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Etwas in Bewegung setzen – Über das „Wir“ der Kunst und CommUNITY-Theater im Theater X

 Von Nils Erhard / Theater X

 Über das „Wir“ der Kunst

Im Vorwort zum Programmheft des Theatertreffens 2015 heißt es:
Wie gehen wir mit dem für uns „Fremden“ um? Wie groß ist unsere Verantwortung für das Schicksal der Menschen fernab Europas?[1]

Es ist interessant, wie die Leitung des Theatertreffens hier mit großer Selbstverständlichkeit aus der Perspektive eines vorgestellten „Wir“ des deutschsprachigen Kulturbetriebs schreibt: „Wir“ leben in Europa – und zwar mit Pass. Wenn mensch einen Blick auf Leitung und Jury des Theatertreffens 2015 wirft, wird deutlich, dass „wir“ auch weiß sind und alle irgendwas in Richtung Germanistik, Literatur oder Journalismus studiert haben. „Wir“ sind hier zuhause, fremd sind andere. Die Lebensumstände der „anderen“, „fernab Europas“ werden als ihr „Schicksal“ beschrieben und die Verantwortung von Europäer*innen für diese Lebensumstände wird in Frage gestellt. Etwas weiter unten im Vorwort zum Programm heißt es: „Das Theatertreffen ist ein Ort des Dialogs der Gesellschaft über ihren demokratischen Zustand.“[2] Das lässt die Frage aufkommen: Wer denkt hier wie über Gesellschaft nach? Wer entwickelt hier wie Fantasien darüber, wie sich der Zustand „unserer“ Gesellschaft (auch künstlerisch) beschreiben lässt, darüber, was zu tun sein könnte, wie sich Veränderung organisieren ließe und wie „wir“ „uns“ die politisch-gesellschaftlichen Verhältnisse, in denen „wir“ leben, anders vorstellen könnten?  Vielleicht können wir das hier so stehen lassen und dem hier formulierten „Wir“ des Theatertreffens ein weiteres gegenüberstellen. Der folgende Text beschreibt das Selbstverständnis des Club Al-Hakawati, der als freie Gruppe und Ensemble seit einigen Jahren Teil der Theater X-CommUNITY ist und stammt aus dem Prolog der Produktion Caravan Al-Hakawati:

[…] Welche Geschichten werden erzählt und welche nicht?

Wessen Geschichten werden gehört und wessen nicht?

Warum und warum nicht

Das kümmert uns!

Weil wir der Club Al-Hakawati sind

Geschichtenerzähler*innen aus aller Welt.

[…] Wessen Leben zählt und wessen nicht?

Wessen Leben wird geschätzt und wessen nicht?

Weshalb und weshalb nicht?

Das besorgt uns!

Weil wir alle Dünja sind

Das heißt die Menschheit, die Welt.

[…] Mögen die Grenzen, an die wir stoßen,

einen Weg für unsere Träume offen lassen.[3]

Auch das Theater X hat den Anspruch, ein Ort zu sein, an dem über den Zustand der Gesellschaft nachgedacht wird. Die Perspektive, aus der das passiert, ist sicher eine andere als die des Theatertreffens. Wir beschreiben unser Theater als CommUNITY-Theater. Damit beziehen wir uns auf unterschiedliche Traditionen politisch-kultureller Aktion und Organisation. Im Folgenden soll vor allem auf die Perspektive(n) unserer Arbeit eingegangen werden und darauf, was aus unserer Sicht die Fragen nach dem „Wir“ und dessen Positionierung mit Fragen politisch-künstlerischer Produktion und deren Qualitäten zu tun haben.

CommUNITY-Theater im Theater X

Mit dem Theater X haben wir das erste alternative CommUNITY-Theater in Moabit geschaffen, das von Jugendlichen und Mitarbeiter*innen gemeinsam, im Co-Management, konzipiert und betrieben wird: einen Ort für CommUNITY, Kunst und Politik – empowernd und kritisch, aktivistisch oder künstlerisch, in your face oder nachdenklich, laut und leise, mit Musik, Theater, Hip Hop, Diskussion, Filmen und kultureller Aktion. [...]

Geleitet wird das Theater X von einer Arbeitsgemeinschaft, in der alle Bereiche des Theaters vertreten sind: der AG Intendanz aus Jugendlichen und Mitarbeiter*innen. Produziert wird in Regiekollektiven, in denen Jugendliche selbst die Regie, Dramaturgie, Technik und Produktion übernehmen – unterstützt durch Coaches in allen Bereichen.[4]

Im Theater X schreiben wir CommUNITY mit großem „UNITY“. Wir sind alle Teil gesellschaftlicher Zusammenhänge, die aber für jede*n von uns sehr unterschiedliche Lebensbedingungen bereithalten, die einige von uns unterstützen und andere zum Teil heftiger Gewalt aussetzen. Wir leben alle in Berlin, aber viele von uns haben unterschiedliche Bezugspunkte. Für einige von uns ist es selbstverständlich, dass sie so lange hier leben können, wie sie wollen. Andere wissen nicht, wie und wie lange sie hier noch (über-)leben können. Viele von uns sind täglich von Rassismus oder von patriarchaler Gewalt betroffen, von Verdrängung oder dem Hartz IV-System. Wir arbeiten hier zusammen im Theater X und bringen unterschiedlichste Perspektiven in diese Arbeit ein. CommUNITY heißt dann: Wir sind uns einig, dass es nicht geht, dass die aktuell herrschenden gesellschaftlichen und politischen Umstände einigen von uns das Leben zur Hölle machen, dass wir diese Umstände besser verstehen lernen und verändern wollen und wir versuchen, uns dabei zu unterstützen so gut es geht, mit und in diesen Umständen zu leben: Wohnen, Lebensunterhalt, formale Schul- oder Ausbildungsabschlüsse, Stress…auch wenn uns das sehr oft nicht gut genug gelingt und gerade für die so wichtige Supportarbeit oft die Ressourcen fehlen. Wir wollen all das zusammen tun und zusammen politisch-künstlerisch arbeiten, ausden unterschiedlichen Positionen und Perspektiven heraus, mit denen wir in der Welt sind. Klar ist aber, dass es die Perspektiven der von struktureller Diskriminierung und Gewalt Betroffenen sind, die den Ton angeben.

Etwas in Bewegung bringen – Künstlerische Qualität und gesellschaftliche Veränderung

Wenn wir Kunst als Teil einer demokratischen Gesellschaftskultur verstehen, ist es immer eine politische Frage, wer, wo, wie die Möglichkeit hat, sich künstlerisch in gesellschaftliche Auseinandersetzungen einzubringen. Die Ausschlüsse zu benennen und zu überwinden ist Teil eines Kampfes um die Herstellung demokratischer Produktionsbedingungen im Feld der Kultur. CommUNITY-Theater heißt dann, dass die konkrete Infragestellung der gesellschaftlichen Gewaltverhältnisse und die gemeinsame Unterstützung aller von ihnen Betroffenen immer auch als ein Ringen um die Produktionsbedingungen für künstlerisches Arbeiten verstanden wird – mit dem Ziel, diese Verhältnisse zu verändern. Das heißt auch, dass es dabei eben nicht nur um Fragen geht, die sogenannte „beyond arts issues“ angehen oder mit der Kunst selbst nichts zu tun haben.

Der Horizont künstlerischer Arbeit, was in den Blick kommt und welche Fantasien sich daraus ergeben, ist bestimmt durch die Position, von der aus wir in der Gesellschaft sind, nicht nur einzeln, sondern auch als das kollektive Wir einer Produktion, das sich in ihr ausdrückt und aus ihr spricht. Ein Einwand, der oft geäußert wird, wenn es um Ausschlüsse im Kulturbetrieb geht, ist: „Aber nicht alle wollen ja politisches Theater machen.“ Aber auch wenn viele dies nicht wahrnehmen (wollen): Jede Kunstproduktion findet im Kontext Asyl statt, egal, ob beim Theatertreffen oder im Theater X, weil wir in der Festung Europa leben – historisch und gegenwärtig Zentrum kolonialer Gewalt und Ausbeutung. Jede Kunstproduktion findet im Kontext patriarchaler Gewalt statt (#Metoo, auch an deutschen Theatern) und so weiter. Es geht hier um die Frage der Relevanz künstlerischer Produktionsorte und der Qualität der dort stattfindenden Kunstproduktion. Gerade die Frage, wer, wie, unter welchen Bedingungen künstlerisch zusammenarbeitet und wie dessen politische Dimension praktisch mitgedacht wird oder nicht, stellt immer einen zentralen Aspekt der spezifischen Qualität künstlerischer Arbeit dar. Ob nun jemensch seine*ihre Arbeit explizit als politisch beschreibt oder nicht: Wichtig ist doch, wie die künstlerische Arbeit in gesellschaftliche Verhältnisse interveniert, wie die Arbeit ein- und ausschließt, wen und was sie inspiriert oder auch nicht und so weiter. Das sind immer politische Fragen, weil das, was da in Bewegung gesetzt wird, etwas mit unserem Leben macht, uns stärkt und anregt oder uns zurückweist und schwächt – weil das, was da passiert, zu einer Veränderung beiträgt oder dazu, dass wir in den Verhältnissen stecken bleiben. Kunst ist kein Selbstzweck. Sie bietet inspirierende Räume, sie kann eine Vielsprachigkeit und Vielstimmigkeit erzeugen, die die Phantasie anregt, Analysen, Lernen und Verständnis befördert. Kulturorte können darüber hinaus auch Räume für politische Diskussionen und Organisierung bereitstellen, die es möglich machen, die Auseinandersetzungen in konkretes politisches Handeln zu übersetzen. Die Fragen „Wessen Geschichten werden erzählt?“ und „Wessen Leben wird geschätzt?“ hängen direkt zusammen. Aber was hilft es, andere Geschichten zu erzählen, wenn sich die Lebensbedingungen nicht ändern? Kunst kann vielleicht in Bewegung setzen, aber sie allein bewegt nichts. Das müssen wir tun, mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln, und zwar nicht allein, sondern zusammen. Deshalb ist es wichtig für einen demokratischen Kulturbetrieb, dass Räume für Selbstorganisation und commUNITY-basierte Kulturproduktion erkämpft und verteidigt werden – im Sinne des Mottos des Migrationsrates Berlin: „Kein Wir ohne uns!“

 Nils Erhard ist Teil des Leitungsteams des Theater X und dort zuständig für die Bereiche Dramaturgie und Fundraising. Von 2013 bis 2016 leitete er am Theater X die Kampagne „KulTür auf!“, die sich mit Zugangsbarrieren, strukturellen Ausschlüssen und Selbstverständnissen im Berliner Kulturbetrieb befasste. Das Theater X entwickelt seit vielen Jahren neue Ansätze an den Grenzbereichen von Community-basierter Kulturproduktion, emanzipativer Bildung und kulturell-politischer Aktion. Neben dem laufenden Spielbetrieb zählt zu den Hauptaktivitäten des Theater X unter anderem das junge Kunstfestival FESTIWALLA (unter anderem im Haus der Kulturen der Welt und der ufa Fabrik) mit bis zu 4.000 Besucher*innen jährlich.

 

[1] Programmheft zum Theatertreffen 2015, Berliner Festspiele, S. 4
[2]  Ebd.
[3] Aus Caravan Al-Hakawati, Club Al-Hakawati 2016, Regie: Ahmed Shah.
[4] Öffentliche Selbstbeschreibung des Theater X. http://www.grenzen-los.eu/jugendtheaterbuero/theater-x/reservierungen/, letzter Zugriff: 10.10.2017.

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