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#11 BODY-CHECK – KÖRPER UND IDENTITÄT

In diesem Jahr widmete sich die Partnerbörse #7 dem Thema Body-Check – Körper und Identität in der Kulturellen Bildung: In der Stadtvilla Global präsentieren Best Practice-Projekte aus der Kulturellen Bildung, Pädagogik, Kunstvermittlung, Jugendarbeit und Forschung praxisbezogene Ansätze zur Hinterfragung körperbezogener Stereotype sowie Befähigungsmethoden für die kulturelle Bildungspraxis mit Kindern und Jugendlichen.

Bereits von Geburt an werden wir in Frau/Mann, Mensch mit/ohne Behinderung, Mensch of Color/weiß etc. unterteilt. Solche Kategorien schaffen Ausschlüsse und führen nicht selten zu Vorurteilen über die Fähigkeiten und Legitimität vermeintlich anderer. Doch wie lassen sich diese verinnerlichten Verkörperungen aufbrechen und Alternativen aufzeigen, damit Kinder und Jugendliche ihre Identität und somit auch gesellschaftliche Rolle selbstbestimmt wählen können? Wie kann Akzeptanz gegenüber Menschen, die körperlich und in ihrer Lebensweise von der “Norm” abweichen, erlernt werden? Auf welche Weise ist Widerstand gegenüber Diskriminierung und der dominierenden Normativität möglich? Welche Experimentierräume kann Kulturelle Bildung für ein solches körperliches Selbstbewusstsein schaffen? Diesen Fragen wird in dieser Magazinausgabe ergänzend zur Partnerbröse nachgegangen. Fortlaufend erscheinende Fachbeiträge und Interviews nähern sich dem Thema stets mit Praxisbezug für Akteur*Innen der Kulturellen Bildung an.

 

Foto: Kulturprojekte Berlin / Oana Popa-Costea
ZUSAMMENFASSUNG KUBINAUT – PARTNERBÖRSE #7 ZUM THEMA "BODY-CHECK"

Am 18. Oktober 2018 fand die Kubinaut – Partnerbörse Kulturelle Bildung #7 zum Thema Body-Check – Körper und Identität in der Kulturellen Bildung in der Stadtvilla global statt. - Ein Nachbericht in Wort und Bild.

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Foto: Sandra Schuck
Foto: Sandra Schuck
Moveo ergo sum. Künstlerisches Bewegungslernen im inklusiven Zentrum für bewegte Kunst

Das ZBK hat auf der Basis seines bereits 1997 gegründeten Circus Sonnenstich in einem forschenden Dialog gemeinsam mit den Artist*innen Methoden und Handlungskonzepte für eine ganzheitliche Bewegungs- und Bildungskünste ausgearbeitet.

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Foto: Kulturprojekte Berlin / Justine Donner
Zum Nachhören & -lesen: „Typisch Junge, Mädchen, hetero? Ansätze für alternative Rollenbilder in Kultur & Bildung“

Wie lassen sich Vorstellungen über eine geschlechtliche und sexuelle Norm aufbrechen, Akzeptanz erlernen und alternative Lebensentwürfe sichtbar machen? Was können Akteur*innen aus Kunst, Kultur, Jugend und Bildung in ihre Arbeit mit jungen Menschen übernehmen, diese empowern und wie auch sich selbst sensibilisieren?

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Foto: Xenia Dürr
Hörende Privilegien hinterfragen. Hörende Ignoranz kontern.

Ein Interview zur Veranstaltung „Tauber Stressfaktor“ zum Thema Audismus, die jahrhundertelange Diskriminierung Tauber Menschen

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Foto: Kulturprojekte Berlin/ Justine Donner
Zum Nachhören & -lesen: "Ander(e)s Erzählen – Vielfalt in der Kinder- und Jugendliteratur"

Welche Vorbilder gibt es in Büchern für junge Menschen? Wie können sich junge Menschen mit marginalisierten Perspektiven auseinanderzusetzen und selbstbestimmt ihre Geschichten erzählen? Wie lassen sich Zugänge zu einem solchen Erzählen schaffen?

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Foto: Kulturprojekte Berlin
Urheber- und Persönlichkeitsrechte in der Kulturellen Bildung

Im Mai 2019 fand das Kubinaut Mediencoaching zu Urheber- und Persönlichkeitsrechten in der Kulturellen Bildung statt. Paul Klimpel klärte in einem Vortrag über das Urheberrecht und Persönlichkeitsrecht im KUG auf. Im Anschluss befinden sich noch Erläuterungen zur DSGVO

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Photo by Alex Lopez on Unsplash
LOOKISM – DAS AUSSEHEN ALS ASPEKT SOZIALER UNGLEICHHEITSSYSTEME

Das dahinterstehende Konzept von Lookismus bezieht sich zugespitzt auf zwischenmenschliche Handlungen, kulturelle Deutungsmuster und Technologien, mit denen das Aussehen zur Bewertungsgrundlage von Menschen wird. Dies umfasst sowohl den systematischen Ausschluss wie auch die Bevorzugung von bestimmten Körpermerkmalen in ihrer sozialen Rahmung.

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