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Dr. Antke Engel - Institut für Queer Theory

Das Institut für Queer Theory widmet sich der Geschlechter- und Sexualitätenforschung sowie ihrer Vermittlung in Öffentlichkeit und Praxis. Zentrales Anliegen des Zentrums ist es, bestehende zweigeschlechtliche und normativ heterosexuelle Geschlechterverhältnisse kritisch zu hinterfragen und zu verändern. Mit Kubinaut sprach die Gründerin Dr. Antke Engel über die Tätigkeitsfelder und queere künstlerische Strategien.

Interview: Justine Donner

Wie kam es zur Gründung des Instituts? Was sind die Ansätze und Tätigkeitsfelder?

Das Institut für Queer Theory (iQt) ist 2006 gegründet worden, als es noch so aussah, als wenn Queer Studies an deutschen Universitäten überhaupt keine Chance hätte. Dies ist heute nicht mehr der Fall. Es ist aber dennoch so, dass das außer-universitäre Institut Formen eines kritischen und experimentellen Umgangs mit Bildung und Wissenschaft entwirft, die die Möglichkeiten an den Unis deutlich überschreiten oder verschieben. So zeichnet sich das iQt dadurch aus, ganz gezielt Wissenschaft, kulturelle Praxen und politischen Aktivismus miteinander zu verflechten. Insbesondere versuchen wir auch Veranstaltungsformate zu erfinden, die sich keinem der Bereiche eindeutig zuordnen lassen. Wir möchten unterschiedliche Menschen ansprechen, die sonst nicht unbedingt an den gleichen Events teilnehmen.

Foto: Na'ama Landau (Bossing Images, iQt/NGBK Juni 2012, mit Coco Fusco, Nana Adusei Poku)
Foto: Na'ama Landau (Bossing Images, iQt/NGBK Juni 2012, mit Coco Fusco, Nana Adusei Poku)

Der  Begriff „Queer“ umfasst unterschiedliche Geschlechtsidentitäten und sexuelle Orientierungen. Können Sie kurz die Definition erläutern und die darauf aufbauende Queer Theory?

Das Besondere an dem Begriff „queer“ im Unterschied zur Reihung von lesbisch, schwul, bisexuell, asexuell, trans*gender, inter*geschlechtlich ist, dass queer stabile, klar definierte Identitäten in Frage stellt. Anna-Marie Jagose hat einmal sehr schön formuliert, dass queer das ist, was sich weigert, eine feste Form anzunehmen. Deshalb lässt sich auch sagen, dass es vielleicht treffender ist, von „queering“ als Praxis denn von „queer“ als (nicht verfestigter) Identität zu sprechen.

Queer Theory befasst sich damit, wie Geschlecht und Sexualität gedacht, dargestellt und gelebt werden: Welche Medienbilder, Moralvorstellungen und Fantasien beeinflussen unser Verständnis von Geschlechtern und Sexualitäten? Welche Beziehungsformen sind – in welcher Gesellschaft, zu welchem historischen Zeitpunkt – möglich und finden Anerkennung? Welche sexuellen Praxen gelten als verwerflich? Welche sozialen Praxen disqualifizieren eine_n als Mädchen oder Junge? Und wie prägen Institutionen wie Ehe, Familie, Schule und Kirche, aber auch Instanzen wie Staat und Wirtschaft sexuelle und geschlechtliche Lebensformen? Kritisch wird gefragt, wie sich hierbei Normen und Machtverhältnisse auswirken.

Eine wichtige Rolle in der Queer Theory spielt „das Begehren“: Wieso scheint es so schwierig, eine Vielfalt unterschiedlicher sexueller Wünsche, Neigungen und Begehrensformen anzuerkennen? Wie kommt es, dass Heterosexualität nahezu unhinterfragt „Normalität“ beanspruchen kann. Wenngleich andere sexuelle Orientierungen mittlerweile denkbar und lebbar sind, erfahren sie doch oft Abwertung, wenn nicht Ablehnung. Die Privilegien heterosexueller Ehen und Familien bleiben meist unangefochten. Die These ist, dass dies keineswegs notwendig oder naturgegeben so ist, sondern dass wir lernen, unser Begehren in bestimmter Weise zu leben und auszudrücken. Die Norm der Heterosexualität macht es zudem notwendig, dass streng zwischen zwei Geschlechtern unterschieden wird, denn sonst ließe sich gar nicht sagen, ob ein Begehren „gleich-“ oder gegengeschlechtlich ausgeprägt ist.

Im Hinblick auf gesellschaftliche Veränderung ist eine entscheidende Frage der Queer Theory, ob neue Weisen zu begehren, z.B. solche, die nicht aneignen oder besitzen wollen, die nicht zwischen aktiver und passiver sexueller Position unterscheiden oder die mehrere Partner*innen gleichzeitig begehren (Polyamorie), auch das Verhältnis zwischen selbst und anderen, Eigenem und Fremden verändern.

Sie haben auch Projekte mit intersektionalem Ansatz. Können Sie den Begriff kurz in Bezug auf ihre Praxis erläutern?

Intersektional-queer heißt davon auszugehen, dass Geschlecht und Sexualität immer auch verquickt mit anderen sozialen Unterschieden wie Alter, Bildungs- und Klassenhintergrund, Herkunft, Religion, (körperlichen, geistigen, seelischen) Befähigungen oder Einschränkungen, Ethnisierungen und Rassisierungen gelebt, verstanden und ausgedrückt werden. Aber auch umgekehrt, dass es z.B. kein Klassenverhältnis gibt, das nicht mit bestimmten Formen von Geschlechtlichkeit und Sexualität einhergeht. Und vor allem, dass dies nicht ein buntes Neben- bzw. Ineinander von Differenzen ist, sondern dass sich entlang dieser Unterscheidungen Hierarchien ausbilden, die manchmal kompliziert und widersprüchlich sind. Die Welt ist nicht einfach homo oder hetero, männlich oder weiblich, schwarz oder weiß.

Foto: Na'ama Landau (Bossing Images, iQt/NGBK Juni 2012, Zeichnungen von Laylah Ali)
Foto: Na'ama Landau (Bossing Images, iQt/NGBK Juni 2012, Zeichnungen von Laylah Ali)

Intersektional zu arbeiten, bedeutet auch, sich mit den eigenen Privilegien auseinanderzusetzen. Die Literaturwissenschaftlerin Gayatri Chakravorty Spivak schlägt dagegen ein „unlearning privileges“ vor. Wie werden solche Privilegien und intersektionale Diskriminierungsformen erfahrungsgemäß am Besten verlernt?

Spivak schlägt nicht nur ein Ver_lernen der Privilegien vor (und ich benutze hier bewusst den Unterstrich, weil jedes Verlernen auch heißt, die Mühsal auf sich zu nehmen, etwas Neues zu erlernen), sondern spricht auch davon, mittels kultureller Praxen und ästhetischer Erfahrung Möglichkeiten zu schaffen, das Begehren neu zu arrangieren. Eine „zwangfreie Neuordnung des Begehrens“ übersetzt María do Mar Castro Varela diese Passagen von Spivak. Es geht dabei sowohl um das eigene Begehren als auch das in unterschiedlichen Kontexten sozial jeweils vorherrschende Begehren, das keineswegs dem Ideal „reproduktiver Heteronormativität“ (RHN, wie Spivak schreibt) entsprechen müsse. Zuhören, Fehler machen und erfindungsreich sein, sind Strategien, die sich aus Spivaks Denken ableiten lassen. Lust an Komplexität, Konfusion und Konflikt haben wir es in der aktuellen Broschüre des iQt jüngst genannt. 

Inwieweit bedingen sich Sexualität und Rassismus? Können Sie Strategien nennen, die dagegen angewendet werden können?

Keine Angst vor Konflikten zu haben, sie zu provozieren und sich ihnen zu stellen, ist vielleicht auch ein gutes Rezept, wenn es darum geht, sich dem vielfältigen Ineinandergreifen von Rassismus und (Hetero-)Sexismus zu stellen. Allzu leicht hantieren wir mit stereotypen Vorstellungen, worin sich eine emanzipierte Sexualität zeigt, wie progressive Eltern mit dem lesbischen Leben ihrer Kinder umgehen sollten, was vorbildliche Formen von Männlichkeit ausmacht – und reproduzieren damit rassistische Vorurteile. Allzu schnell gehen staatliche Maßnahmen gegen Hassgewalt mit heteronormativen Opfer- und rassistischen Täterkonstruktionen einher. Gerne übersieht Geschichtsschreibung und Erinnerungspolitik die sexistische Einbindung von Frauen als Gebärer*innen in rassistische Kolonialregime. Wobei die Rollen von Opfer und Täter_in oft keineswegs klar verteilt sind und einander auch nicht ausschließen. Streit darüber, wer welche Definitions- und Deutungsmacht hat, durch wen Bilder reproduziert und auf wessen Kosten bestimmte Privilegien und Ressourcen gesichert werden, kann dazu beitragen, Perspektiven der Veränderung unter Einbezug bisher ungehörter Stimmen auszuloten.

Wie zeigen sich solche Strategien in künstlerischer Praxis?

Um auf den Begriff „queer“ zurückzukommen, so erscheinen mir besonders die künstlerischen Ansätze interessant, die stabile Identitäts- und klare Wahrheitsvorstellungen durchkreuzen, die die Herrschaft der Normalität fragwürdig machen und ungewöhnliche Linien des Begehrens aufscheinen lassen. Im Rahmen einer „Bossing Images“-Veranstaltung an der NGBK 2012 haben wir zum Beispiel mit den Zeichnungen der Künstlerin Laylah Ali zusammengearbeitet. Diese zeigen Figuren, die sich partout nicht auf ein Geschlecht oder eine ethnische Charakterisierung festlegen lassen, und deren Begegnungen oftmals verwirrend zwischen Gewalt und Zärtlichkeit changieren. Unsere Gäste Nana Adusei-Poku und Coco Fusco haben erklärt, wie Alis Zeichnungen rassistische Stereotype aus der Comic-Tradition aufgreifen und durcheinander bringen. Sie haben auch von der Geschichte der Kolonialpostkarte (Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts) berichtet, die Kolonisator_innen an ihre Lieben in der „Heimat“ schickten und auf denen sie ihr imperialistisches Heldentum verherrlichten. Die Besucher_innen der Bossing-Veranstaltung waren eingeladen, sich dies nicht einfach anzuhören, sondern ihrerseits einander Postkarten mit Motiven von Ali zu schreiben. Eine solche Postkarte einige Wochen nach dem Event aus dem Briefkasten zu ziehen, hieß, der – womöglich queeren – Linie des Begehrens einer anderen Teilnehmer*in zu begegnen, die ihren Dialog mit Laylah Alis Zeichnung zu teilen bereit war. Die diversen Hintergründe, Ideen und Wünsche aller Beteiligten hatten die Chance, ein intersektional-queeres Netz zu spannen.    

Lesetipp von Dr. Antke Engel:
Lust an Komplexität und Irritation. 10 Jahre Institut für Queer Theory
Pleasures of Complexity and Confusion. 10 Years Institute for Queer Theory

hrsg. v. Antke Engel, Jule Jakob Govrin, Eva von Redecker (Hrsg.)
Berlin, 2016 (96 Seiten), ISBN 978-3-00-053141-5
€ 8,- (€ 10,- inkl. Versand), zu bestellen unter: mail(at)queer-institut.de

 

Eröffnung mit DGS-Dolmetscher*innen (außen) und Yasmina Bellounar und Sarah Schaaf vom Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung (in der Mitte, v.l.n.r.). Foto: Justine Donner / Kulturprojekte Berlin
Zusammenfassung „Immer auf Augenhöhe?! Machtkritische Ansätze innerhalb der Kulturellen Bildungsarbeit“

„Auf Augenhöhe“ – so wollen viele Projekte und Organisationen in der Kulturellen Bildung gerne arbeiten, schließlich geht es darum, allen kulturelle Teilhabe zu ermöglichen. Doch wie lässt sich Augenhöhe herstellen und wie ernst ist es uns mit der Augenhöhe, wenn sie Machtstrukturen hinterfragt oder sogar dazu beiträgt, Macht umzuverteilen?

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Belaid Le Mharchi
2. Kubinaut-Podcast mit Veronika Gerhard (akademie der autodidakten)

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One Day I went to *idl - ein Theaterprojekt von und mit Refugees und postmigrantischen jungen Erwachsenen

One Day I went to *idl ist eine Produktion der akademie der autodidakten des Ballhaus Naunynstraße und wurde dort 2015 uraufgeführt. Kubinaut sprach mit den Initiator*innen des Projekts über ihre Arbeit und ihre Sicht auf Diversität.

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