Navigation Kulturelle Bildung

Praxisorientierte Empfehlungen

Von Marwa Al-Radwany & dem Redaktionsteam

Die folgenden Empfehlungen für Projektdurchführende, Sozialarbeiter*innen, Zuwendungsgeber*innen und  Förderprogrammkonzipierende im Kontext Asyl gründen auf unserer Feldanalyse und bilden zudem eine Essenz der Beiträge in diesem Dossier ab.

  • Achte auf Deine Sprache. Sie spiegelt deine Weltsicht – bewusst oder unbewusst.
  • Vorsicht vor Labels, unüberlegten Zuweisungen und Kulturalisierungen: Menschen / Künstler*innen mit *Hintergründen sind mehr als ihre Hintergründe. Ob und inwieweit diese ihre Identität und ihr künstlerisches Schaffen beeinflussen, ob sie diese in der künstlerischen Praxis oder außerhalb thematisieren wollen oder nicht, sollte ihre eigene Entscheidung bleiben. Überlass es ihnen, ob und wie sie ihre Hintergründe benennen wollen. 
  • Achte auf Deine Haltung: Definierst du eine Zielgruppe? Vereinheitlichst du damit, gewollt oder ungewollt, eine sehr vielfältige Personengruppe und schreibst dieser Eigenschaften zu? Sind diese neutral-beschreibend (Asylstatus) oder wertend (zum Beispiel indem ihr Defizite unterstellt werden oder sie zu Klienten, die erzieherisch behandelt sollten, oder zu einem Profilierungsfeld werden?) Konstruierst Du (unbewusst) eine Gruppe und anderst (engl. othering: zu ‚Anderen‘ machen) diese? Was und wen willst du mit deinem Projekt erreichen? Wissen alle Teilnehmenden von deiner Intention? Können sie gleichberechtigt über Inhalte und Form mitbestimmen? Geht es um ein gegenseitiges Voneinanderlernen und miteinander Kunst Schaffen? Werden Themen von Flucht lediglich als ‚Kunststoff‘ instrumentalisiert, ohne die Interessen und Bedürfnisse der Geflüchteten selbst zu hören?
  • Sei dir bewusst, dass der Kontext Asyl alles durchzieht und omnipräsent im Leben der Betroffenen ist: Selbst wenn du zum Ziel hast, für den Moment der künstlerischen Praxis frei von dem belastenden Gepäck zu sein, kannst du den Kontext und die Bedingungen nicht dadurch auflösen. Sie wirken weiter in alle Lebensbereiche. Die Tatsache, dass du frei entscheiden kannst, ob du dich positionierst, zeigt deine Nicht-Betroffenheit an. Betroffene des Asylregimes und von Rassismus und anderen Unterdrückungs- und Marginalisierungsstrukturen haben leider oft gar nicht die Wahl, sich nicht zu positionieren, da das System sie dazu zwingt. Rassismus zum Beispiel führt dazu, dass unser tadschikischstämmiger Freund in der Berliner U-Bahn von einem Unbekannten anlasslos dazu aufgefordert wird, sich zur Entrechtung von Frauen in Ägypten zu positionieren. Das kommt dir absurd vor? Dann bist du offensichtlich nicht von Rassismus betroffen.
  • Solidarität kann eine Grundhaltung sein, die der Gefahr entgegenwirkt, dass gesellschaftliche Abhängigkeitsverhältnisse in der individuellen Zusammenarbeit reproduziert werden: Es ist beispielsweise großartig, wenn du von Abschiebung betroffene Individuen konkret unterstützt. Es bleiben aber Einzelfälle, wenn sich nicht gleichzeitig politisch gegen inhumanitäre Abschiebepraxen positioniert wird.  
  • Achte auf deine Grenzen und die der Anderen. Die gesellschaftlichen Bedingungen im Asylsystem sind für alle Betroffenen und solidarisch Unterstützenden extrem belastend. Wisse um deine Rolle und die Grenzen derselben. Hole dir professionelle Unterstützung und Begleitung. Vernetze und solidarisiere dich. Nutze deine Kontakte, Sprecher*innenposition und Ressourcen, um Missstände anzusprechen. 
  • Sorge für Übersetzung in deinen Projekten. Selbstbestimmung ist mit Sprachlosigkeit unvereinbar. Auch wenn du der Meinung bist, ohne eine*n Dolmetscher*in ist der Kontakt unmittelbarer: Das sehen die Betroffenen womöglich anders.
  • Zwinge und dränge niemanden, von ihrer*seiner Geschichte der Flucht zu erzählen. Das kann retraumatisierend wirken.
  • Wenn du es als Ziel formulierst, Begegnungen unterschiedlicher Gruppen zu fördern, frage dich selbstkritisch, welche Vorstellung dahintersteht. Es könnte sein, dass dieser Ansatz Gruppenkonstruktionen der ‚Anderen‘ und damit Unterschiedlichkeit überhaupt erst hervorbringt.
  • Nimm das Angebot von Weiterbildungen im Kontext Asyl wahr. Es gibt schon eine ganze Reihe von Menschen, die sich seit Jahren mit zentralen Themen in diesem Kontext befassen und Expertise haben (einige schreiben in diesem Dossier). Erweitere Dein Wissen: Das Rad muss nicht jedes Mal neu erfunden werden.
  • Sei offen für konstruktive Kritik, Reflexion und Weiterentwicklung. Wir alle sind vorurteilsbehaftet und tragen Phantasmen über ‚Andere‘ in uns. Das ist menschlich. Es geht nicht darum, zu beweisen, vorurteilsfrei zu sein und niemals zugeben zu müssen, Fehler zu machen, sondern vorurteilsbewusst zu werden und eine offene Grundhaltung zu entwickeln.

 

  • Wenn du Teil einer etablierten (Kultur-)Institution bist: Überlege Dir, wie ihr konkret solidarisch und empowernd gegenüber Betroffenen sein könnt, indem ihr zum Beispiel eure Ressourcen, Kontakte und Infrastruktur zur Verfügung stellt. So gibt es zum Beispiel häufig einen Bedarf an Räumen. Kreativität benötigt (sichere) Freiräume.
  • Wenn ihr wirklich einen ernsthaften Anspruch vertretet, Diversität in eurer Institution leben zu wollen, dann wisst ihr auch, dass Diversität nicht bedeutet, eine Person of Color oder mit Migrations- und / oder Fluchterfahrung ins Team zu holen oder in eurem Programm ein Projekt, das die Asylthematik beinhaltet, anzubieten und dann ein Erledigt-Häkchen hinter das Feld „Diversität?“ zu setzen und euch ansonsten strukturell nicht weiter mit dem Thema zu befassen. Diversität ist ein Querschnittsthema, und ist erst dann wirklich vollzogen, wenn sie (personell) alle Ebenen einer Institution durchzieht und (inhaltlich) Themen der vielfältigen Gesellschaft abbildet. Eine*n Vertreter*in einer Minderheit in ein ansonsten homogenes Team zu setzen, und zu erwarten, dass diese Person stellvertretend für die (äußerst heterogene!) Minderheit sprechen kann und das Thema abdecken wird, ist nicht nur eine problematische Vorstellung und ändert ebenso wenig an den Strukturen einer Organisation wie eine einzelne Frauenbeauftragte in einer Altherrenrunde, die weiterhin sexistische Zoten reißt; sie kann auch äußerst belastend für diese Person sein.
  • Statt sich Diversität und Internationalität als Modewörter auf die Fahnen zu schreiben, empfehlen wir viel eher, sich dem Anspruch zu verschreiben, diskriminierungssensibel zu arbeiten, das heißt, sensibilisiert gegenüber den vielfältigen Ausschlüssen all jener, die nicht um ihre Integrität, Mobilität, Relevanz, Gleichwertigkeit und Menschenrechte fürchten müssen. Diskriminierungssensibel zu arbeiten ist auf jeden Fall ein guter Anfang, um hoffentlich irgendwann wirklich Diversität zu leben.
  • Wir empfehlen weiterhin, verstärkt die Zusammenarbeit mit Migrant*innen- und Geflüchtetenselbstorganisationen zu suchen. Diese haben oftmals bereits seit Jahren ein Fach- und Erfahrungswissen und Strategien zu Prozessen und Fragestellungen im Kontext Asyl entwickelt – lange vor dem ‚Hype‘ von 2015.  

 

  • Wenn du Fördermittelgeber*in bist: übersetze deine Antragsformulare in mehrere Sprachen und öffne dich in der Beurteilung der Anträge auch für Menschen mit Lernschwierigkeiten und jenen, die wichtige Anliegen und gute Konzepte / Ideen haben, aber nicht geübt sind, das Fördervokabular zu konjugieren und die üblichen Schlagwörter zu setzen.
  • Hört auf, Empfänger*innen von kleinen Fördersummen mit Ansprüchen an Verwendungsnachweise zu quälen, die dazu führen, dass die Hälfte der Projektzeit für den Nachweis der korrekten Verwendung laut Zuwendungszweck verwendet wird und wiederum bestimmte Personengruppen gar nicht erst in die Lage bringen, Anträge zu stellen. Führt stattdessen Plausibilitätsprüfungen und Stichproben wie die Finanzämter bei den Steuererklärungen durch!
  • Sei mutiger und überwinde endlich die Projektitis! Wenn Dinge gut laufen, warum muss trotzdem wieder etwas Neues erfunden werden? Wie kann so je Nachhaltigkeit entstehen? Und: Manche Werte und Ziele lassen sich nicht / schwer messen: Vernetzung / Netzwerke knüpfen, Empowerment, Demokratielernen. Habt Mut, Prozesse zu fördern und nicht nur vorher feststehende Ergebnisse. Achtung: Das heißt nicht, Prozessorientierung mit Konzeptlosigkeit zu verwechseln. Überprüft die zugrundeliegenden Konzepte im Kontext Asyl kritisch: Wem dienen sie? Wie partizipativ sind sie aufgebaut? Wie divers sind die Durchführenden aufgestellt? Sind Betroffene, Menschen mit Rassismus-, Migrations- und Fluchterfahrung involviert?
  • Förderprogramme, die geflüchtete Künstler*innen in das System der BRD einweisen und sie befähigen, auch außerhalb von singulären Gastauftritten für Kulturbetriebe oder in Projekten hier zu arbeiten, wirken deutlich nachhaltiger (vgl. Interview mit einer Künstlerin in diesem Dossier).
Einleitung: Themenfeld und Begründungszusammenhang

Themenfeld und Begründungszusammenhang: Der Kulturbetrieb ist jedoch nur bedingt offen für alle, und unter anderem Kunstschaffende mit Flucht- oder Migrationsbiographien sehen sich mit alltäglichen und strukturellen Zugangsbarrieren konfrontiert.

Mehr…
Begrifflichkeiten im Kontext von Flucht und Asyl

Sprache ist ein Machtinstrument. Sich mit geflüchteten Menschen zu beschäftigen bedeutet auch, sich mit den Begrifflichkeiten, die mit der Thematik verbunden sind, aktiv auseinanderzusetzen. Im folgenden Abschnitt werden einige Begriffe und Fragen behandelt, die im Kontext von Flucht aufkommen.

Mehr…
KUNST IST MÖGLICH (WENN WIR WOLLEN)

Was passiert?
Kunst kann Konzept, Gedanke, Behauptung, Freude am Experiment, Moment, Politik, Wissensproduktion, Aktivismus, Meditation oder Provokation von Begegnungen und Geistesregungen sein.

Mehr…
Ansätze für eine postkoloniale Geschichtsschreibung der kulturellen Bildung in Deutschland

Für eine Feldanalyse der kulturellen Bildung im spezifischen Kontext von Flucht und Asyl ist es unerlässlich, einen Blick auf das Selbstverständnis und die geschichtlichen Hintergründe beziehungsweise den Entstehungskontext von kultureller Bildung zu werfen.

Mehr…
Sind kulturelle und politische Arbeit voneinander zu trennen?

Ist Kunst zu machen eigentlich Luxus? Was bedeutet es, in Kunstprojekten zu arbeiten, wenn die eigene Existenz in Frage steht? Und welche Absicht verfolgt man, wenn man mit Asylsuchenden arbeitet? Das sind Fragen, die gleich zu Beginn unserer Veranstaltung „Kulturelle Bildung im Kontext Asyl: Sind kulturelle und politische Arbeit voneinander zu trennen?”

Mehr…
Soziale Arbeit und unentgeltliches Engagement im Kontext von Flucht

Was ist der Unterscheid zwischen Sozialer Arbeit und unentgeltliches Engagement im Kontext von Asyl? Was bedeutet das für den Anspruch der Arbeit und welche Chancen ergeben sich daraus? Prof.Dr. Nivedita Prasad analysiert dies in ihrem Beitrag.

Mehr…
Trauma und Migration als Prozesse verstehen

Während vor einigen Jahrzehnten um die Legitimation des Traumabegriffs gekämpft wurde, wird dieser Begriff heute inflationär verwendet. Umso drängender ist es, sich um eine differenzierte Sprache zu bemühen und kritisch zu schauen...

Mehr…
„Da kann man [...] in Fallen tappen, von denen man als Normalsterbliche*r überhaupt keine Ahnung hat.“

Ein Gespräch über Förderpolitiken im Bereich der kulturellen Bildung
Die interviewte Person möchte anonym bleiben.

Mehr…
„Berlin Better Have My Money“ – Bezahlmöglichkeiten im Kontext von Kultur und Asyl

Dossierbeitrag von Nina Hager, Rechtsanwältin mit dem Schwerpunkt auf Asyl- und Aufenthaltsrecht und Rechtsreferentin in dem Dachverband der Psychosozialen Zentren für Geflüchtete und Opfern von Folter in Berlin (BAfF e.V.).

Mehr…
„Ich brauche einen geschützten Raum, nicht mehr“

Ein Gespräch mit Marwa Abidou

Mehr…
Ein Empowerment-Märchen – chorisch

Die Erzählerin: Es war einmal ein Reich, das war so groß, wie es sich fühlte. Es lebten dort zahlreiche Hofgelehrte und, neben den Übrigen, drei Empowerment-Expertinnen. Sie waren drei von vielen, die Empowerment für und mit jenen machten, die als „die Anderen“ markiert und damit geschwächt wurden

Mehr…
Vom Trugschluss des emanzipatorischen Potentials der Künste.

Eine kritische Betrachtung der Ausbildung von Künstler*innen

Mehr…
Etwas in Bewegung setzen – Über das „Wir“ der Kunst und CommUNITY-Theater im Theater X

Es ist interessant, wie die Leitung des Theatertreffens hier mit großer Selbstverständlichkeit aus der Perspektive eines vorgestellten „Wir“ des deutschsprachigen Kulturbetriebs schreibt: „Wir“ leben in Europa – und zwar mit Pass. Wenn mensch einen Blick auf Leitung und Jury des Theatertreffens 2015 wirft, wird deutlich, dass „wir“ auch weiß sind und alle irgendwas in Richtung Germanistik, Literatur oder Journalismus studiert haben.

Mehr…
„Die Leute sollten Teil des Projektes sein, keine Mittel“

Auf Menschen persönlich zuzugehen und ihnen zu erklären, worum es bei dem Projekt geht, funktioniert am besten. Diese Beziehung zu den Menschen ist der wichtigste Teil. Ein offener Aufruf funktioniert nicht. Zumindest nicht für uns.

Mehr…
Augenhöhe & Empowerment: (Wie) Geht das?

Vielen Kulturschaffenden scheint grundsätzlich bewusst zu sein, dass es ein Machtgefälle gibt zwischen Menschen, die sich im Asylverfahren befinden, und denen, die es nicht sind, denn ein beliebtes Projektziel ist es, auf „Augenhöhe“ zu arbeiten. Dieses Ziel müsste nicht formuliert werden, wenn es keine gesellschaftlichen Hierarchien zwischen Menschen gäbe.

Mehr…
„Jetzt tretet ihr zurück, wir organisieren uns”.

Ein Interview mit Jugendliche ohne Grenzen und dem GRIPS Theater

Mehr…
„Wir konnten etwas Unmögliches möglich machen“

Eine polyphone Unterhaltung über den CommUnity Carnival mit Alix, Jan, Veronica und Samee. Der CommUnity Carnival ist eine großangelegte, inklusive, künstlerische und politische Demonstration, die von einem breiten Netzwerk von Künstler*innen und Aktivist*innen aus ganz Deutschland selbst organisiert wurde.

Mehr…
Resümee und Schlussfolgerungen vom Redaktionsteam

„Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es“?
Im Rahmen unserer Feldanalyse haben wir öfter mit Projektleitungen Debatten über die Frage der Notwendigkeit einer politischen Positionierung zum Asylsystem geführt.

Mehr…
Die wissenschaftlichen Begleitungen Azadeh Sharifis - Ausgangspunkt und Hintergrund für das Projekt Diversitätsorientierte Begleitung Berlin Mondiale

Im Rahmen ihrer Feldanalyse besuchen die Critical Friends einige Projekte der Berlin Mondiale . Diese wurde über zwei Jahre von der Kultur- und Theaterwissenschaftlerin Dr. Azadeh Sharifi wissenschaftlich begleitet. Die Ergebnisse ihrer Begleitung und ihre darauf aufbauenden Empfehlungen für eine erfolgreiche, machtkritische Arbeit mit geflüchteten Menschen sind wichtige Impulse für die Arbeit der Critical Friends.

Mehr…
Praxisorientierte Empfehlungen

Die folgenden Empfehlungen für Projektdurchführende, Sozialarbeiter*innen, Zuwendungsgeber*innen und Förderprogrammkonzipierende im Kontext Asyl gründen auf unserer Feldanalyse und bilden zudem eine Essenz der Beiträge in diesem Dossier ab.

Mehr…
Praxisorientierte Links zum Thema Flucht / Asyl und Kultur

Empfehlungen von Online-Broschüren und -Beiträgen zum Thema Flucht / Asyl und Kultur.

Mehr…
Diversitätsorientierte Begleitung Berlin Mondiale Team

Das Team der Diversitätsorientierte Begleitung Berlin Mondiale besteht aus vier Critical Friends, die im Feld die Analyse durchführen und eine Koordination. Hier findet ihr kurze Beschreibungen der Teammitglieder.

Mehr…
Critical friends? Eine kurze Definition

Im Projekt Diversitätsorientierte Begleitung Berlin Mondiale nimmt unser Team die Rolle von “Critical Friends” (deutsch: Kritische Freund*innen) ein. Eine oft zitierte Definition beschreibt einen Critical Friend als „eine [...] Person, die provokante Fragen stellt, Daten erhebt...

Mehr…
Bezeichnungen und Schreibweisen

Mehr…
Die Perspektiven geflüchteter Künstler*innen in den Mittelpunkt stellen – ohne Lohn?

Eine Kulturschaffende berichtet, warum sie Teil eines Projekts war, das vor allem durch die Perspektive geflüchteter Künstler*innen geprägt wurde, und warum das Projekt trotz genehmigter  Projektgelder nicht nach Plan verlaufen konnte. Das Haupthindernis: die Entlohnung der Arbeit von Künstler*innen im Asylverfahren.

Mehr…
English Version: Dossier 'Diversity Sensitive Supervision of Berlin Mondiale'

Mehr…