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Trauma und Migration als Prozesse verstehen

Von Sibel Atasayi 

Während vor einigen Jahrzehnten um die Legitimation des Traumabegriffs gekämpft wurde, wird dieser Begriff heute inflationär verwendet. Umso drängender ist es, sich um eine differenzierte Sprache zu bemühen und kritisch zu schauen, welche Begriffe sich in unsere Alltagssprache eingeschlichen und aus welchen Bereichen wir diese ausgeliehen haben.

Die Hauptdiagnose für Geflüchtete ist die „Posttraumatische Belastungsstörung“ (PTBS), die eine mögliche psychische Reaktion auf ein traumatisches Ereignis ist. Gemäß der medizinisch-psychiatrischen Diagnosemanuale (DSM IV; ICD 10) beschreibt die PTBS ein Ereignis, welches schwerwiegend und belastend, mit außergewöhnlicher Bedrohung oder von katastrophenartigem Ausmaß ist, das bei fast jeder*m eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde. Diese Diagnose (altgriech. „Urteil“) folgt einem biomedizinischen Traumaverständnis und blendet die politische und soziale Dimensionen aus. Die Verantwortung der Traumabewältigung wird auf das Individuum delegiert, das zum*r traumatisierte*n/ Krankheitsträger*in gemacht wird (Kühner, 2002; Brennsell & Weber, 2016). Um daher einer Medikalisierung unserer Sprache im Kontext von Flucht und Trauma vorzubeugen, werde ich weitgehend Begriffe aus dem medizinisch-psychiatrischen Spektrum vermeiden.

Erweiterung des Traumaverständnisses

Das Wort Trauma stammt aus der griechischen Sprache und bedeutet „Wunde“. Im psychologischen Sinne reden wir von einer seelischen Wunde, die nicht mehr rückgängig gemacht werden kann und eine tiefgreifende Erschütterung der menschlichen Seele verursacht. Traumata rufen bei Betroffenen großes Chaos hervor. Häufig kann das Erlebte nicht in Worte gefasst werden, da es die bisherigen Erfahrungs- und Sprachhorizonte sprengt. Sprachlosigkeit und die Fragmentierung der Sprache hängen dabei eng zusammen, denn auch das Gedächtnis kann sich nur noch in Bruchstücken an die genauen Details und Hintergründe des Traumas erinnern.

Jeder Mensch verfügt über Selbstheilungskräfte, um Traumatisches zu bewältigen, sodass sich erst keine psychischen Beschwerden entwickeln können. Wie gut er*sie das kann, hängt unter anderem von der Art, der Häufigkeit und dem Schweregrad der Traumata ab. Generell gilt es zwischen zwei Arten zu unterscheiden: Handelt es sich um ein akzidentelles Ereignis, wie ein Verkehrsunfall oder um ein man-made disaster, wie Krieg oder Vergewaltigung? Im Besonderen die von anderen Menschen ausgehende Gewalterfahrung stellt eine extreme Belastung für die menschliche Psyche dar, da sie gerichtet und bewusst die Zerstörung und Erniedrigung des Gegenübers hervorruft. Folglich gilt es zu unterscheiden, ob es das Beben des Meeres ist oder ob es beispielsweise Menschen sind, die im Auftrag einer staatlichen Gewalt in Gefängnissen oder an Grenzübergängen foltern.

Im Kontext von Flucht und Asyl sind es meist Gewalterfahrungen, die durch Menschen verursacht sind und über einen längeren Zeitraum hinweg wiederholt auftreten. Diese Form von Traumata haben die höchste Wahrscheinlichkeit, psychische Beschwerden nach sich zu ziehen. Insbesondere Überlebende von Foltererfahrung verlieren nicht nur ihr Vertrauen in die eigene Person, sondern auch in die in Mitmenschen und die Welt, die nunmehr als bedrohlich und gefährlich wahrgenommen wird (Baron & Flory, 2016).

Bei Geflüchteten handelt sich nicht um eine Traumatisierung mit einem klaren Anfang und Ende, sondern um eineAneinanderreihung mehrerer traumatischer Sequenzen: Vor der Flucht (1. Sequenz), die Flucht (2. Sequenz) und nach der Flucht (3. Sequenz). Dieses Traumaverständnis geht auf die Arbeiten vom Holocaust-Überlebenden und Psychiater Hans Keilson zurück, der mit seiner Langzeitstudie an jüdischen Kriegswaisen auf den kumulativen Prozesscharakter von Traumatisierungen hinwies und den Begriff der sequentiellen Traumatisierung prägte (Keilson, 2005; Becker, 2006; Bittenbinder, 1992; 1999).

Für die Traumabewältigung spielen die Lebensbedingungen in der Gegenwart, also im Exilland, eine entscheidende Rolle. Wie geht es für die Betroffenen nach der Flucht weiter? Geflüchtete benötigen Schutz, innere und äußere Sicherheit und psychotherapeutische Versorgung, damit sie das Erlebte verarbeiten und ein neues Leben aufbauen können. Leider werden ihre Lebensrealitäten durch asyl- und aufenthaltsrechtliche Bestimmungen massiv beschränkt. Sie sind größtenteils mit Unsicherheiten, Entmündigungs- und Ausgrenzungserfahrungen konfrontiert.

Dabei ist und bleibt die Gestaltung von gesellschaftlichen Rahmenbedingungen eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die alle (nicht-)staatlichen Akteur*innen, die es mit Geflüchteten zu tun haben, in die politische Verantwortung zieht.

Die Folgen von Trauma und Migration

Migration ist geprägt von Verlusterfahrungen, die reale Orte, Menschen, Berufe und Lebensentwürfe einschließt. Die notwendige Trauer um Verlorenes bleibt fluchtbedingt oder während des laufenden Asylverfahrens häufig auf der Strecke. Krisen, wie eine drohende Abschiebung, können zu Kurzschlusshandlungen wie suizidalen Krisen oder zu selbstverletzendem Verhalten führen. Ohne äußere Sicherheit (Aufenthaltsstatus) kann sich eine innere Sicherheit (psychische Stabilität) nur sehr schwer entwickeln. Das Gefühl von Identitätsverlust und Entwurzelung wird durch die Isolation in Unterkünften weiter aufrechterhalten. Die mediale Berichterstattung und eine asylfeindliche Stimmung lassen ein Kollektivbild von Geflüchteten entstehen und sprechen ihnen die Individualität ab.

Im Alltäglichen ist der Schlaf weder tief noch ungestört, sondern häufig von Albträumen geprägt. Eine Polizeisirene, die im Hintergrund zu hören ist, kann ungewollte Erinnerungsattacken in Form von Flashbacks hervorrufen und eine erhöhte Schreckhaftigkeit und Wachsamkeit als Folge haben. Die Konzentration beim Vokabellernen im Deutschunterricht wird unterbrochen, durch die Trauer über erlebte Verluste oder die Sorge um Familienangehörige, die weiterhin in Lebensgefahr sind. Das Leistungsniveau ist niedrig, obwohl man* früher schneller lernte. Dies nagt am Selbstwertgefühl und löst Ängste und Zweifel aus. Wenn das Lernen der Sprache nicht im durch den Stundenplan vorgesehenen Tempo passiert, kann dies auf der individuellen Ebene Scham- und Schuldgefühle auslösen. Situationen wie die Anhörung durch staatliche Beamt*innen oder auch Gespräche über die Fluchthintergründe werden eher gemieden, um sich vor einer Reaktualisierung des Traumas zu schützen. Im idealtypischen Fall erfordert der Erwerb einer neuen Sprache und das Lernen von neuen kulturellen Regelwerken viel Mühe, Disziplin, Ausdauer und Ressourcen. Im Fall von traumatisierten Geflüchteten, sind es nicht nur individuelle, sondern auch institutionelle und strukturelle Belastungen, die solch einem Integrations- und Akkulturationsprozess im Wege stehen.

Eine traumasensible Haltung als Handwerkszeug für die Kulturpraxis mit Geflüchteten

Ähnlich wie im Kontext von Asyl und Trauma, geht es bei der kulturellen Praxis unter anderem  auch um die Schaffung von Zugängen zu geregelten Ressourcen und die Überwindung von strukturellen Barrieren. Empowerment ist komplex, aber es fängt dort an, wo man* nicht mehr über Geflüchtete spricht, sondern sie selbst sprechen. Fühlen sich Geflüchtete nicht ermächtigt, wenn sie zu Mitgliedern eines Exil-Ensembles am Maxim Gorki Theater werden und eigenständig ihre alltäglichen Erfahrungen künstlerisch in die Szene setzen? Es gibt kein Patentrezept für Selbstermächtigung, doch es muss Selbstbestimmung, Verantwortungsübergabe und Freiwilligkeit umfassen. Bin ich mir der strukturellen Machtasymmetrien, in denen eine Begegnung stattfindet (ich = Helfende*r, Geflüchtete*r = Hilfeempfänger*in), bewusst? Bin ich bereit, eigene Stereotype und Privilegien kritisch zu reflektieren? Kenne ich die Grenzen zu Paternalismus? Ab wann muss ich professionelle Hilfe hinzuziehen, an wen kann ich vermitteln? Die Antworten auf diese Fragen umschreiben eine  offene Haltung, die transkulturell, rassismuskritisch und traumasensibel ist. Traumata haben im Kern viel mit Grenzverletzungen zu tun, wovon Überlebende von Foltererfahrung viel zu viele erleiden mussten. Deswegen ist es unerlässlich, die eigenen Grenzen zu achten und die der anderen zu wahren.

Literatur

Baron, J. & Flory, L. (2016). Versorgungsbericht. Zur psychosozialen Versorgung von Flüchtlingen und Folteropfern in Deutschland. 3. Aktualisierte Auflage.

Becker, David (2000): Prüfstempel PTSD – Einwände gegen das herrschende „Trauma”- Konzept. In medico international (Hrsg.), Schnelle Eingreiftruppe „Seele“: auf dem Weg in die therapeutische Weltgesellschaft, Texte für eine kritische „Traumaarbeit“ (2. Aufl.), 25-47.

Becker, David (2002): Flüchtlinge und Trauma. Interview mit David Becker.

Becker, D. (2006): Die Erfindung des Traumas - verflochtene Geschichten. Edition Freitag.

Bittenbinder, E. (1992): Krieg, Verfolgung und Folter überleben. In: Systhema, Zeitschrift für Familientherapie, 2/1992, Weinheim.

Bittenbinder, E. (1999): Herrschaft und Gewalt. Psychotherapie mit vergewaltigten und gefolterten Frauen. In: Laßt uns das Leben leise wieder lernen. Anregungen für die Arbeit mit Flüchtlingsfrauen, V/1999, S. 59-77.

Brenssell, A., & Weber, K. (Hrsg.) (2016): Störungen (3. Aufl.). Hamburg: Argument Verlag.

Keilson, Hans (2005): Sequentielle Traumatisierung bei Kindern. Untersuchung zum Schicksale jüdischer Kriegswaisen. Stuttgart.

Kühner, Angela (2002): Kollektive Traumata. Eine Bestandsaufnahme, Annahmen, Argumente, Konzepte nach dem 11. September. Berlin: Berghof Forschungszentrum für konstruktive Konfliktbearbeitung.

Ansprechpartner*in für die psychosoziale Versorgung von Geflüchteten und Folterüberlebenden in Deutschland:

Einen umfassenden Überblick hierzu und weiterführende Arbeiten finden Sie auf der Webseite der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer BAfF e.V. http://www.baff-zentren.org.
Seit über 20 Jahren bieten diese Zentren medizinische und psychotherapeutische Behandlung sowie asyl- und sozialrechtliche Beratung für Geflüchtete und Folterüberlebende in Deutschland an. Mittlerweile existieren 37 bundesweit aufgestellte Psychosoziale Zentren, die sich unter dem Dachverband der BAfF e.V. versammeln. Die BAfF und ihre Zentren verstehen sich als Menschenrechtsorganisationen, die sich für die Verbesserung der Lebenssituation von Geflüchteten und Folterüberlebenden auf verschiedenen politischen Ebenen einsetzen. 

 

Sibel Atasayi ist Politische Psychologin (Diplom) und psychologische Psychotherapeutin i. A. Sie arbeitet psychotherapeutisch mit Klient*innen, die eine Trauma-, Zuwanderungs- und Migrationsgeschichte haben (2015-). Zuvor war sie persönliche Assistentin der Intendantin Shermin Langhoff am Maxim Gorki Theater in Berlin (2015–2016) und hat an verschiedenen Kulturproduktionen teilgenommen, nachdem sie Mediations- und Dialogprojekte in der Türkei, im Libanon und in Afghanistan durchführte (2011–2014).

Einleitung: Themenfeld und Begründungszusammenhang

Themenfeld und Begründungszusammenhang: Der Kulturbetrieb ist jedoch nur bedingt offen für alle, und unter anderem Kunstschaffende mit Flucht- oder Migrationsbiographien sehen sich mit alltäglichen und strukturellen Zugangsbarrieren konfrontiert.

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Sprache ist ein Machtinstrument. Sich mit geflüchteten Menschen zu beschäftigen bedeutet auch, sich mit den Begrifflichkeiten, die mit der Thematik verbunden sind, aktiv auseinanderzusetzen. Im folgenden Abschnitt werden einige Begriffe und Fragen behandelt, die im Kontext von Flucht aufkommen.

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KUNST IST MÖGLICH (WENN WIR WOLLEN)

Was passiert?
Kunst kann Konzept, Gedanke, Behauptung, Freude am Experiment, Moment, Politik, Wissensproduktion, Aktivismus, Meditation oder Provokation von Begegnungen und Geistesregungen sein.

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Ansätze für eine postkoloniale Geschichtsschreibung der kulturellen Bildung in Deutschland

Für eine Feldanalyse der kulturellen Bildung im spezifischen Kontext von Flucht und Asyl ist es unerlässlich, einen Blick auf das Selbstverständnis und die geschichtlichen Hintergründe beziehungsweise den Entstehungskontext von kultureller Bildung zu werfen.

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Sind kulturelle und politische Arbeit voneinander zu trennen?

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Trauma und Migration als Prozesse verstehen

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„Da kann man [...] in Fallen tappen, von denen man als Normalsterbliche*r überhaupt keine Ahnung hat.“

Ein Gespräch über Förderpolitiken im Bereich der kulturellen Bildung
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„Berlin Better Have My Money“ – Bezahlmöglichkeiten im Kontext von Kultur und Asyl

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English Version: Dossier 'Diversity Sensitive Supervision of Berlin Mondiale'

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