Diversität in der kulturellen Bildung und Vermittlung - viel zu tun? Wer tut was? Was ist noch zu tun?

Diversitätssensible Vermittlungspraxis ist für viele Praktiker*innen der Kulturellen Bildung längst Alltag. Ein Großteil an Institutionen arbeitet bereits mit ausgefeilten Konzepten für Diversität in der Kulturellen Bildung. Ein Austausch darüber findet allerdings oft nur im Kleinen statt. Deshalb ist der Wunsch vieler Akteur*innen wie auch der Kulturpolitik groß, sich besser zu vernetzen. 

WER MACHT WAS? WAS IST UNSERE ROLLE? UND WAS FEHLT?

Am 17. Oktober 2017 hat die Zukunftsakademie NRW (ZAK) diese Fragen bei einem Fachtreffen beleuchtet.  Es richtete sich an Fachpublikum aus dem Feld Kulturelle Bildung und Diversität: Weiterbildungsinstitute, Verbände, Institutionen der Kulturellen Bildung, Politische Akteur*innen, Hochschulen, Stiftungen und Kulturinstitutionen, die sich mit kultureller Diversität in der Kulturellen Bildung beschäftigen. Die Veranstaltung war eine Kooperation zwischen der Zukunftsakademie NRW und der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel. Das Fachtreffen basierte auf der Fortbildungsreihe VIEL, die die ZAK 2016 veranstaltet hat.

Die Dokumentation des Fachtreffens lässt sich hier herunterladen.

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Zukunftsakademie NRW
Zukunftsakademie NRW

Das Dokument hält viele weiterführende Ansätze fest, die bei der Veranstaltung gesammelt wurden. Die Teilnehmer*innen machten beispielsweise  positive Rahmenbedingungen für Diversität in der Kulturellen Bildung aus ihren eigenen Erfahrungen sichtbar: 

Diversität in der Kulturellen Bildung wird unterstützt und gefördert, wenn ... :

1. … Institutionen und Kulturschaffende ihre eigene Perspektive
hinterfragen
2. … die Strukturen in den Kulturinstitutionen aufgebrochen werden und ein Diversitätsbewusstsein entwickelt wird
3. … das Personal sich entsprechend fortbildet / fortbilden kann
4. … das Publikum / die Zielgruppe neu in den Blick genommen werden
5. … das Programm verändert wird
6. … Diversität sichtbar ist in Bezug auf Personal, Öffentlichkeitsarbeit, die Präsentation von Ergebnissen (Werken/Kunst) sowie die individuelle Bedeutung für die Adressaten
7. … Beziehungsarbeit gestaltet wird
8. … die Rahmenbedingungen sich verändern
9. … (sprachliche) Zugänge ermöglicht werden

Dieser Beitrag ist ursprünglich auf der Webseite der ZAK erschienen. Nachdem die ZAK eingestellt wurde, wurde er Kubinaut zur Verfügung gestellt, um den weiteren Wissenstransfer sicherzustellen. Wir bedanken uns für das Vertrauen!

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Zusammenfassung „Immer auf Augenhöhe?! Machtkritische Ansätze innerhalb der Kulturellen Bildungsarbeit“

„Auf Augenhöhe“ – so wollen viele Projekte und Organisationen in der Kulturellen Bildung gerne arbeiten, schließlich geht es darum, allen kulturelle Teilhabe zu ermöglichen. Doch wie lässt sich Augenhöhe herstellen und wie ernst ist es uns mit der Augenhöhe, wenn sie Machtstrukturen hinterfragt oder sogar dazu beiträgt, Macht umzuverteilen?

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2. Kubinaut-Podcast mit Veronika Gerhard (akademie der autodidakten)

Veronika Gerhard leitet derzeit die akademie der autodidakten am Ballhaus Naunynstraße. Über diese Arbeit und Ihre Vorstellungen einer diversitätsorientierten Kulturpraxis spricht sie im 2. Kubinaut-Podcast, mit dem das Magazin #9 "Diversity matters?!" seine Abschluss findet.

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One Day I went to *idl - ein Theaterprojekt von und mit Refugees und postmigrantischen jungen Erwachsenen

One Day I went to *idl ist eine Produktion der akademie der autodidakten des Ballhaus Naunynstraße und wurde dort 2015 uraufgeführt. Kubinaut sprach mit den Initiator*innen des Projekts über ihre Arbeit und ihre Sicht auf Diversität.

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Interview mit Berlinklusion - Initiative von und für Kulturschaffende mit und ohne Behinderungen

Die Initiative Berlinklusion wurde von einer Gruppe von Künstler*innen, Kurator*innen, Kunstpädagog*innen, Vermittler*innen und Unterstützer*innen mit und ohne Behinderungen gegründet, die Berlins lebendige Kunstszene für ein breiteres Publikum zugänglicher machen wollen. 

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Jenseits von Happyland

Mehrsprachigkeit und Diversität sind mittlerweile an vielen Schulen selbstverständlich. Der unverkrampfte Umgang damit jedoch noch lange nicht. Jugendliche von zehn bilingualen Berliner Europa-Schulen suchten zwischen Dezember 2016 und Mai 2017 mit dem Projekt „Neue Expert*innen!“ nach alternativen Bildern und Erzählungen, die ihrem komplexen Alltag gerecht werden.

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Neue Plattform Amelinde: Vermittlung speziell von und für Künstler*innen mit Behinderung

Ziel ist es, Kunstschaffenden und Kulturveranstalter*innen ein gegenseitiges Kennenlernen ihrer Arbeit und eine direkte Ansparche zu ermöglichen.

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Paola De Martin über Designer*innen aus ökonomisch benachteiligten Milieus und ihr Bruch mit der Normativität von ästhetischen Kategorien

Paola De Martin, Pädagogin, Textildesignerin und Historikerin, lehrt z. Zt. an der ZHdK Designgeschichte im Dept. Design, sowie Interkulturalität im Dept. Art Education. Ihr Fokus liegt auf der Schnittstelle zwischen Kultur-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte und Postkolonialen Studien.

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Theater RambaZamba über umgekehrte Inklusion

Lange bevor das Wort Inklusion aufkam, setzten der Verein und das Theater RambaZamba die Idee der gleichberechtigten Teilhabe aller Menschen an der Gesellschaft in die Tat um. Menschen mit Lernschwierigkeiten sollen ihr besonderes künstlerisches Potential vielfältig ausdrücken können.

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Studie "Handlungsoptionen zur Diversifizierung des Berliner Kultursektors" - eine Expertise von Citizens For Europe

Die Studie verweist auf vermeidbare Fehler in der Diversitätsentwicklung, wozu beispielsweise das Arbeiten ohne Datengrundlage oder Benennung konkreter Zielgruppen gehört, und benennt Erfolgskriterien wie die Einbindung der Zielgruppen in die Prozesse der Diversitätsentwicklung.

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Diversity.Arts.Culture: Den Kulturbetrieb von morgen gestalten

Eröffnung Berliner Projektbüro für Diversitätsentwicklung im Podewil: Zentrale Bestandteile der Arbeit des Projektbüros sollen Wissensvermittlung, Erfahrungsaustausch und Empowerment sein. Angeboten werden unter anderem Qualifizierungs- und Diskussionsveranstaltungen und Programme für junge Kulturschaffende.

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Elke Smodics und Renate Höllwart von trafo.K

trafo.K arbeitet an Forschungs- und Vermittlungsprojekten an der Schnittstelle von Bildung und kritischer Wissensproduktion. Kubinaut hat mit Elke Smodics und Renate Höllwart, zwei der Gründerinnen von trafo.K, gesprochen und sie zu ihrer Arbeit und ihrem Verständnis befragt.

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SAVE THE DATE und CALL FOR PROJECTS INTERVENTIONEN 2017 DIVERSITY IN ARTS & EDUCATION

Wir laden ein zum praxisorientierten Ver-Lernen, zum Neu- und Wiederfinden machtkritischer Kulturpraxen von marginalisierten Akteur*innen, Expert*innen und Vertreter*innen der kritischen Diversitäts- und Fachpraxis sowie Gruppen aus der Freien Szene und Kulturinstitutionen.

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Broschüre zu Gender_Sexualitäten_Begehren in der Bildungsarbeit

Themen wie Sprache und Macht, Überschneidungen von Sexismus und Rassismus, Heteronormativität, Erfahrungsberichte von queeren Seminar-Teilnehmer*innen, Privilegien, sexualisierte Gewalt, Kritische Männlichkeit und vieles mehr werden angesprochen.

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Kubinaut-Podcast # 1 mit KontextSchule

Für den Kubinaut-Podcast #1 hat Caroline Froelich im Rahmen des Magazinthemas "Diversity matters?" Aicha Diallo und Danja Erni von KontextSchule getroffen, um mit Ihnen darüber zu reden, wie KontextSchule arbeitet und was für Themen ihnen dabei wichtig sind. 

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Szenenwechsel - Diversität in Kultur und Bildung: Keynote von Prof. Dr. Maureen Maisha Auma

Die Keynote wurde von Prof. Dr. Maureen Maisha Auma, Professorin für Kindheit und Differenz (Diversity Studies), Hochschule Magdeburg-Stendal/HU Berlin, gehalten.

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Bella Hager - Gründerin von „i-Päd – intersektionale Pädagogik“

„I-Päd – intersektionale Pädagogik“ ist ein Projekt, dass die Anerkennung der Komplexität von Identitäten in der Pädagogik fördern soll - von Kindern und Jugendlichen sowie auch die der Lehrer_innen, Erzieher_innen und aller anderen Menschen, die mit Kindern und Jugendlichen zusammenarbeiten.

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Mustafa Akça über das Projekt SELAM OPERA! - Das interkulturelle Projekt der Komischen Oper Berlin

"Dazu gehört die Sensibilisierung aller Mitarbeiter der Institution für die migrantische Gesellschaft, in der wir heute leben. Scheinbare Selbstverständlichkeiten werden aus einem anderen Blickwinkel betrachtet und manchmal auch in Frage gestellt,  Projekte dialogisch mit dem potentiellen Publikum entwickelt, anstatt dieses von oben zu beglücken. "

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Szenenwechsel #2: Norouz-e Naft – Vom Anfang & vom Ende

Norouz-e Naft verbindet Norouz, das Neujahrsfest, mit Rouz-e Naft, dem Tag des Öls. Norouz (“neuer Tag”) zelebriert einen Wechsel, eine Veränderung, eine Umdrehung der Kräfteverhältnisse. 

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Prof. Dr. Iman Attia - Professorin für Diversity Studies/Rassismus und Migration an der Alice Salomon Hochschule Berlin

"Diversity wird ganz unterschiedlich verstanden, in den entsprechenden Modulen verstehen wir an der ASH unter Diversity das Verhältnis von Differenzierung und Macht."

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Toolbox inklusive Vereinsarbeit

"MSO inklusiv!" hat eine Toolbox erstellt, die einen ersten Überblick darüber geben soll, wie und mit welchen Werkzeugen Migrant*innenselbstorganisationen ihre Vereinsarbeit inklusiver gestalten können.

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Lesetipps zum Themenfeld "Diversity"

Kubinaut hat eine Sammlung an Lektüreempfehlungen zum Themenfeld "Diversity" mit Bezug zur Kulturellen Bildung erstellt.

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Dr. Antke Engel - Institut für Queer Theory

Welche Medienbilder, Moralvorstellungen und Fantasien beeinflussen unser Verständnis von Geschlechtern und Sexualitäten? Welche sozialen Praxen disqualifizieren eine_n als Mädchen oder Junge? 

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„Impulspapier der Migrant*innenorganisationen zur Teilhabe in der Einwanderungsgesellschaft. Wie interkulturelle Öffnung jetzt gelingen kann!“

Über 50 Migrant*innenorganisationen aus ganz Deutschland haben anlässlich des 9. Integrationsgipfel am 14. November 2016 ein gemeinsames Impulspapier erarbeitet und der Bundeskanzlerin zum Gipfel präsentiert.

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Szenenwechsel - Diversität in Kultur und Bildung

KulturBilder Vol. 27 - Klubreihe zur Kulturellen Bildung im Rahmen der Veranstaltungsreihe Wildes Palais

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Kubinaut - Partnerbörse Kulturelle Bildung #5

Mit der Partnerbörse Kulturelle Bildung möchte Kubinaut aktuelle Fachdiskurse aufgreifen und Gelegenheit für Austausch, Vernetzung und Information bieten. In diesem Jahr widmet sich die Partnerbörse dem Thema „Diversität“. 

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Neues Onlineportal „Demokratie. Vielfalt. Respekt.“ zur Stärkung der Demokratiekompetenz von Kindern und Jugendlichen

Das neue Onlineportal „Demokratie. Vielfalt. Respekt.“ richtet sich an Fachkräfte aus Kita, Schule, Kinder- & Jugendbildung.

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Wissensarchiv der Zukunftsakademie NRW auf Kubinaut

Ende des Jahres 2019 stellte die ZAK NRW den Betrieb ein. Die Erfahrungen aus den Projekten der ZAK NRW wurden so aufbereitet, dass sie weiter öffentlich genutzt werden können. Weiterführende Materialien finden Sie auf der Wissensplattform.Die Kubinaut Redaktion hat die Beiträge des Wissensarchivs, die einen direkten Bezug zu Kultureller Bildung besitzen, auch auf dieser Seite eingestellt.

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