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Soziale Arbeit und unentgeltliches Engagement im Kontext von Flucht

Soziale Arbeit und unentgeltliches Engagement[1] im Kontext von Flucht

Von Prof. Dr. Nivedita Prasad

Für Geflüchtete können sowohl Angebote der Sozialen Arbeit, als auch Unterstützung durch unentgeltlich Engagierte wichtige Pfeiler für ein gelingendes Ankommen in Deutschland darstellen. Spätestens mit dem Ankommen in staatlichen Strukturen kommen Geflüchtete in Kontakt mit professionellen Sozialarbeitenden, die in der Regel in Kontexten tätig sind, in denen auch unentgeltlich Engagierte aktiv sind. Ob unentgeltliches Engagement mit Sozialer Arbeit in Konflikt steht oder eine sinnvolle und zusätzliche ergänzende Rolle übernimmt, hängt von den Angeboten bzw. jeweiligen Tätigkeitsfeldern ab. Karakayali/Kleist weisen darauf hin, dass ein Großteil der Tätigkeiten der unentgeltlich Engagierten in Behördengängen, Übersetzungsarbeiten und der Organisation der ehrenamtlichen Arbeit liegt (vgl. Karakayali/Kleist 2015: 5). Dies klingt nach einer sinnvollen Ergänzung zu hauptamtlichen Angeboten, ebenso wie die Unterstützung bei Wohnungs- und Arbeitssuche. Wenn aber zu den Haupttätigkeitsfeldern von unentgeltlich Engagierten Beratung hinzukommt, muss große Skepsis entstehen, da Beratungsarbeit genaue rechtliche Kenntnis fordert und Mindeststandards gewährleistet sein müssen (vgl. Bertelsmann Stiftung 2016: 23 & 50).

Trennlinie Soziale Arbeit und unentgeltliches Engagement

In der Regel wird davon ausgegangen, dass unentgeltlich Engagierte freiwillig, gemeinwohlorientiert und unentgeltlich tätig sind. Darüber hinaus ist der offensichtlichste Unterschied zwischen Sozialarbeitenden und unentgeltlich Engagierten das Studium der Sozialen Arbeit als Voraussetzung für eine Einstellung als Sozialarbeiter*in. Professionelle Soziale Arbeit zeichnet sich im Idealfall „dadurch aus, dass sie in den verschiedenen Handlungsfeldern aufgrund von erworbenem Beschreibungs-, Erklärungs-, Handlungs- sowie Erfahrungswissen komplexe Problemlagen erkennt und schließlich auf der Basis ihrer berufsethischen Prinzipien und berufseigenen Kompetenzen Handlungsstrategien entwickelt“ (DBSH Landesverband Bayern 2013: o.S.)[2]. Auch wenn viele unentgeltlich Engagierte zahlreiche formale und faktische Kompetenzen mitbringen, so ersetzen diese kein Studium der Sozialen Arbeit, wo im Idealfall die interdisziplinären Grundlagen einer nichtpaternalistischen und diskriminierungssensiblen Profession erlernt werden.

Auf der anderen Seite bietet gerade die Unabhängigkeit von unentgeltlich Engagierten Möglichkeiten, die den Rahmen einer professionellen Betreuung zeitlich und konzeptionell sprengen würde. So verbietet es sich beispielsweise für professionelle Helfer*innen private Kontakte mit Klient*innen zu pflegen; unentgeltlich Engagierte können aber eine solche Beziehung eingehen – die z. B. für unbegleitete Minderjährige sehr hilfreich sein kann. Han-Broich nennt diese Art der Beziehung „Ersatzbeziehung“, die dadurch gekennzeichnet ist, dass durch die Flucht verloren gegangene soziale Bindungen teilweise ersetzt werden (vgl. 2015: 46). Auch die Typisierung der Beziehung als „Kapitalbeziehung“ ist von Bedeutung, wo es darum geht, unentgeltlich Engagierte als eine Art Sozialkapital für Geflüchtete zu betrachten, die im Umgang mit behördlichen Schwierigkeiten oder bei der Wohnungs- und Arbeitssuche unterstützen können (vgl. ebd.).

 

 

Neben diesen Unterstützungsmaßnahmen ist der größte Vorteil von unentgeltlich Tätigen die Tatsache, dass sie Einblick in ein Feld haben, in dem sie nicht weisungsgebunden tätig sind. Solange es keine regulären und effektiven Schutz- und Beschwerdemechanismen für Geflüchtete (in Gemeinschaftsunterkünften) gibt, kommt unentgeltlich Engagierten eine sehr wichtige Rolle zu: sie können kritisch beobachten und gegebenenfalls ihre Beobachtungen öffentlich machen ohne beispielsweise ihren Arbeitsplatz zu gefährden. Eindrucksvolle Beispiele solcher Interventionen sind von Initiativen wie „Kreuzberg, Moabit oder Friedrichshain hilft“ ausgegangen.

Sowohl für Sozialarbeitende, als auch für unentgeltlich Engagierte gilt, dass ihre politische Grundhaltung die Art der Ausübung ihrer Tätigkeit beeinflussen dürfte. Lambert et. al. machen darauf aufmerksam, dass nicht alle unentgeltlich Engagierten eine politische Stimme teilen; einige betonen sogar explizit, dass sie ihre Arbeit als eine unpolitische ansehen (vgl. Lambert et.al 2015: o.S.). In diesen Fällen wird das Engagement konformistisch ausgeübt, d. h. es wird Gutes getan und im Sinne der staatlichen Intention Versorgungslücken geschlossen, ohne die sozialen Verhältnisse zu kritisieren (vgl. van Dyk et al. 2016:40). Ein als rebellisch verstandenes Engagement geht im Gegensatz hierzu davon aus, dass das Adressieren der Frage nach den Bedingungen einer solidarischen Gesellschaft im Vordergrund steht; es klagt an, fordert ein und erkundet neue Perspektiven emanzipatorischer Solidarität (ebd.).

Während unentgeltlich Engagierte sich für oder gegen eine politische und damit rebellische Ausrichtung ihrer Tätigkeit entscheiden können, haben Sozialarbeitende diese Wahl kaum. Denn sowohl die Definition Sozialer Arbeit, als auch alle Dokumente zur Ausgestaltung der Profession sind eindeutig darin, dass Soziale Arbeit selbstverständlich ein politisches und damit auch ein Mandat für strukturelle Veränderung hat.

Chancen eines effektiven Miteinanders

Dass die Ausgestaltung des politischen Mandats Sozialarbeitende in Loyalitätskonflikte bringen kann, ist eine nicht zu leugnende Realität; hier können sie aber sehr von der Unabhängigkeit unentgeltlich Engagierter profitieren, wenn sie mit ihnen kooperieren.

Weiterhin werden Geflüchtete in einem Kontext leben (müssen), in denen Sozialarbeitende und unentgeltlich Engagierte tätig sein werden. Im Großen und Ganzen dürfte Klarheit darüber herrschen, dass die jeweiligen Anderen keine Konkurrenz darstellen. Wie sich dieses Miteinander gestaltet, ist sicherlich abhängig von der Sicht der jeweiligen Akteur*innen. Aus der Perspektive der professionellen Sozialen Arbeit ist eine Koordination aller Tätigkeiten der unentgeltlich Engagierten notwendig; hierzu gibt es bereits mehrere Konzepte (siehe z. B. Blickhäuser 2016), die größtenteils davon ausgehen, dass ein gutes Miteinander zwischen Sozialarbeiter*innen und unentgeltlich Engagierten gelingen kann, wenn Konzepte zur strukturierten Einbindung von unentgeltlich Engagierten mit klar formulierten Tätigkeits- bzw. Aufgabenfeldern und Ansprechpersonen für unentgeltlich Engagierte vorhanden sind (vgl. ebd.:142).

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[1] Hier wird bewusst nicht die Terminologie Bürgerliches Engagement verwendet, da nicht alle unentgeltlich Engagierten Bürger*innen der BRD sind.

[2] Für eine dezidierte Darstellung professioneller Kompetenzen für Soziale Arbeit in Gemeinschaftsunterkünften siehe: Initiative Hochschullehrender zu Sozialer Arbeit in Gemeinschaftsunterkünften (2016: 9f).

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Literatur

Bertelsmann Stiftung (2016): Koordinationsmodelle und Herausforderungen ehrenamtlicher Flüchtlingshilfe in den Kommunen. Gütersloh. https://www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/BSt/Publikationen/ GrauePublikationen/Koordinationsmodelle*und*Herausforderungen*ehrenamtlicher* Fluechtlingshilfe*in*den*Kommunen.pdf [Zugriff 17.5.2017]

Blickhäuser, Angelika (2016): Engagement in Zeit der Flucht. Ein Blick aus der Praxis, in: Stadler, Wolfgang (Hrsg.): Mehr vom Miteinander. Wie bürgerschaftliches Engagement sozialen Zusammenhalt stärken kann. TUP Sonderband 2016. S. 140-144

DBSH Landesverband Bayern (2013): Ergänzen statt ersetzen. Professionelle mit Profil und Bürger mit Engagement. Zum Verhältnis von Freiwilligenarbeit und Sozialer Arbeit. http://www.dbsh-bayern.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/12/Professionelle-Soziale-Arbeit-und-Freiwilligenarbeit.pdf [Zugriff 17.5.2017]

Han-Broich, Misun (2015): Engagement in der Flüchtlingshilfe – eine Erfolg versprechende Integrationshilfe, in: APuZ 14–15/2015. S. 43 -49

Initiative Hochschullehrender zu Sozialer Arbeit in Gemeinschaftsunterkünften (2016): Soziale Arbeit mit Geflüchteten in Gemeinschaftsunterkünften. Professionelle Standards und sozialpolitische Basis, Berlin 2016, abrufbar unter: www.fluechtlingssozialarbeit.de/ [Zugriff 17.5.2017]

Karakayali, Serhat/ Kleist, Olaf (2015): Strukturen und Motive der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit in Deutschland, 1. Forschungsbericht: Ergebnisse einer explorativen Umfrage vom November/Dezember 2014, Berlin: Berliner Institute für empirische Integrations-und Migrationsforschung, Humboldt-Universität zu Berlin. www.bim.hu-berlin.de/media/2015-05-16*EFA-Forschungsbericht*Endfassung.pdf [ Zugriff 24.5.2017]
Lambert, Laura/Liebig,Manuel/Schwiertz, Helge (2015): Willkommen um zu bleiben? Diskussion wie aus der aktuellen Hilfewelle für Geflüchtete Langfristiges entstehen kann. In: ak – analyse & kritikNr. 609, o.S. https://www.akweb.de/ak*s/ak609/10.htm [Zugriff 22.5.2017]

Speth, Rudolf/Becker Elke (2016): Geflüchtete Menschen in Deutschland: Neue Herausforderungen für die Zivilgesellschaft. In: Stadler, Wolfgang (Hrsg.): Mehr vom Miteinander. Wie bürgerschaftliches Engagement sozialen Zusammenhalt stärken kann. TUP Sonderband 2016. S. 55 – 66

van Dyk, Silke/Dowling, Emma/Haubner, Tine (2016): Für ein rebellisches Engagement. In: Blätter für deutsche und internationale Politik 2/2016, S. 37-40

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Prof. Dr. Nivedita Prasad ist Professorin an der Alice Salomon Hochschule in Berlin, wo sie u.a. den Masterstudiengang Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession (http://www.mrma-berlin.de//MRMA/) und den Zertifikatskurs „Soziale Arbeit mit Geflüchteten Möglichkeiten und Grenzen professionellen Handelns“ (https://www.ash-berlin.eu/weiterbildung/zentrum-fuer-weiterbildung/kurssuche/einzelansicht-kurs/?atyp=zk&uid=210) leitet . Sie ist Initiatorin und Mitautorin des Positionspapiers zu Soziale Arbeit mit Geflüchteten in Gemeinschaftsunterkünften (www.fluechtlingssozialarbeit.de) und gibt im Herbst 2017 ein Buch mit dem Titel „Soziale Arbeit mit Geflüchteten - Rassismuskritisch, Professionell, Menschenrechtsorientiert“ im Barbara Budrich Verlag heraus.

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