch Neukölln als Reisebegleiter und Gesprächspartner an. In einem Bus wird ein gemeinsamer Raum kreiirt. Ausschlaggebend für all unser Tun ist, dass wir sehr viel Zeit gemeinsam verbringen. Zudem arbeiten wir aufwändig. Zeit ist wesentlicher Faktor, um Ideen wachsen zu lassen.

Was waren die Impressionen von KUNSTASYLtours?

Nach der achtenund letzten einstündigen Bustour, bei der die Reisebegleiter des KUNSTASYLS  ihre Gäste ausgehend von der Neuköllner Flughafenstraße nach Tuzla, Podujeva und Damaskus, nach Baalbek, Gujrat bis nach Schingal geführt hatten, sagte Endrit lächelnd: „Das haben wir gut gemacht, oder? Alle sind glücklich“. Endrit ist 19 Jahre alt und stammt aus dem Kosovo. Er wird mit seiner Familie Berlin bald verlassen müssen. An diesem Wochenende hatte er  – wie alle im Bus – die Erfahrung gemacht, dass gesellschaftlichen Raum zu teilen, möglich wäre. Dem Glücksgefühl steht die Realität des Abschiebebescheides gegenüber.

Wohnheim Staakener Straße Berlin. Foto: Till Rimmele
Wohnheim Staakener Straße Berlin. Foto: Till Rimmele

Besteht der Wunsch nach Kooperationen, Vernetzung mit Kultureinrichtungen? Wenn ja, wie könnten solche aussehen? 

Der Wunsch nach Vernetzung besteht und er ist von gleicher Relevanz wie für alle Kunst- und Kulturschaffenden, ob „geflüchtet“ oder nicht. Im konkreten Falle von KUNSTASYL wurde von  Seiten der Bewohner*innen formuliert, dass die Idee KUNSTASYL auf andere Heime übertragen werden sollte. Es wäre interessant und wünschenswert, dazu einen Think Tank zu veranstalten und dabei auch die Rolle und Bedeutung der Künstler*innen und der Kunst innerhalb gesellschaftlicher Strukturierungsprozesse  zu diskutieren.  Zudem braucht gerade das Agieren in Räumen außerhalb der definierten Kunstzone unabdingbar die Reflexion innerhalb dieser. Grundsätzlich ist es sicher ein überlegenswerter Gedanke, den Ort HEIM  durch eine vielfältige Nutzung als Bühne künstlerischer Ausdrucksformen von seinem Stigma zu befreien.

Auf welche Art können sich Kulturinstitutionen öffnen? Wie kann man das kulturelle Schaffen von Geflüchteten inkludieren?

„Giving somebody the right to be a human is the first step to develope an idea.“ - Es reicht sicher nicht, eine Einladung auszusprechen oder Angebote zu machen.  Wer an einer Zusammenarbeit interessiert ist, muss bereit sein sehr viel zu investieren. In erster Linie Zeit. Zeit bedeutet immer auch Geld. Der vorherrschende Sprachgebrauch, der auf dem identitätsraubenden Terminus „Flüchtling“ beharrt, erschwert zudem gleichberechtigtes Handeln, egal auf welchem gesellschaftlichen Gebiet.

Wie geht es weiter?

Die Finanzierung der Phase I von KUNSTASYL durch die Kulturverwaltung des Landes Berlin und den Fonds Soziokultur läuft Ende Juli aus. Es ist zurzeit unser primäres Anliegen die Weiterentwicklung  finanziell abzusichern. Weiterentwicklung meint einerseits konkret, den Lebenraum daHEIM in der Staakener Straße – der KUNSTASYL-Homebase – weiter zu erforschen und zu erproben.  Mittel- und längerfristige Zielsetzung ist es, Modelle alternativer Formen des Zusammenlebens zu entwickeln. Dieser Entwicklungsprozess bezieht sich auf einen Zeitraum von mehreren Jahren.

Welche Konsequenzen haben die Erfahrungen mit dem Projekt für eure zukünftige Arbeit?

Die entscheidenden Konsequenzen sind menschlicher Natur. Leben zu teilen in einem Heim für Geflüchtete und Asylsuchende ist ein Schock. Wer davon unberührt bleibt, ist kein Mensch.

 

KUNSTASYLtours, Foto: Dakel Sado
KUNSTASYLtours, Foto: Dakel Sado

Zum KUNSTASYL-Team:

barbara caveng
studierte von 1982 – 86 an der Hochschule für Musik & darstellende Kunst, Graz
Lebt und arbeitet seit 91 als freischaffende bildende Künstlerin mit einem Schwerpunkt in der
partizipatorischen Kunst in Berlin und anderswo.
Einblicke in die künstlerische Arbeit unter www.caveng.net

Aymen Montasser
Dipl. Ing. Architekt
Studierte von 2003 bis 2006 an der école nationale d'architecture et d'urbanisme de tunis.
Beendete seine Studien 2013 an der TU Berlin, an der er ab 2011 Architektur und Denkmalpflege studierte. Er arbeitet zur Zeit an seiner Doktorarbeit.

Therry Kornath
Einer Ausbildung zur Tischlergesellin folgte von 2009 -2012 das Studium an der Hochschule
für Bildende Kunst in Dresden, welches sie als Meisterschülerin abschloss.
Einblicke in die künstlerische Arbeit unter www.therrykornath.de

Till Rimmele
Studierte nach seiner Ausbildung zum Reserveoffizier Arts & Culture mit einer Spezialisierung auf Medien und minor creative writing an der Universität Maastricht. Nach dem Studium Tätigkeit als freier Fotojournalist und Blogger.
Einblicke in seine Arbeit unter www.till-rimmele-official.com

Dakel Sado
Beendete 2014 die High School im Irak.
Er arbeitete als Übersetzer mit dem "Ministry of Peshmerga Affairs" und den "US advisors" und war in der taktischen Spezialarbeit SWAT (Special Weapons and Tactics) tätig.
Dakel Sado war Vorsitzender der kurdischen Studentenvereinigung in Shingal und lehrte Computerkenntnisse.
Dakel Sado lebt seit Februar 2015 im Heim für Geflüchtete und Asylsuchende in der Staakener Straße in Berlin. Er ist seit Anfang April im Kernteam von KUNSTASYL.

Maxim Neroda
Der Designer und Gestaltungstechniker, studierte von 2006 bis 2011 Kulturwissenschaft und Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin. In Novosibirsk schloss er 2003 sein erstes Studium als Radiotechniker ab. Maxim Neroda arbeitet als selbständiger Grafiker und Webdesigner.
Einblicke in seine Arbeit unter www.maximneroda.com

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