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Elke Smodics und Renate Höllwart von trafo.K

trafo.K arbeitet an Forschungs- und Vermittlungsprojekten an der Schnittstelle von Bildung und kritischer Wissensproduktion. Kubinaut hat mit Elke Smodics und Renate Höllwart, zwei der Gründerinnen von trafo.K, gesprochen und sie zu ihrer Arbeit und ihrem Verständnis befragt.

 Interview: Caroline Froelich

Könnt ihr euch und trafo.k kurz für die Kubinaut Leser*innen vorstellen?

Elke: trafo.K ist ein Büro für Kunstvermittlung und kritische Wissensproduktion. In unseren Projekten stellen wir Selbstverständlichkeiten in Frage und intervenieren – manchmal mit unerwarteten Strategien ­ – in bestehende Verhältnisse. Es geht uns darum, mediale und institutionelle Strukturen offen zu legen sowie Öffentlichkeit für alternative Geschichten und Bilder herzustellen. Renate und ich sind Gründungsmitgliederinnen von trafo.K. Mein Schwerpunktthema ist Feminismus und die Entwicklung von Vermittlungsinstrumentarienen bzw. -Tools. Das hat sich in den letzten Jahren bei mir verstärkt herausgebildet. Insbesondere  arbeite ich im Bereich  Kulturelle Bildung für Lehrlinge/ Schüler*innen im dualen Ausbildungssystem, die eine Berufsausbildung machen und auch in die Schule gehen.

 Renate: Und Insgesamt sind wir zu viert: Ines Garnitschnig, Elke Smodics,Nora Sternfeld und ich. Wir kommen aus unterschiedlichen Bereichen wie Kunstgeschichte, Philosophie und Sozialwissenschaften. Unser gemeinsamer Schwerpunkt ist die Beschäftigung mit Kunst und Bildungsprozessen. Bei trafo.K verfolgen wir den Ansatz, im transdisziplinären Kollektiv zu konzipieren und in partizipativen Prozessen durchzuführen. In den letzten Jahren hatte ich, genauso wie Elke, den Schwerpunkt auf Kulturarbeit mit Jugendlichen und die Entwicklung von Programmen, Initiativen und Projekten mit dem Schwerpunkt kuratieren und vermitteln im Kontext von Verlernen in der Migrationsgesellschaft. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Auseinandersetzung mit Zugängen und Ausschlüssen in Kulturproduktionen und Museen, wie auch Ausstellungen.

Fotocredit: Pia Streicher
Fotocredit: Pia Streicher

Warum habt ihr euch gegründet? Was war eure Motivation dahinter?

Renate: Die meisten von uns haben gemeinsam in der Kunsthalle Wien als Kunstvermittler*innen gearbeitet. Das ist eine Institution für moderne und zeitgenössische Kunst in Wien. Vor 1999 haben wir dort das Vermittlungsteam aufgebaut. Wir haben überlegt, welche Vermittlungsstrategien es in Institutionen gibt, welche Projekte wir machen und wie wir neue Ansätze verfolgen können.
Aus dem Wunsch heraus, in anderen außerinstitutionellen Kontexten zu arbeiten, haben wir uns 1999 zu trafo.K zusammengeschlossen.

Elke: Wir waren noch circa 10 Jahre parallel an der Kunsthalle Wien tätig. Die Gründung hatte auch damit zu tun, dass viele Anfragen an uns herangetragen wurden, unsere Arbeit auch an anderen Orten einzubringen. Außerdem waren Kunst- und Kulturvermittlung und Museumspädagogen*innen in den Institutionen noch nicht so verankert, sondern eher von der Autonomen Szene bestimmt.
Mit der Zeit und den zunehmenden Aufgaben ist der Verein gewachsen. Mittlerweile sind wir ein institutionsunabhängiger Verein. Wir reichen Projektideen und Konzepte ein und beteiligen uns an Ausschreibungen. Es gibt auch große Festivals, was ermöglicht, Projekte größer denken zu dürfen.

Wie zeichnet sich eure Arbeit konkret aus? Welche Formate gibt es? Wie lang dauern die Projekte meistens? Wie entsteht ein Projekt?

Renate: Unser Fokus in der Entwicklung von Projekten und in der Praxis ist, dass wir immer verschiedene Kollaborationen eingehen, d.h. immer in neuen Teamkonstellationen zusammenarbeiten. Im Zentrum unserer Projekte stehen Fragen wie: Was heißt alle? Wie entsteht Wissen? Wer produziert Wissen? Und was gilt eigentlich als „relevantes“ Wissen? Und wie sind die Machtverhältnisse an der Schnittstelle von Bildung und Wissensproduktion?
Dabei stellen wir Verbindungen von Zeitgeschichte, Kunst im öffentlichen Raum und zeitgenössischer Kunst mit anderen Themen her und die verschiedenen Disziplinen kommen zu transdisziplinären Projekten zusammen.

Elke: Bei uns hat es ja auch mit unseren Strukturen zu tun. Wir sind ein kleiner Verein und dieser Umstand hat von Anbeginn unsere ganze Projektarbeit/-design eigentlich auch mitbestimmt. Wir arbeiten in transdisziplinäre Teams. Es wird also jeweils projektbezogen ein Team aus Vermittler*innen, Künstler*innen und Expert*innen aus den jeweiligen Themenfeldern zusammenstellt. Gemeinsam schaffen wir ein Rahmengefüge, innerhalb dessen alle Beteiligten den Diskurs mitbestimmen und gemeinsam ausverhandeln, wohin das Projekt gehen soll und was dabei entstehen kann. Es geht uns dabei um eine kritische Praxis, in der die Verschiebung von gesellschaftlichen Normen in den Blick rückt, um Ein- und Ausschlüsse und um die Suche nach bzw. die Entwicklung von Handlungsräumen.

Renate: Zu den Formaten: Es gibt Projekte, die bestehen aus kleineren Formaten wie Workshops an Schulen, wofür wir Unterrichtsmaterialen entwickelt haben. Das sind kurze Projekte, die in einer kontinuierlichen Auseinandersetzung mit gesellschaftsrelevanten Themen eingebettet sind. Es können aber auch Ausstellungsprojekte sein oder Projekte im Rahmen von Festivals, wo für einen längeren Zeitraum etwas entstehen kann. So entsteht evtl. etwas Performatives, indem sich Vermittlung und künstlerische Produktionen verbinden. Es gibt aber auch Forschungsprojekte, an der Schnittstelle von Schule, Kunst und Bildung, die zum Ziel haben, zusammen mit Jugendlichen über das jeweilige Thema neue Erkenntnisse zu gewinnen: sei es jetzt über Geschichte, Kunst, Stadt, Sprache oder ein anderes Thema. So variieren die Projektformate von 3-stündigen Workshops bis hin zu 2-jährigen Forschungsprojekten.

Elke: Es kann eine performative Bustour dabei entstehen, es können Arbeitsmaterialien für den Unterricht entstehen. Es kommt immer darauf an, wo es hingeht und wie viel Zeit und Ressourcen zu Verfügung stehen.

Gab es denn ein Projekt, von dem ihr sagen könnt:  „Das war unser Paradebeispiel, das sind wir  besonders stolz drauf“, oder „das hat es besonders gut funktioniert“?

Elke: Wenn im Prozess etwas passiert, bei dem auch wir was mitnehmen, auch bei uns eine Veränderung, ein Verlernen stattfindet, wenn wirklich ein gegenseitiger Wissenstransfer mit einer gemeinsamen Wissensproduktion entsteht, dann ist das Projekt gelungen.
Da wäre flic flac Feministische, transdisziplinäre Workshops für die Berufsschule ein gutes Beispiel. Dabei handelt es sich um ein mehrteiliges Vermittlungsprojekt, dass aus einem Workshopprogramm, ein Train to Trainer Programm und Arbeitsmaterialien für den Unterricht besteht. Bei der Entwicklung des Vermittlungsprojekts waren Jugendliche eingebunden, die uns bei der Frage unterstützten, inwieweit feministische Themen im Schulalltag, im Berufsleben oder im Privatleben für die Jugendlichen relevant sind. Und wenn sie relevant sind, wie sie darüber sprechen wollen?

Renate: Ein weiteres Beispiel ist das Projekt RebellInnen!, Geschichten erfahren mit dem Omnibus das im Rahmen der Kulturhauptstadt Linz 09 in Linz stattgefunden hat.
Das Anliegen war marginalisierte Geschichte/n, feministische und soziale Kämpfe im Rahmen der Kulturhauptstadt in den Blick zu rücken und in die Öffentlichkeit zu bringen. Dort haben wir jeweils mit 3 unterschiedlichen Gruppen zusammengearbeitet – von organisierter Gewerkschaftsjugend bis zu Studierenden und mit diesen die Dramaturgie für Bustouren entwickelt.Und da die Bustouren im Rahmen der Kulturhauptstadt Linz 09 stattgefunden haben, hatten sie das Potential bestimmte Themen einem ganz anderen Publikum zu zugänglich zu machen. Es gab z.B. eine Bustour zum Thema „Papiere, Arbeit, Aufenthalte“, die eine kritische Auseinandersetzung mit Diskriminierung und Gesetzen im Kontext von Migration und Arbeitsmigration in Österreich und Forderungen von Sex Arbeiter*innen beinhaltete. Für uns ist das Projekt in diesem Sinne sehr gelungen, obwohl es natürlich innerhalb des Prozesses auch Konflikte, Verweigerungen und Widerstände gab, wie in jedem emanzipatorischen und kollektiven Prozess.

Jetzt haben wir ja jetzt auch ganz viel über die Projekte, die ihr jetzt gerade habt gesprochen. Vielleicht können wir dann zu der Frage übergehen: Welche Tipps ihr habt für Kulturpraktiker*innen, die sich für diverse Kulturelle Bildung einsetzen möchten. Gibt es da irgendwelche konkrete, die ihr den Leuten auf den Weg geben wollt?

Renate: Ein Erfahrungswert in solchen kollektiven Prozessen ist, immer wieder daran zu arbeiten, dass man die Räume offen lässt und konkret hinzuhören. Kollektive und emanzipatorische Prozesse sollen einen Raum ermöglichen für alle, die dabei sind. Hierarchien sind da, aber es geht vielmehr darum die eigene Position zu hinterfragen und sie offen zu legen, um Hiercharien nicht zu verstärken. Und, wenn irgendjemand etwas Diskriminierendes sagt, eine gemeinsame Auseinandersetzung möglich zu machen, in der darüber geredet wird: „Warum sagst du so etwas?“, „Woher kommt das?“. Kein partizipatorischer Vermittlungsprozess ist konfliktfrei. Es geht in einer kritischen Vermittlungsarbeit vielmehr darum Räume zu schaffen – sei es in Form von Gesprächen, diskursiv oder real als Ort – der allen Beteiligten in einem Prozess die Sicherheit geben kann, darüber zu reden, was wir nicht gut finden und welche Bedürfnisse, Anliegen und Wünsche da sind.
Für uns ist immer ganz wichtig keine starre Haltung einzunehmen und daran zu arbeiten, nicht den eigenen Vorannahmen zu unterliegen. Jede*r hat Vorstellungen von der Welt und die sind auch von Zuschreibungen begleitet. Es scheint uns wichtig, sich darauf einzulassen, die Eigenen kritisch zu hinterfragen und sich auf Neue Perspektiven einzulassen.

Elke: Vielstimmigkeit ist ein großes Stichwort in unserer Arbeit. Das liegt auch schon daran, dass es viele verschiedene Antworten gibt, viele verschiedene Wahrnehmungen. In der Kulturvermittlung oder überhaupt in der Arbeit mit Teilnehmer*innen ist es wichtig, dass alle einen Platz haben und es nicht die „eine“ Autor*innenschaft gibt. Im Projekt sollte gemeinsam verhandelt werden, was möglich und was nicht möglich ist. Dabei erscheint es uns wichtig, nicht mit Stereotypen zu arbeiten,immer schon Gegenbilder zur Verfügung zu stellen und statt Unterdrückung die selbstermächtigte Position oder bestehende, aber vielleicht noch nicht bekannte Formen der Emanzipation darzustellen. Dies ermöglicht die Dekonstruktion der Machtverhältnisse.

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