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Interview mit Bella Hager - Gründerin von „i-Päd – intersektionale Pädagogik“

 „I-Päd – intersektionale Pädagogik“ ist ein Projekt, das die Anerkennung der Komplexität von Identitäten in der Pädagogik fördern soll - von Kindern und Jugendlichen sowie auch die der Lehrer_innen, Erzieher_innen und aller anderen Menschen, die mit Kindern und Jugendlichen zusammenarbeiten. Kubinaut hat Bella Hager, eine der Gründer*innen,  zum Projekt befragt.

Interview: Caroline Froelich

Wann bist du zu I-Päd gekommen und wie sieht deine Arbeit dort aus?

Ich habe 2011 mit Tuğba Tanyilmaz und Sven Woytek zusammen i-PÄD gegründet. Zuvor hatten Tuğba und ich an der Überarbeitung der Kinderbuchliste von Gladt e.V. gearbeitet. Das ist eine Liste von Kinderbüchern, die Themen behandeln, die in anderen Kinderbüchern nicht vorkommen oder negativ dargestellt werden, wie zum Beispiel Homosexualität. Darüber sind wir ins Gespräch über intersektionale Pädagogik gekommen. Sven und  Tuğba wollten schon länger die Pädagogik mit politischer Anti-Diskriminierungsarbeit vereinen. Zu dritt hatten wir das pädagogische und politische - sowohl praktische als auch theoretische - Wissen was wir brauchten, um ein gutes Bildungsangebot zu schaffen.  Wir haben am Anfang alle Workshops zu dritt gegeben und die Koordination geteilt. Inzwischen sind wir ein siebenköpfiges Team. Workshops geben wir alle abwechselnd zu zweit und haben eine halbe Koordinationsstelle schaffen können. Darüber hinaus kriegen wir Anfragen Artikel zu schreiben, auf Podien zu sprechen und Profilkurse an Berufsschulen zu geben. 

Der Name „I-Päd“ kommt von „Intersektionale Pädagogik“. Einige Menschen können nicht viel mit diesem Begriff der „Intersektionalität“ anfangen. Kannst du kurz erklären, was dieser Begriff meint und wieso ihr diesen  Ansatz  in der Pädagogik anwendet?

Hinter dem Begriff stehen viele umfassende Theorien, aber wir versuchen vor allem zu vermitteln, dass Identitäten von Menschen komplex sind und es wichtig ist, Raum für diese Komplexität zu schaffen. Jeder Mensch hat ein/e/n (oder mehrere) Weltanschauung, Alter, Geschlecht, Geschlechtsidentität, Herkunft, Körper, Aussehen, sexuelle Orientierung... In manchen Punkten gehört dieser Mensch momentan zu dem, was als „normal“ oder „neutral“ angesehen wird und andere Identitätsmerkmale fallen auf, weil sie zu etwas Besonderem gemacht werden – oft jedoch mit einer negativen Konnotation. Es wird erst über sexuelle Orientierung gesprochen, wenn es um z.B. Homosexualität geht, einfach weil von vorne herein angenommen wird, dass alle Menschen im „Normalfall“ heterosexuell sind. Damit wird die eigentliche Normalität von Komplexität und der ständigen Veränderung von Identitäten verneint. Wir finden deswegen diese Auseinandersetzung in der Pädagogik besonders wichtig. Immerhin sollen Pädagog_innen Kinder und Jugendliche unterstützen und nicht gegen eine selbstbestimmte Entwicklung ankämpfen.

Kinder und Jugendliche sind ständig Situationen ausgesetzt, in denen sie sich dafür rechtfertigen müssen, wer sie sind. Wehren sie sich gegen die, zum Teil übergriffigen, Situationen, werden sie als aggressiv oder zu sensibel kategorisiert. Das bedeutet, dass ihnen ständig beigebracht wird, dass sie Grenzüberschreitungen akzeptieren müssen. Zum einen lehrt das einiges über akzeptables Sozialverhalten, zum anderen kann das zu chronischen Krankheiten führen.

Es geht aber auch darum zu verstehen, dass Normierungen und Ausschlüsse nicht nur in der persönlichen Auseinandersetzung stattfinden, sondern dass Institutionen davon bestimmt sind, Medien, Wissensproduktion und Strukturen wie zum Beispiel Gesetze. Wir fordern Pädagog_innen auf sich in den Einrichtungen umzuschauen, in denen sie arbeiten: Wer ist in den Kinderbüchern oder Lehrmaterial wie abgebildet? Warum sind pädagogische Berufe so schlecht bezahlt? Wer schafft es in der Schule sein Abitur zu machen und wer nicht? Wer ist in Führungspositionen? Wir wollen für eine Vielzahl von Diskriminierungsformen sensibilisieren, zeigen, wie sie im Zusammenspiel funktionieren, und, am wichtigsten, Strategien entwickeln, dagegen anzukommen.

Ihr bietet einerseits Workshops für Multiplikator*innen in der Pädagogik, aber auch Profilkurse an Berliner Schulen an. Wie setzt ihr euren Ansatz in eurer Arbeit um?

Wir arbeiten viel mit selbst entwickelten Methoden und praktischen Beispielen, um dann an die Theorie wieder anzuknüpfen. Die Teilnehmer_innen unserer Workshops wollen über ihren Arbeitsalltag sprechen, über Situationen, die sie selbst erlebt haben. Oft sind das Situationen, die wir aus unserem eigenen Berufsleben auch kennen und können gemeinsam an Strategien feilen. Wichtig ist aber auch Wissen in Bezug auf die Diskriminierungsformen zu vermitteln. Guter Wille allein reicht nicht aus, um ein Leben lang gelernte Überzeugungen zu verändern.

Abhängig von der Zielgruppe verwenden wir Musik, Videos, Serien, Filme, Bücher, Jugendzeitschriften, Zeitungsartikel und Kinderbücher. Die Workshopteilnehmer_innen bringen ihre eigenen Materialien mit und wir zeigen ihnen Beispiele, die wir besonders gelungen finden. Dann diskutieren wir wann, wie, mit wem und in welchem Rahmen diese angewendet werden können und was für eine Vorarbeit zur Thematisierung von Diskriminierung geleistet werden muss.

Materialien, die wir außerdem verwenden, sind unsere Broschüre und unser Respect Guide. Zur Erstellung dieser haben wir selbst und Kolleg_innen aus eigener Perspektive über Diskriminierungserfahrungen in pädagogischer Arbeit geschrieben. Die Texte sind in alltäglicher Sprache formuliert, um der Arbeit, die wir machen, gerecht zu werden: Akademisches Wissen mit pädagogischer Praxis.

Gibt es signifikante Unterscheide in der Arbeit mit Erwachsenen und Kinder und Jugendlichen mit diesem Thema? Und wenn ja, welche sind das und wie geht ihr damit um?

Das hängt natürlich sehr von der Gruppe und den Themen ab, zu denen wir arbeiten. Aber ich würde sagen, dass Kinder und Jugendliche die von uns angesprochenen Themen leichter in ihrem eigenen Leben identifizieren können und gegen Ungerechtigkeit vorgehen wollen. Natürlich machen wir auch sehr positive Erfahrungen in Gruppen von Erwachsenen, aber es gibt einige Situationen, in denen Teilnehmer_innen das Problem nicht sehen. Wenn wir zum Beispiel über Fakten, wie mangelnde Aufstiegschancen von Arbeiter_innenkindern, sprechen, werden diese als eine Meinung die wir vertreten, abgetan. Das es aber im Gegensatz dazu keine Belege dafür gibt, dass alle Menschen „es schaffen“ können, wenn sie sich nur genug anstrengen, ist schwer zu akzeptieren, wenn man sein Leben lang mit einer solchen Ideologie konfrontiert war. Es ist ein Prozess, sich damit auseinander zu setzen. Wir bieten den jeweiligen Gruppen einen Raum, in dem sie Diskriminierung besser verstehen lernen und sich aus einer Verteidigungshaltung heraus bewegen können. Diskriminierung ist keine persönliche Empfindlichkeit und nicht das Problem einzelner. Das in der pädagogischen und sozialen Arbeit zu verstehen, ist essentiell.

Was sind eure bisherigen Erfahrungswerte oder eure Zwischenbilanz?

Wir sind Ende März für das gesamte Jahr ausgebucht. Und das seit 3 Jahren. Anfänglich haben wir Berufsschulen angesprochen und ihnen Workshops angeboten. Heute werden wir von den Schulen kontaktiert, für Co-Teaching mit Lehrkräften der Schulen und selbstständige Wahlpflichtfächer angefragt. Darüber hinaus reden wir auf Podien, sind in zahlreichen Gremien vertreten, schreiben akademische und nicht-akademische Artikel und  teilen deutschlandweit unsere Expertise mit verschiedenen politischen Organisationen. Die Nachfrage ist groß.

Am meisten freuen wir uns aber über Erzieher_innen oder Sozialarbeiter_innen, die wieder kommen und nach Jahren über ihren Prozess sprechen, der mit unserem Workshop angestoßen wurde. Wenn Schüler_innen als Themen für Referate „intersektionale Pädagogik“ wählen oder uns bitten, ihre Arbeit zu dem Thema zu lesen. Oder über Veränderungen an ihrem Arbeitsplatz sprechen, die sie mitgestaltet haben.

Unter anderem bietet ihr auch Schulungen zum Thema Tanz- und Theaterpädagogik an. Welche Rolle spielen kulturelle Projekte  für eine „Intersektionale Pädagogik"?

Ich habe 2011 mich für i-PÄD interessiert, weil ich der Meinung war, dass Politik keine Wissenschaft, sondern eine Praxis ist. Und das denke ich auch heute noch. Um politisch etwas zu verändern, muss auf vielen Ebenen eine Auseinandersetzung stattfinden. Tanz und Theater erlaubt mit dem Körper zu arbeiten, der in politischen Debatten meistens außen Vor gelassen wird. Aber dabei ist er es, um den es geht. Kapitalismus und Arbeit betrifft den Körper, Stadtplanung betrifft den Körper, Diskriminierung betrifft den Körper. Es ist wichtig zu erleben, was passiert, wenn tatsächlich ein Raum geschaffen wird, in dem zum Beispiel Unterschiede erwünscht sind. Tanz und Theater können Laboratorien kreieren, wo abseits vom Alltagsleben Dinge erprobt werden, die sonst nur Floskeln sind. Natürlich wünschen sich viele Menschen Akzeptanz, aber wie reagiert dein Körper, wenn jemand ganz anders denkt als du? Und was spürst du, wenn du dich über einen Menschen stellst, oder er sich über dich? Die Auseinandersetzung geht tiefer als ein rein kognitives „Ich-darf-blos-nichts-Falsches-sagen“. Mit den gewonnenen Erfahrungen wird eine andere Reaktionsfähigkeit im Alltag gestärkt und im Idealfall ein Grenzensetzen erlernt, was im Kindesalter nicht erlaubt war.

Und, wie schon gesagt, nutzen wir in unserer Arbeit viele Medien, wie Serien und Musik. Gerade über Bilder und Sprache werden viele gesellschaftliche Normal-Vorstellungen weitervermittelt. Zum einen analysieren wir diese, zum anderen wollen wir über eine Kritik hinaus auch Alternativen schaffen. Letztes Jahr gab es eine neue Auflage der Kinderbuchliste, dieses Jahr entstehen mehrere Podcasts im Dialog mit Sven Woytek. Andere Medien zu nutzen, als trockene akademische Texte, gibt uns gleichzeitig ein breiteres Publikum.

Kannst du uns ein wenig zu der Entstehungsgeschichte von I-Päd  erzählen?  Hat sich die Arbeit seit der Gründung 2011 verändert?

Tuğba ist gelernte Erzieherin und Sozialarbeiterin, Sven gelernter Erzieher und Sozialarbeiter, ich gelernte Politikwissenschaftlerin und Choreographin. Wir haben uns damals zusammen getan, weil wir alle drei der Meinung waren, dass schon im Krippenbereich die Bildungsarbeit anfängt, also dass Erzieher_innen schon das Weltbild der ganz Kleinen mitprägen. Und diese Erzieher_innen lernen unter anderem in Berufsschulen und an Universitäten, was sie dann später weitervermitteln. Pädagogik und Politik waren schon immer Bereiche, die sehr interessiert aneinander waren und eigentlich auch nicht getrennt voneinander gedacht werden können. Da es zwar schon einige Materialien zur Bildungsarbeit in Bereichen wie „Homophobie“ oder „Rassismus“ gab, aber so gut wie gar nichts, um ihre Zusammenhänge und Überschneidungen zu thematisieren, haben wir die ersten Monate viele Methoden entwickelt und ausprobiert, wie wir am besten ein extrem komplexes Thema vermitteln können, ohne dass uns nur Fragezeichen oder wütende Gesichter gegenüber sitzen. Nach und nach haben wir neue tolle Kolleg_innen bekommen, mit anderen Ausbildungen und Berufen, anderen Lebensrealitäten und anderen Perspektiven. Natürlich hat sich damit auch unsere Arbeit verändert. Ich würde mal sagen, dass wir kooperativer geworden sind. Es geht uns mehr um die Niedrigschwelligkeit unserer Angebote, als dass jede_r Teilnehmer_in unserer Workshops alle Diskriminierungsformen benennen kann. Weiterhin ist uns wichtig, dass alle Leute bei uns im Team im sozialen Bereich tätig sind und somit in den Workshops tatsächlich über ihre Berufserfahrung sprechen können. Und wir alle haben sehr unterschiedliche Identitäten, die es uns ermöglichen über Diskriminierungserfahrungen aus eigener Perspektive zu sprechen. Auch das ist etwas, was i-PÄD ausmacht.

Was plant I-Päd in der näheren Zukunft? Wie geht es für dich weiter?

Wir haben viele Visionen für i-PÄD, wie eine eigene Einrichtung zu gründen. Für unser Konzept erhoffen wir uns eine Strukturfinanzierung zu bekommen, damit wir auch andere Angebote außerhalb von Projekten schaffen können.  Mich interessiert  es, weitere Wege zu finden Körper, Tanz und Politik zusammen zu denken. Ich habe lange von einer körperfokussierten Bildungsarbeit geträumt, momentan zieht es mich aber mehr auf die Bühne. Mal sehen, was das Leben uns bringt.

 

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