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(2) Asylsuchende aus sog. sicheren Herkunftsländern

(2)  Asylsuchende aus sog. sicheren Herkunftsländern

Ein generelles Arbeitsverbot gilt für Asylsuchende aus sog. sicheren Herkunftsstaaten, die nach dem 31. August 2015 einen Asylantrag in Deutschland gestellt haben (§ 61 Abs. 2 S. 4 AsylG).

Als sog. sichere Herkunftsstaaten gelten die Mitgliedstaaten der Europäischen Union, Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Serbien, Mazedonien, Ghana und Senegal.

Für Staatsangehörige von Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien wurde eine Sonderregelung eingeführt und sie erhalten dann unter vereinfachten Bedingungen eine Arbeitserlaubnis, wenn sie das erforderliche Visum bei der Botschaft in ihrem Heimatland beantragen. Dies gilt aber nur dann, wenn die Person in den letzten zwei Jahren vor der Antragstellung keinen Asylantrag in Deutschland gestellt hat. (§ 26 Abs. 2 BeschV)

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Einleitung: Themenfeld und Begründungszusammenhang

Themenfeld und Begründungszusammenhang: Der Kulturbetrieb ist jedoch nur bedingt offen für alle, und unter anderem Kunstschaffende mit Flucht- oder Migrationsbiographien sehen sich mit alltäglichen und strukturellen Zugangsbarrieren konfrontiert. 

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Begrifflichkeiten im Kontext von Flucht und Asyl

Sprache ist ein Machtinstrument. Sich mit geflüchteten Menschen zu beschäftigen bedeutet auch, sich mit den Begrifflichkeiten, die mit der Thematik verbunden sind, aktiv auseinanderzusetzen. Im folgenden Abschnitt werden einige Begriffe und Fragen behandelt, die im Kontext von Flucht aufkommen.

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KUNST IST MÖGLICH (WENN WIR WOLLEN)

Was passiert? Kunst kann Konzept, Gedanke, Behauptung, Freude am Experiment, Moment, Politik, Wissensproduktion, Aktivismus, Meditation oder Provokation von Begegnungen und Geistesregungen sein.

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Ansätze für eine postkoloniale Geschichtsschreibung der kulturellen Bildung in Deutschland

Für eine Feldanalyse der kulturellen Bildung im spezifischen Kontext von Flucht und Asyl ist es unerlässlich, einen Blick auf das Selbstverständnis und die geschichtlichen Hintergründe beziehungsweise den Entstehungskontext von kultureller Bildung zu werfen.

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Sind kulturelle und politische Arbeit voneinander zu trennen?

Ist Kunst zu machen eigentlich Luxus? Was bedeutet es, in Kunstprojekten zu arbeiten, wenn die eigene Existenz in Frage steht? Und welche Absicht verfolgt man, wenn man mit Asylsuchenden arbeitet? Das sind Fragen, die gleich zu Beginn unserer Veranstaltung  „Kulturelle Bildung im Kontext Asyl: Sind kulturelle und politische Arbeit voneinander zu trennen?”

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Soziale Arbeit und unentgeltliches Engagement im Kontext von Flucht

Was ist der Unterscheid zwischen Sozialer Arbeit und unentgeltliches Engagement im Kontext von Asyl? Was bedeutet das für den Anspruch der Arbeit und welche Chancen ergeben sich daraus? Prof.Dr. Nivedita Prasad analysiert dies in ihrem Beitrag.

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Trauma und Migration als Prozesse verstehen

Während vor einigen Jahrzehnten um die Legitimation des Traumabegriffs gekämpft wurde, wird dieser Begriff heute inflationär verwendet. Umso drängender ist es, sich um eine differenzierte Sprache zu bemühen und kritisch zu schauen...

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„Da kann man [...] in Fallen tappen, von denen man als Normalsterbliche*r überhaupt keine Ahnung hat.“

Ein Gespräch über Förderpolitiken im Bereich der kulturellen Bildung Die interviewte Person möchte anonym bleiben.

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„Berlin Better Have My Money“ – Bezahlmöglichkeiten im Kontext von Kultur und Asyl

Dossierbeitrag von Nina Hager, Rechtsanwältin mit dem Schwerpunkt auf Asyl- und Aufenthaltsrecht und Rechtsreferentin in dem Dachverband der Psychosozialen Zentren für Geflüchtete und Opfern von Folter in Berlin (BAfF e.V.).

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„Ich brauche einen geschützten Raum, nicht mehr“

Ein Gespräch mit Marwa Abidou

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Ein Empowerment-Märchen – chorisch

Die Erzählerin: Es war einmal ein Reich, das war so groß, wie es sich fühlte. Es lebten dort zahlreiche Hofgelehrte und, neben den Übrigen, drei Empowerment-Expertinnen. Sie waren drei von vielen, die Empowerment für und mit jenen machten, die als „die Anderen“ markiert und damit geschwächt wurden

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Vom Trugschluss des emanzipatorischen Potentials der Künste.

Eine kritische Betrachtung der Ausbildung von Künstler*innen

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Etwas in Bewegung setzen – Über das „Wir“ der Kunst und CommUNITY-Theater im Theater X

Es ist interessant, wie die Leitung des Theatertreffens hier mit großer Selbstverständlichkeit aus der Perspektive eines vorgestellten „Wir“ des deutschsprachigen Kulturbetriebs schreibt: „Wir“ leben in Europa – und zwar mit Pass. Wenn mensch einen Blick auf Leitung und Jury des Theatertreffens 2015 wirft, wird deutlich, dass „wir“ auch weiß sind und alle irgendwas in Richtung Germanistik, Literatur oder Journalismus studiert haben.

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„Die Leute sollten Teil des Projektes sein, keine Mittel“

Auf Menschen persönlich zuzugehen und ihnen zu erklären, worum es bei dem Projekt geht, funktioniert am besten. Diese Beziehung zu den Menschen ist der wichtigste Teil. Ein offener Aufruf funktioniert nicht. Zumindest nicht für uns.  

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Augenhöhe & Empowerment: (Wie) Geht das?

Vielen Kulturschaffenden scheint grundsätzlich bewusst zu sein, dass es ein Machtgefälle gibt zwischen Menschen, die sich im Asylverfahren befinden, und denen, die es nicht sind, denn ein beliebtes Projektziel ist es, auf „Augenhöhe“ zu arbeiten. Dieses Ziel müsste nicht formuliert werden, wenn es keine gesellschaftlichen Hierarchien zwischen Menschen gäbe.

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„Jetzt tretet ihr zurück, wir organisieren uns”.

Ein Interview mit Jugendliche ohne Grenzen und dem GRIPS Theater

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„Wir konnten etwas Unmögliches möglich machen“

Eine polyphone Unterhaltung über den CommUnity Carnival mit Alix, Jan, Veronica und Samee. Der CommUnity Carnival ist eine großangelegte, inklusive, künstlerische und politische Demonstration, die von einem breiten Netzwerk von Künstler*innen und Aktivist*innen aus ganz Deutschland selbst organisiert wurde.

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Resümee und Schlussfolgerungen vom Redaktionsteam

„Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es“? Im Rahmen unserer Feldanalyse haben wir öfter mit Projektleitungen Debatten über die Frage der Notwendigkeit einer politischen Positionierung zum Asylsystem geführt. 

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Die wissenschaftlichen Begleitungen Azadeh Sharifis - Ausgangspunkt und Hintergrund für das Projekt Diversitätsorientierte Begleitung Berlin Mondiale

Im Rahmen ihrer Feldanalyse besuchen die Critical Friends einige Projekte der Berlin Mondiale . Diese wurde über zwei Jahre von der Kultur- und Theaterwissenschaftlerin Dr. Azadeh Sharifi wissenschaftlich begleitet. Die Ergebnisse ihrer Begleitung und ihre darauf aufbauenden Empfehlungen  für eine erfolgreiche, machtkritische Arbeit mit geflüchteten Menschen sind wichtige Impulse für die Arbeit der Critical Friends.

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Praxisorientierte Empfehlungen

Die folgenden Empfehlungen für Projektdurchführende, Sozialarbeiter*innen, Zuwendungsgeber*innen und  Förderprogrammkonzipierende im Kontext Asyl gründen auf unserer Feldanalyse und bilden zudem eine Essenz der Beiträge in diesem Dossier ab.

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Praxisorientierte Links zum Thema Flucht / Asyl und Kultur

Empfehlungen von Online-Broschüren und -Beiträgen zum Thema Flucht / Asyl und Kultur.

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Diversitätsorientierte Begleitung Berlin Mondiale Team

Das Team der Diversitätsorientierte Begleitung Berlin Mondiale besteht aus vier Critical Friends, die im Feld die Analyse durchführen und eine Koordination. Hier findet ihr kurze Beschreibungen der Teammitglieder.

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Critical friends? Eine kurze Definition

Im Projekt Diversitätsorientierte Begleitung Berlin Mondiale nimmt unser Team die Rolle von “Critical Friends” (deutsch: Kritische Freund*innen) ein. Eine oft zitierte Definition beschreibt einen Critical Friend als „eine [...] Person, die provokante Fragen stellt, Daten erhebt...

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Bezeichnungen und Schreibweisen

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Die Perspektiven geflüchteter Künstler*innen in den Mittelpunkt stellen – ohne Lohn?

Eine Kulturschaffende berichtet, warum sie Teil eines Projekts war, das vor allem durch die Perspektive geflüchteter Künstler*innen geprägt wurde, und warum das Projekt trotz genehmigter  Projektgelder nicht nach Plan verlaufen konnte. Das Haupthindernis: die Entlohnung der Arbeit von Künstler*innen im Asylverfahren.

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English Version: Dossier 'Diversity Sensitive Supervision of Berlin Mondiale'

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